"Vol de deux"
| Eingestellt: | 2010-01-11 |
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| WW © | |
| Zwei Btaunmantel-Schrenschnäbel fliegen über ihre kleine Brutkolonie auf einer winzigen Insel im Chobe-Fluss, Botswana. |
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| Technik: | Nkon D300; 300/2.8 VR;ISO: 320; 1/1600 Sek. bei Bl. 4.5, - 0,3 Bl Korrektur; aus der Hand; Beschnitt |
| Fotografischer Anspruch: | Professionell ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 308.9 kB 667 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 3 durch Benutzer309 durch Gäste591 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | botswana braunmantel-scherenschnaebel flavirostris rynchops |
| Rubrik Vögel: | |
Re: "Vol de deux"
eine klasse Aufnahme dieser tollen Vögel. Die Schärfe reicht mir für eine Flugaufnahme völlig, zumal beide in der Schärfeebene sind, was ja eigentlich echt schon allerhand ist für so ein Flugbild. Kann mich an ähnliches nicht erinnern.
Wenn Du Zeit und Muße hättest, würde ich sehr gerne noch mehr über diese Vögel erfahren. Falls ich richtig informiert bin, dient der lange Unterschnabel ihrer Jagdtechnik? Habe gerade letzte Woche eine Folge dieser großartigen BBC-Dokumentation gesehen, in der diese Vögel ganz dicht über der Wasseroberfläche dahinfliegen und mit dem Unterschnabel das Wasser durchpflügen. Sobald der Schnabel auf Widerstand (idealerweise auf einen Fisch) stößt, klappt er reflexartig zu.
Hast Du dieses Jagd-Verhalten auch beobachten und vielleicht sogar im Bild festhalten können? Das wäre phantastisch...
Danke fürs Zeigen dieses tollen Bildes, habe mich sehr darüber gefreut
Tobias
Re: "Vol de deux"
ich habe das Beutefangverhalten fotografieren können. Weil aber Vegetation im Vordergrund ist, bin ich mit dem Bild nicht zufrieden. Weil ich Dir damit eine Freude machen kann, zeige ich es jetzt hier.
LG
Winni
Re: "Vol de deux"
klasse Aufnahme! Dass sind ja interessante Vögel, die ganz besonders durch die Aufsicht und die spitzen Flügel besonders wirken. Ist das Ausgangsmaterial ein Querformat?
Viele Grüße
Hans
Re: "Vol de deux"
Viele Grüße
Winni
Re: "Vol de deux"
hier noch ein paar Informationen von Wikipedia. Da wo ich fotografiert habe, haben sie auch tagsüber gejagt.
"Der Braunmantel-Scherenschnabel verbringt den Großteil des Tages mit Schlafen, Putzen und Baden und geht im Wesentlichen nur zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang auf Futtersuche, um Begegnungen mit Möwen, die ihm die Beute abjagen können, zu vermeiden. Dabei durchpflügt der Vogel, dicht über dem Wasser fliegend, mit dem Unterschnabel die Wasseroberfläche. Kommt es zu einer Berührung mit einem Fisch, schnappt er mit dem Oberschnabel zu.
Fortpflanzung [Bearbeiten]
Der Braunmantel-Scherenschnabel brütet in Kolonien mit bis zu 20 Brutpaaren. Das Gelege von zwei bis vier Eiern wird etwa drei Wochen lang bebrütet. Bei sengender Hitze kühlen die Elternvögel die Eier, indem sie sich mit befeuchtetem Bauchgefieder auf dem Gelege niederlassen. Die Jungvögel, die das Nest bereits nach ein bis zwei Tage verlassen, werden von den Eltern noch einige Wochen lang versorgt.
Bruträuber, wie Raubmöwen, werden verjagt, indem sie aggressiv im Sturzflug mit Schnabelhieben attackiert werden. Eine andere Verteidigungsstrategie besteht darin, Feinde durch Vortäuschen einer Verletzung von der Brut wegzulocken. (Siehe auch: Verleiten.)
Re: "Vol de deux"
ein in meinen Augen sehr schöner Schuss des Doppelpacks aus äußerst sehens- und bemerkenswerten Vögeln.
Gefällt mir richtig gut - Glückwunsch zum Treffer! Ich durfte 2008 die mit dem schwarzen Mantel sehen - sie zu beobachten, insbes. bei ihren typischen Jagdflügen knapp über die Wasseroberfläche ist ein bleibendes Erlebnis.
Grüße, Thorsten
PS: Nochmal Beschreibung checken...
Re: "Vol de deux"
Eine sehr passende Formatwahl, wie ich finde. Gefältt mir sehr gut, zumal einmal eine fotografisch nicht so überstrapazierte Spezies gezeigt wird.
Gruß
Peter
Re: "Vol de deux"
sehr interessante wie schöne Aufnahme dieser skurielen Vögel!
Gruß Thomas
Re: "Vol de deux"
Interessante Vögel sind das, besonders witzig finde ich das der untere Teil des Schnabels länger ist als der obere. Die zwei hast du gut im Flug festgehalten und beide liegen auch noch in der Schärfeebene! Das Hochformat ist hier allerdings etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Trotzdem, ein schönes Bild!
Gruß
Robert