Natur ist nicht immer schön
© Winfried Wisniewski
| Eingestellt: | 2010-04-01 |
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| WW © | |
| Ngorongoro Conservation Area an der Grenze zum Serengeti Nationalpark, 12. Februar 2010. Eine Tüpfelhyäne hat ein ausgewachsenes Gnu geschlagen. Als ich hinzukam, hatte sie bereits große Teils des Hinterleibs gefressen. Das Gnu lebte noch und schlug viele Minuten lang heftig mit den Läufen. Die Hyäne entfernte sich mehrmals für kurze Zeit, kam aber iummer wieder zurück, um weiter zu fressen. Als wir diese Stätte nach insgesamt über eineinhalb bis zwei Stunden verließen, lebte das Gnu immer noch. Es war unglaublich zu sehen, welche Vitalität Wildtiere auszeichnet. Es war sehr schwer zu ertragen, nichts tun zu können, um das Leid des Gnus zu lindern. Aber jedes Eingreifen wäre fatal gewesen und hätte den Nationalparkregeln widersprochen. |
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| Technik: | Ich habe das Foto, so wie es aus der Kamera kam, nicht verändert. Nur das RAW-Bild wurde in ein JPG-Bild konvertiert ohne jede Bearbeitung. Nikon D3S; 600/4 VR; ISO: 320; 1/1250 Sec. bei Bl. 6,3; Autofensterstativ mit Bohnensack |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 269.2 kB 999 x 665 Pixel. |
| Ansichten: | 11 durch Benutzer229 durch Gäste1106 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | crocuta crocuta gnu ngorongoro conservation area riss serengeti nationalpark tuepfelhyaene |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Natur ist nicht immer schön
2010-04-03
Ralf Schick
Bekannterweise sind Tiere nicht moral,- sondern instinktgesteuert und so kann man die Szene nicht mit unseren menschlichen Maßstäben messen. Die Hyäne tut was sie tun muß... Aber es ist schon bemerkenswert, wie leidensfähig Wildtiere sind. Ich erinnere mich dabei an eine Sau (Schwarzwild), welche jahrelang mit abgeschossenem Vorderlauf lebte - als sogenannter "Dreiläufer". Man übertrage dies einaml auf den Menschen...
Deine Szene beeindruckt mich. Zur rechten Zeit am rechten Ort, auch wenn man all dies mit durchaus gemischten Gefühlen betrachten darf. Danke für's Zeigen.
Deine Szene beeindruckt mich. Zur rechten Zeit am rechten Ort, auch wenn man all dies mit durchaus gemischten Gefühlen betrachten darf. Danke für's Zeigen.
Gruß
Ralf
Re: Natur ist nicht immer schön
2010-04-02
Ingrid Lamour
Hallo Winfried,
wer glaubt, Natur sei ein Kuschelspiel, der lebt im falschen Film!
Man braucht nicht nach Afrika reisen, um zu sehen, wie Tiere bei lebendigen Leibe aufgefressen werden!
Dies machen unsere Füchse, Sauen und auch unsere geliebten Haushunde, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen!
Deine Aufnahme begeistert mich wiedereinmal, durch die Intensität des Gezeigten. Die Qualität der unbearbeitet Aufnahme ist meiner Meinung nach den "Umständen entsprechend".
Extrem hartes Licht lässt hier natürlich schon einige Wünsche offen.
Jedoch ist auch dies wieder relativ!
Die Kameraleistung (ohne natürlich, dem Kamerapiloten zu Nahe zu treten) ist schon beneidenswert!!!!!!
Viele Grüße
Ingrid
Hier war ein gelöschtes oder deaktiviertes, oder für Sie unlesbares Objekt.
Re: Natur ist nicht immer schön
2010-04-02
Christoph Keller
Eine Geschichte von kaum zu ertragender Grausamkeit... besser gesagt Schmerzhaftigkeit, denn grausam im Sinn von sadistisch sind die Hyänen ja wohl nicht...
Gruss, Toph
Re: Natur ist nicht immer schön
2010-04-01
Peter Rohrbeck
Es gibt Geschichten die muss man erst einmal auf sich wirken lassen. Danke fürs zeigen.
Gruss Peter