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Kanarenzilpzalp
© Thorsten Stegmann
Kanarenzilpzalp
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Dieses ist ein Kanarenzilpzalp (Phylloscopus canariensis), auch einer der erst jüngst erfolgten "Splits" (wie es sich so schön nennt), der zu einer eigenen Vogelart "gemacht" wurde.

Bis vor einigen Jahren galt er als Unterart des auch bei uns sehr häufigen Zilpzalps (Phylloscopus collybita), nun muss er "alleine zurecht kommen". Im Zuge dessen wurde auch sein Verwandter der Iberienzilpzalp (Phylloscopus ibericus) "abgespalten", der im Ggs. zu "unserem" Zilpzalp recht einsilbig singt, also nur "Zilp" (oder nur "Zalp", ganz wie man möchte... ;-)).

Der Kanarenzilpzalp kommt weltweit nur auf den Kanarischen Inseln vor, also ist auch er ein Endemit der Inselgruppe. Er unterscheidet sich morphologisch nur sehr wenig von "Unserem": Etwas kleiner, etwas kürzere und rundere Flügel, etwas deutlichere Kopfzeichnung usw... aber alles nix, an dem man ihn erkennen könnte, wenn man nicht weiß, wo er sich gerade befindet. Singt er aber, und das macht er gerne, oft und das ganze Jahr über, wirds schon einfacher: Sein Gesang ist kein "Zilp", kein "Zalp" und auch kein "Zilp-Zalp" usw...., sondern erinnert eher an den mehrstrophigen, "explosiven" Gesang des Seidensängers (Cettia cetti), welcher im Mittelmeerraum nicht selten ist. [Muss man gehört haben, kann ich nicht in Worte fassen... sorry! :-)]. Ausschlaggebend für die "Artenspaltung" waren aber vermutlich erst genetische Untersuchungen, die ihn nicht in unmittelbare Verwandtschaft zu den anderen Zilpzalpen stellte. Er frisst auch gerne Früchte (wie diese Kaktusfeigen) und nicht nur Insekten und andere Wirbellose.

Unter den kanarisch-endemischen Vogelarten ist er meist wohl der erste, der einen "begrüßt", entweder bereits am Flughafen, spätestens aber am Hotel, denn er ist sehr häufig und anspruchslos und kommt auf Teneriffa eigentlich überall vor. Was nicht bedeutet, dass er sich nicht meist versteckt aufhält, wie der "gemeine" Zilpzalp und man ihn unbedingt einfach fotografieren kann.

Um die Taxonomie noch weiter zu verkomplizieren: Dieses ist nun wiederum die Unterart: [aktuell] "Westlicher Kanarenzilpzalp" (Phylloscopus canariensis canariensis), die auf La Palma, Hierro, Gomera, Teneriffa und Gran Canaria vorkommt - Es gibt (gab?) auch einen "Östlichen Kanarenzilpzalp" (Phylloscopus canariensis exsul), der nur aus dem Haria-Tal auf Lanzarote bekannt ist und von dem es keine bekannten neueren Nachweise mehr gibt...

So... reicht, oder? :-)
["Vorlesung" beendet... morgen wird eine Klausur geschrieben... ;-)]

Grüße, Thorsten

Autor: ©
Eingestellt:
Natur: Naturdokument ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 255.3 kB, 900 x 675 Pixel.
Technik:
Nikon Fieldscope ED82A + 30xDS WW Okular + FSB-6-Adapter + Coolpix P5100, Stativ, Drahtfernauslöser, Kamera-Einstellungen: f3,5, 1/47stel, -1,3 LW, ISO 64, ~1820mm KB-Äquivalent, kein Ausschnitt [... konnte mich nicht entscheiden..]. EBV: Tiefen/Lichter, Tonwertkorrektur, Entrauschen, Schärfen. 25.11.09, 17:35 Uhr, eine Stunde vor Sonnenuntergang, jene war schon längere Zeit hinter einem Berg verschwunden
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Vögel:
Serie
Teneriffa: