Es soll nichts verkommen.
| Eingestellt: | 2026-08-01 |
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| Aufgenommen: | 2026-06-28 |
| JR © | |
| Diese Schrecke konnte ich bisher nicht sicher bestimmen; Mein Kandidat wäre Conocephalus fuscus (Langflüglige Schwertschrecke). Wenn jmd. helfen möchte, ist das willkommen. Schöne Grüße |
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| Technik: | Canon EOS 80D, 100mm 1/100s, F/5, ISO 800, 100mm Automatische Belichtung, +0.67 Korrektur |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 617.9 kB 800 x 1200 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 43 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 48 durch Benutzer65 durch Gäste |
| Rubrik Wirbellose: | |
| Serie Schreckenhäutungen: | |
Re: Es soll nichts verkommen.
das ist eine wunderschöne Aufnahme einer frisch gehäuteten Laubheuschrecke (Tettigoniidae) – genauer gesagt einer Nymphe (z. B. aus der Gattung Meconema wie die Zartschrecke/Eichenschrecke oder Phaneroptera),
Bei Laubheuschrecken (Tettigoniidae) durchlaufen die Nymphen in der Regel 5 bis 9 Nymphenstadien (Larvenstadien), bevor sie sich mit der finalen Imaginalhäutung zum ausgewachsenen, geschlechtsreifen Tier entwickeln. Bei den meisten heimischen mitteleuropäischen Arten (wie dem Grünen Heupferd oder Eichenschrecken) sind es meist 5 bis 7 Stadien. Die genaue Anzahl kann je nach Art, Geschlecht (Weibchen benötigen wegen des Legestachels manchmal ein Stadium mehr) und Umweltbedingungen (z. B. Temperatur und Nahrungsspektrum) leicht variieren.
Mit jeder Häutung ähneln die Nymphen dem adulten Tier mehr. Die Flügelanlagen wachsen Stück für Stück und auch die Antennen sowie die Geschlechtsorgane (wie der Legestachel bei den Weibchen) bilden sich von Stadium zu Stadium deutlicher aus.
Da die Aushärtung des neuen Chitinpanzers auf dem Foto noch nicht vollständig abgeschlossen ist, wirkt das Grün noch sehr zart und teils fast transparent. Die Flügelansätze sind bereits als kleine Lappen erkennbar, was zeigt, dass es sich um ein spätes Nymphenstadium vor der letzten Häutung zum ausgewachsenen Tier (Imago) handelt.
Grüße Ingolf
Re: Es soll nichts verkommen.
die Schrecke kann ich leider nicht bestimmen, und schon garnicht so frisch nach dem Schlupf.
Das Bild gefällt mir sehr gut, zeigt es ein Verhalten, das bei einigen Insektenarten vorkommt.
Zum Bespiel die Räupchen des Schwalbenschwanzes fressen als erste Malzeit die Hülle des Eis, in dem sie herangereift waren. Auch die Hülle der Mantis von vor ein paar Tagen war einen Tag später weg.
LG,
Marion