Meins Meins Meins
© Jutta Buchholz
| Eingestellt: | 2010-01-16 |
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| JB © | |
| Die Mutter auf den oberen beiden Bildern bekam am 09.12.09 Ihr Junges, beschnüffelte es noch kurz um es dann erst mal im wahrsten Sinne des Wortes links liegen zu lassen. Statt dessen kümmerte sie sich um ein fremdes Jungtier, das tags zuvor zur Welt kam. Bereits am Vortag zeigte sie reges Interesse an dem fremden Jungen und ich dachte eigentlich, wenn erst ihr eigenes Junges da wäre, hätte sich das erledigt – falsch gedacht. Die Mutter die Minuten zuvor geworfen hatte fing an, das fremde Jungtier gegenüber der richtigen Mutter zu verteidigen und es hat es dann sogar gesäugt während das eigene Junge allein gelassen schrie. Die Mutter die am Vortag geworfen hatte versuchte stundenlang vergeblich wieder an ihr eigenes Jungtier zu gelangen - sie wurde weg gebissen. Am nächsten Morgen hatten sich die Verhältnisse zum Glück geklärt und jedes Junge war bei der eigenen Mutter. Im Gegensatz zum unglücklichen Lebensanfang haben sich dann auch beide Mütter ausgiebig um ihr jeweils eigenes Junges gekümmert. Beide Junge wurden bis zum 18. Lebenstag gesäugt. (und keiner da, der es filmte - so sind es halt nur Fotos auf denen es kaum nachvollziehbar ist) |
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| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 391.2 kB 750 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer314 durch Gäste802 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | duene grypus halichoerus helgoland kegelrobben |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Meins Meins Meins
2010-01-17
Manfred Nieveler
Hallo Jutta,
eine interessante Geschichte mit schönen Bildern dokumentiert. Danke fürs Zeigen und Erzählen!
eine interessante Geschichte mit schönen Bildern dokumentiert. Danke fürs Zeigen und Erzählen!
Gruß Manfred
Re: Meins Meins Meins
2010-01-17
Marcel Schäfer
Salü Jutta
Besten Dank für Deine Doku. Find ich imme rwieder toll wenn solche Geschichten aufgezeigt wreden.
Besten Dank für Deine Doku. Find ich imme rwieder toll wenn solche Geschichten aufgezeigt wreden.
Grüsse aus der Schweiz
Marcel
Re: Meins Meins Meins
2010-01-17
Jutta Buchholz
Hallo Jens,
ich kann mir nur vorstellen, daß es sich um noch relativ unerfahrene Mütter handelte,
sonst hätte die eine Mutter ihr Kind viel energischer verteidigt und nicht zugelassen, daß die Andere es beansprucht. Die beiden Kinder sind nur in 1 m Entfernung zur Welt gekommen, da bestanden wohl 2 Mütter auf den exakt gleichen Wurfplatz - ob das den Geruch der Jungen verfremdet hat? Mir wäre es wohl auch nicht aufgefallen, hätte ich nicht beide Geburten mitbekommen.
Hallo Pascale,
das Foto rechts unten zeigt das Baby mit 17 Tagen (oben auf dem Foto bei der Geburt zu sehen). Und Du schreibst es, man kann die Jungen anhand der Schnautzenformen/-farben/Fellfarben (auch am Rücken) auseinanderhalten. Das taugt zur endgültigen Geschlechts-Bestimmung aber nur zu denke mal 90%, hilfreich ist immer die Bauchseite - auch bei den Kleinen
freundliche Grüße
Jutta
ich kann mir nur vorstellen, daß es sich um noch relativ unerfahrene Mütter handelte,
sonst hätte die eine Mutter ihr Kind viel energischer verteidigt und nicht zugelassen, daß die Andere es beansprucht. Die beiden Kinder sind nur in 1 m Entfernung zur Welt gekommen, da bestanden wohl 2 Mütter auf den exakt gleichen Wurfplatz - ob das den Geruch der Jungen verfremdet hat? Mir wäre es wohl auch nicht aufgefallen, hätte ich nicht beide Geburten mitbekommen.
Hallo Pascale,
das Foto rechts unten zeigt das Baby mit 17 Tagen (oben auf dem Foto bei der Geburt zu sehen). Und Du schreibst es, man kann die Jungen anhand der Schnautzenformen/-farben/Fellfarben (auch am Rücken) auseinanderhalten. Das taugt zur endgültigen Geschlechts-Bestimmung aber nur zu denke mal 90%, hilfreich ist immer die Bauchseite - auch bei den Kleinen
freundliche Grüße
Jutta
[URL=http://img18.imageshack.us/i/84887317.jpg/][IMG]http://img18.imageshack.us/img18/7542/84887317.jpg[/IMG][/URL]
(jedes Jungtier ist anders gefärbt – auch im Babyfell – hier eins mit 6 Tagen)
Re: Meins Meins Meins
2010-01-17
Jens Kählert
Hallo Jutta,
in der Tat ist das eine seltene Dokumentation! Mir wäre der Babytausch in der Nacht vermutlich nicht aufgefallen. Wie es dazu wohl gekommen ist? Du zeigst immer wieder besondere Szenen aus dem Leben der Kegelrobben und beweist eine gute Beobachtungsgabe sowie ein außergewöhnliches Wissen.
Gruß
Jens
Re: Meins Meins Meins
2010-01-17
pascale teufel
Eine unglaubliche Dokumentation ... und eine ebenso unglaubliche Geschichte! Vielen Dank, dass du uns auf diese Weise daran teilhaben lässt, Jutta. Und das letzte Bild (unten rechts): ist das denn dasselbe Baby? Es hat so ein schwarzes Gesicht und sieht richtig fett aus!
LG,
Pascale