Sterntaucher mit Maräne
© Winfried Wisniewski
Sterntaucher mit Maräne
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Sterntaucher mit Fisch landet auf einem Moorsee.

Der Sterntaucher ist die kleinste Art der Gattung "Seetaucher", die nach neuesten Forschungsergebnissen fünf Arten umfasst. Im Gegensatz zum nahe verwandten Prachttaucher brütet der Sterntaucher auf kleinen und kleinsten Seen und Tümpeln, in denen meist keine Fische vorkommen. Zum Fischfang muss er also zu größeren Seen oder zur Meeresküste - gewöhnlich im Umkreis bis zu 10 km - fliegen.

Die Nahrung wird tauchend erjagt und besteht überwiegend aus kleinen Fischen, daneben werden Frösche, Krebstiere, Mollusken und vermutlich auch Wasserinsekten erbeutet. Hier trägt der Sterntaucher den Jungen eine Maräne zu, eine Art aus der Gruppe der Lachsähnlichen. Die Sterntaucher in diesem Brutgebiet fangen nach meinen Beobachtungen weit über 90 % Maränen als Futter für die Jungen.
"Der Weltbestand wurde von der IUCN im Jahr 2002 grob auf 490.000 bis 1,5 Millionen Individuen geschätzt und gilt als ungefährdet. Der europäische Brutbestand beträgt etwa 32.000 bis 92.000 Paare, davon leben mehr als 50 % im Gebiet des europäischen Russlands. Auf Grönland kommen zwischen 5.000 und 30.000 Brutpaare vor. Der europäische Winterbestand beträgt 51.000 bis 115.000 Individuen.[2]
In Europa gibt es Bestandsrückgänge gegenwärtig nur noch in Teilen Fennoskandiens. Ansonsten ist der Bestand stabil oder nimmt wie in Großbritannien sogar leicht zu. Verglichen mit der Situation zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist der Brutbestand heute aber deutlich niedriger, die Art hat sich trotz der Reduktion der Jagd nicht stärker erholt. Gefährundsursachen sind vor allem Habitatverschlechterungwn durch Versauerung, Eutrophierung und Schadstoffbelastung sowie Verbauung der Gewässer und Störungen während der Brutzeit" (http://de.wikipedia.org/wiki/Sterntaucher).
Nach Wikipedia "nimmt der deutsche Name Bezug auf den dunkelroten Halsfleck. Eine ähnliche Benennung findet sich z. B. beim Weißsternigen Blaukehlchen. Auch die wissenschaftliche Artbezeichnung stellata bedeutet „mit Stern". Ich halte diese Erklärung für wenig schlüssig. Es ist wenig plausibel, den roten Halsfleck weder von Form noch von Farbe mit einem Stern in Verbindung zu bringen. Viel wahrscheinlicher bezieht sich der Name auf den mit zahlreichen weißen Punkten besetzten Rücken der Art im Schlichtkleid.
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