Nashorn-Pelikan
| Eingestellt: | 2006-11-24 |
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| JK © | |
| Nashorn-Pelikan (American White Pelican, Pelecanus erythrorhynchus) Florida, Sanibel Island (J.N. Ding Darling NWR), April 2006 |
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| Technik: | Canon 30D + 500 mm / 4.0 + Extender 1.4x, Stativ, leichter Ausschnitt |
| Größe | 171.0 kB 900 x 600 Pixel. |
| Ansichten: | 8 durch Benutzer876 durch Gäste834 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | florida pelikan |
| Rubrik Vögel: | |
Danke!
Zur Frage der Spiegelung:
In der Tat macht eine Spiegelung hier keinen Sinn. Das sehe ich ebenso wie ihr, Thorsten und Oliver. Dein Wunsch nach einer Spiegelung, Klaus, entspringt wohl auch eher der theoretischen Möglichkeit zur Steigerung der Bildwirkung.
Hier möchte ich darlegen, wieso eine Spiegelung in dieser Situation unvorteilhaft ist:
1. Ein Bild eines Vogels im oder über dem Wasser ruft natürlich den Wunsch nach einer Spiegelung hervor. In diesem Fall gab es jedoch nicht wirklich eine. Wie man der Wasseroberfläche eindeutig ansehen kann, war sie vom Wind gekräuselt. Unter dem Pelikan gab es daher lediglich eine diffuse und verschwommene Reflexion einer weißen Fläche, weit entfernt von einem sauber gespiegeltem Abbild des Vogels.
2. Auch bei einer absolut glatten Wasseroberfläche ist das Einbeziehen der Spiegelung eines fliegenden Vogels in den Bildausschnitt sehr problematisch. Es würde bedeuten, dass man den fliegenden Vogel deutlich nach oben ins Bild setzen müsste, um unten Platz für sein Spiegelbild zu schaffen. Aber der Vogel darf auch nicht zu nah an den oberen und seine Spiegelung nicht zu nah an den unteren Bildrand gedrängt werden, es muss also auch da Platz bleiben. Damit wäre eine wesentlich kleinere Abbildung des Vogels notwendig geworden. Ob das gut aussieht, wage ich stark zu bezweifeln. Lediglich bei einem Vogel, der extrem niedrig über dem Wasser fliegt oder gerade im Wasser startet oder landet, mag das zu einem brauchbaren Ergebnis führen. Oder man weicht auf das Hochformat aus, dann aber fliegt der Vogel vermutlich gegen den Bildrand.
Meine eigene Meinung zu meinem Bild: Nein, der große Kracher ist es nicht, aber ich halte es für "solide" Naturfotografie. (Ausführliche Bemerkungen zu diesem Begriff und zur Bewertungspraxis wird es im nächsten Monat im Textforum geben.) Was mich an diesem Bild am meisten freut, ist die Vogelart. Man kann in Florida Braune Pelikane in fast beliebiger Anzahl fotografieren, aber der deutlich seltenere Nashorn-Pelikan ist schon etwas Besonderes – und dann auch noch im Flug! Einen Motiv-Bonus lehne ich allerdings ab. Jedes Motiv, egal ob häufig oder selten, sollte fotografisch gekonnt in Szene gesetzt werden.
@ Klemens:
Auch dir mein Dankeschön für deinen Kommentar! Die Sternchen-Note "4" bedeutet "kleinere Mängel", also dass du sowohl in der Technik als auch in der Bildgestaltung qualitative Einschränkungen siehst. Deinen lobenden Worten kann ich jedoch keine Einschränkungen entnehmen, es sei denn, du beziehst das Fehlen einer Spiegelung sowohl auf den Bereich Technik als auch auf die Bildgestaltung. Mich würde interessieren, wo du Mängel siehst.
Die hellen Linien auf dem Bauch des Pelikans sind in der Tat Reflexionen des Sonnenlichts auf den Wellen. Ich habe noch ein Foto aus derselben Serie, bei dem dieser Effekt noch netter rüberkommt.
Gruß
Jens
ein tolles Foto
Gruß, Wolfgang
Hallo Jens!
Gratulation!!!
Die Wasserspiegelung auf dem Körper des Vogels ist der Hit, das Spiegelbild
vermisse ich nicht, da dies hier durch die Wellen nicht die Wirkung hätte wie bei ruhiger See/Meer.
Die tiefe Position passt sehr gut zum Pelikan, der flach über´s Wasser gleitet.
Das Horn auf dem Schnabel ist Programm!
Gruß
Oliver
Sehr schön!
Die Lichtreflexionen vom Wasser am Körper finde ich sehr gut. Die Spiegelung hätte m.E. bei dieser Wasseroberfläche nicht wirklich was zum Bild beigetragen... aber das ist Geschmackssache!
Gruß, Thorsten
Genau
Viele Grüße
Reinhard
Eindrucksvoll!
Gruß Klemens