Sie flog...
| Eingestellt: | 2009-07-05 |
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| WS © | |
| ...schlecht! Sie hielt sich gestern im Wind in den unteren Regionen der Vegetation neben dem Unkentümpel unter dem (leider leeren!)Beutelmeisennest zusammen mit Lestes sponsa auf. Sie faltete ihre Flügel über dem Hinterleib zusammen und hatte helle Flügelmale. Binsenjungfern halten ihre Flügel anders, halbgespreizt und haben keine hellen Beine. Größe ca.4o mm. Wer aber ist dies ? Ich bin nicht in der Lage, entsprechende Merkmale zu finden und bitte die Fachmenschen um geneigte Hilfe. In der Originalgröße ist sie übrigens schön scharf. |
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| Technik: | EOS 40D/ Macro 2,8/ 1o5/ Bl.8/ 1/100 /250 ISO,freihand, manuell |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 291.3 kB 999 x 658 Pixel. |
| Ansichten: | 142 durch Gäste203 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | kleinlibelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Sie flog...
Wirklich wohltuend anders!
Die Einbeziehung der Umgebung schafft bei diesem Bild eine sehr angenehme Realität, wie sie bei Libellenbildern (leider) nur noch sehr selten vorkommt (respektive goutiert wird): So sehen Libellen in der Natur aus!
Danke fürs Zeigen & Grüße
Andreas
Re: Sie flog...
Re: Sie flog...
ein Libellenmakro der anderen Art, die Farne im Hintergrund gefallen mir sehr, auch wenn ich sie gerne noch ein klein wenig aufgelöster hätte. Ein etwas größerer Abbildungsmaßstab würde sich auch gut machen. Auch den Ansitz finde ich interessant.
Deine Beschreibung des Verhaltens kann ich übrigens bestätigen, bin hier rund um Zürich auch schon mehrfach Federlibellen begegnet, die sich im knie- bis hüfthohen Gras in der Nähe von Gewässern tümmelten (in dem Fall allerdings kein Fließgewässer).
Respekt auch für das freihändige Schießen des Bildes. Sowas versuche ich meist gar nicht
viele Grüße
Tobias
Re: Sie flog...
Gefällt mir sehr gut mit dieser tollen Habitatwirkung, auch wenn ich evtl.noch etwas mehr beschnitten hätte.
LG Martin
Re: Sie flog...
der Blick auf das Flügelgeäder führt zur Lösung, aber mit dem Blick auf die Beine ist's noch leichter: Es handelt sich um eine Federlibelle (Platycnemis pennipes). Namensgebend waren die verbreiterten Beinschienen. Wenn dieses junge Männchen ausgefärbt ist, zeigt es sich in einem vornehmen Blau. Federlibellen bilden eine eigene Familie innerhalb der Kleinlibellen, diese Art ist (noch?) die einzige Vertreterin ihrer Familie in Deutschland. (In Südfrankreich wartet bereits die Weiße Federlibelle auf noch mehr Klimaerwärmung.)
Zum Bild: Die diagonale Lage der Libelle ist gut, die Schärfe reicht, der Hintergrund und die Abbildungsgröße sind aber verbesserungsfähig. Die Art ist nicht selten, man findet sie besonders an Fließgewässern. Es findet sich bestimmt ein nettes Tier, das etwas fotogener sitzt.
Gruß
Jens
Re: Sie flog...
Re: Sie flog...
Eventuell die Blende noch um eine Stufe öffnen um sie noch besser vom HG frei zu stellen?
Um was es sich hier handelt weiß ich leider auch nicht!
Gruß Thomas