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©...
https://naturfotografen-forum.de/data/o/72/363544/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/72/363544/image.jpg
Eingestellt:
AK ©
…bevor man loslegt mit der Fotografie. Das ist jedenfalls meine Methode, wenn ich in Tierkolonien arbeite. Denn meist ist das Bildermachen nur die Kür.

Die „Pflicht“ umfasst eher so profane Dinge wie die Gruppe zu beaufsichtigen und immer wieder auf interessante Verhaltensweisen während der Landgänge aufmerksam zu machen.
Und natürlich auch ein wenig Wissenschaft: Wie weit ist die Kolonie räumlich ausgedehnt (Fotos von erhöhten Standorten) und wie viele Paare/Jungtiere sind vorhanden (später auf den Fotos auszählen)? Wie ist der körperliche Zustand der Vögel? Welche Beutegreifer sind vorhanden? Um nur die wichtigsten zu nennen. (Aktuelle Ergebnisse gibt es in BIUZ 2/2010 über die Pinguine auf der Antarktischen Halbinsel als Fortsetzung des Berichtes in NR 6/2007 über Pinguine und Klimaänderungen, siehe meine HP). Hier auf Südgeorgien sind die Adeliepinguine in den letzten 30 Jahren ausgestorben, es wurde zu warm für sie.

Der Mensch im schwarz-blauen Anorak vor mir, hat sich nicht verbotenerweise zwischen die Pinguine gesetzt, sondern wurde von neugierigen Jungvögeln eingekreist, wie ich selber auch einige Minuten später völlig von Jungpinguinen umringt war.

Natürlich ist beim Fotografieren wichtig, das man seine Ausrüstung aus dem FF beherrscht und die Fotos nahezu nebenbei machen kann. Hier ist die digitale Fotografie von großem Vorteil, weil ich gleich die technische Qualität der Ergebnisse an Hand der Histogramme beurteilen kann. Auch die Ausrüstung darf nicht zu umfangreich sein, das behindert nur. Daher bin ich seit 2001 weg von den schweren Superteleobjektiven und begnüge mich mit einem AF-S 4/300 mit Top Naheinstellung und –qualität und dem passenden 1,4 fach Konverter. Ein 2,8/80-200 und zwei Weitwinkel komplettieren das Equipment. 2008 war noch die Sony R-1 als Allround Gerät (24-120mm) dabei. Alles muß in meinen „Phototrekker classic“ reinpassen. Ein übergroßer Arktis-Parka, unter den auch mal doppelt-dreifache Fleecelagen passen, ist für lange Beobachtungstage sehr hilfreich. Man sieht darin zwar aus wie das berühmte Michelin-Männchen, hat es aber warm. Einen Reisebericht zur „Königspinguintour nach Südgeorgien“ findet der interessierte Leser auf der HP.

Diese Reise erbrachte die besten Bilder seit meinem ersten Besuch im Januar 1996. Grund: stabiles Wetter und beste Anlandemöglichkeiten an den meisten Plätzen. Hier in St.Andrews Bay waren wir von 8:00 morgens bis 19:00 abends an Land mit einer Mittagspause auf dem Schiff für „Ver- und Endsorgung“, was an Land strikt verboten ist. Trotz guten Wetters konnten wir an der ebenso eindrucksvollen Kolonie von Salisbury Plain wegen der starken Brandung nicht landen! So ist das eben in der Wildnis, immer gilt: Savety first!

Technik:
Foto: Renate Kostrzewa mit Lumix LZ 20
Natur: Gefangenes/Zahmes Tier ?
Größe 380.9 kB 808 x 606 Pixel.
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Königspinguine St.Andrews Bay, Südgeorgien, Antarktis: