Kleiner Wasserschlauch ND
© Thorsten Stegmann
Kleiner Wasserschlauch ND
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https://naturfotografen-forum.de/data/thumbnails/29/Kleiner_Wasserschlauch_2.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/media/29/Kleiner_Wasserschlauch_2.jpg
Mehrere Blütenstände des Kleinen Wasserschlauchs (Utricularia minor L.). Wie das zuvor gezeigte Fettkraut ist der Kleine Wasserschlauch eine fleischfressende Pflanze. Im Gegensatz zum diesem ist er aber eine Wasserpflanze. Die Pflanze selbst ist völlig unscheinbar, unter Wasser und erinnert an eine Alge. Sie besitzt zahlreiche nur mm-große Fangblasen in denen Unterdruck erzeugt wird. Durch einen komplizierten Anlock- und Auslösemechanismus werden Beutetiere (keine Wasserflöhe, Hüpferlinge, Fadenwürmer u. dgl.) bei Berührung gefangen und schließlich in der Fangblase verdaut. (Sehr gut bei Wikipedia beschrieben)

Der Kleine Wasserschlauch zeigt nur ein mal im Jahr (jetzt, das Bild ist von heute) sein "wahres Gesicht", nämlich dass er eine Blütenpflanze und keine Alge ist und vermutlich von Landpflanzen abstammt, die den aquatischen Lebensraum wieder besiedelt haben. Sie schieben ihre Blütenstände über die Wasseroberfläche hinaus, die wie hier im Bild nicht selten komplett mit Torfmoosen (Sphagnum) bedeckt ist. Bestäuben lassen sie sich nämlich weiterhin von fliegenden Insekten. Eine "Unterwassermethode" der Bestäubung haben sie bisher nicht entwickeln können. In Deutschland gibt es mehrere Arten des Wasserschlauchs, von denen der Kleine, wen wunderts, der kleinste ist. Die Blütenstände hier im Bild waren ca. 5-7 cm hoch.

Rechts einen weiteren, angeschnittenen Blütenstand abgeschnitten - Farbgebung leicht bearbeitet, entrauscht, verkleinert, geschärft

Der Kleine Wasserschlauch gehört ebenfalls zur Familie der Fettkrautgewächse (Lentibulariaceae).
Rote Liste Status: SH, NDS und MV 2 (stark gefährdet), HH 1 (vom Aussterben bedroht), in Dtld. insgesamt ebenfalls 2 (stark gefährdet). Nach Bundesartenschutzverordnung nicht geschützt.

Es wächst in Norddeutschland selten, in nährstoffarmen, meist sauren, huminstoffhaltigen, +/- intakten Hochmoorgewässern, was auch die Gefährdung erklärt.

(Erläuterungen zur Serie - siehe Bild #1 - gelbe Trollblumenblüte)
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Dateigröße: 179.2 kB, 1000 x 818 Pixel.
Technik:
Nikon E5700, Makro- und Mustermessmodus, 25mm (~98mm KB), f3,6, ISO 100, 1/2000stel, Zeitautomatik, -2,0LW, Sonne, 16:00, frei Hand
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