Storchschnabel
| Eingestellt: | 2006-12-09 |
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| ES © | |
| Bei Regen keine Biene in Sicht |
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| Technik: | Cybershot-DSC-F828 |
| Größe | 107.9 kB 925 x 727 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer163 durch Gäste239 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | pflanzen |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Hallo Erwin!
Eine Makroaufnahme hat sicherlich ihren Reiz. Mit einer solch großen Abbildung einer Blüte oder irgend eines anderen Makroobjekts erweitern wir quasi unsere Sinne, denn diese Ansicht entspricht nicht der normalen Sichtweise unserer Augen und macht eine Makroaufnahme damit zum Hingucker - ganz allgemein gesprochen. Nun gibt es aber schon etliche Makroaufnahmen, unsere Augen werden verwöhnt. Der Fotograf ist gezwungen etwas Besonderes zu bieten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dein Bild zeigt die Ästhetik der Storchschnabel-Blüte, der filigrane Bau und die Farben kommen gut raus. Und doch gibt es etwas, was diesem Bild fehlt. Es ist eher eine Bilddokumentation und könnte in einem Bestimmungsbuch gut Verwendung finden. Damit meine ich, dass sich der ästhetische Effekt noch steigern lässt. Ich würde hier die Abbildungsgröße etwas zurücknehmen, die Schärfentiefe durch eine größere Blendenöffnung verringern und die geringere Schärfe selektiv (punktuell) auf bestimmte Blütenteile, nämlich die Staubbeutel, legen. Gleichzeitig wird der Hintergrund etwas ruhiger und lenkt nicht mehr vom Hauptmotiv ab. Sollte der HG trotzdem noch zu unruhig sein (bei einem kleineren Abbildungsmaßstab durchaus möglich), kann man sich eine andere Blüte suchen. Weiterhin sollte man auch andere Perspektiven ausprobieren, denn die so frontale Draufsicht ist meines Erachtens nicht immer günstig.
Gruß
Jens