Im Windschatten
© Heiko Arjes
| Eingestellt: | 2010-01-24 |
|---|---|
| HA © | |
| Als ich von einer letzten Tour bei eisigem Wind durchgefroren nach Hause fuhr, sah ich diesen Hasen, der sich im Windschatten des Maulwurfhügels eingegraben hatte. |
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| Technik: | Aus dem Auto heraus, Bohnensack, auf der Seitenscheibe aufgelegt. |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 191.0 kB 900 x 600 Pixel. |
| Ansichten: | 8 durch Benutzer398 durch Gäste822 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | arjes hare hase niederwild sasse schnee schneehase senne |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Im Windschatten
2010-01-25
Benutzer 107641
Hallo Heiko
Ein ganz aussergewöhnlich tolles Lebensraumbild.
....Klick
Liebe Grüße
Erwin
Ein ganz aussergewöhnlich tolles Lebensraumbild.
....Klick
Liebe Grüße
Erwin
Re: Im Windschatten
2010-01-25
Heiko Arjes
Hallo,
danke für Eure Kommentare.
@ Helmut
Ich hatte auch überlegt, ob es der Auswurf der Sasse ist. Für die Menge des Erdhügels, war mir die Schneedecke allerdings zu hoch. Auf der anderen Seite fehlt dann allerdings der Schneehügel, so dass ich davon ausgehe, dass Du Recht hast (Form und Entfernung des Hügels passen zur Sasse). Vermutlich war der Schnee dort auf dem kahlen Acker wegen des Windes nicht so hoch, wie in den geschützteren Bereichen.
VG, Heiko.
Re: Im Windschatten
2010-01-24
Helmut Bernhardt
Hallo Heiko
Soweit man das am Bild erkennen kann vermute ich dass dies kein Maulwurfshügel ist sondern bloß der Auswurf des Loches, das er sich zum Schutz gegen die Kälte gegraben hat. Am Morgen findet man auf Feldern diese Gruben, in denen sie übernachtet haben. Darin ist bei entsprechenden Temperaturen die Oberfläche des Schnees ganz glasig von der Körperwärme. Auch lassen sie während der ganzen Nacht ihre Ausscheidungen dort. Was ich nicht weiß ist, ob sie immer wieder die gleiche Grube aufsuchen oder jedesmal eine neue graben, was im Schnee ja einfacher geht als in fester Erde.
Soweit man das am Bild erkennen kann vermute ich dass dies kein Maulwurfshügel ist sondern bloß der Auswurf des Loches, das er sich zum Schutz gegen die Kälte gegraben hat. Am Morgen findet man auf Feldern diese Gruben, in denen sie übernachtet haben. Darin ist bei entsprechenden Temperaturen die Oberfläche des Schnees ganz glasig von der Körperwärme. Auch lassen sie während der ganzen Nacht ihre Ausscheidungen dort. Was ich nicht weiß ist, ob sie immer wieder die gleiche Grube aufsuchen oder jedesmal eine neue graben, was im Schnee ja einfacher geht als in fester Erde.
LG Helmut
Re: Im Windschatten
2010-01-24
Wolf Spillner
Dies Foto könnte leicht übersehen, werden. So, wie der Hase, Heiko. Wäre schade drum, weil es ein eindrückliches und zugleich gutes Bild ist. Es zeigt auf beste, wie sich ein "Feldhase" in freier Flur gegen die Unbilden von Wind und Frost zu schützen versucht. Prima! Gruß, Wolf