Vogelzählung: Wieder weniger Singvögel ! Grünfinken besonders betroffen.
© Karl-Heinz Epperlein
| Eingestellt: | 2026-01-28 |
|---|---|
| Aufgenommen: | 2025-05-06 |
| Vogelzählung : Wieder weniger Singvögel! Besonders der Grünfink ist diesmal betroffen.Aber auch die Spatzen mit minus 15 % Wenn wir nicht endlich aufhören, Feldgehölze unsensibel zu beschneiden, Büsche an Straßen- und Wegesrändern bis tief in die Landschaft radikal runterzuschneiden und Feld-und Sandwege zu schottern und planieren, müssen wir uns nicht wundern. Eine Vielzahl von Insekten habe dort ihre Eier abgelegt. Keine Insekten (in 27 Jahren ein Minus von 75 %) = Keine Vögel. (1980 - 2017 = Minus 17 % Dazu kommen die cleanen Gärten, die häufige Mahd, immer noch die Ausbringung von Pestiziden und der zunehmende Flächenverbrauch. Wir geben den Insekten und damit den Vögeln keine Chance. Hört das erst auf, wenn kein Vogel mehr singt? Da alles mit allem zusammenhängt, sieht es bei anderen Arten (Schmetterlinge , Wildbienen, Amphibien usw., leider nicht besser aus) |
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| Technik: | OM Digital Solutions OM-1MarkII, OM 150-400mm F4.5 1/2000s, F/8, ISO 1600, 400mm (etwa 801mm Kleinbild) M, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 848.4 kB 1500 x 1125 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 13 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 62 durch Benutzer99 durch Gäste |
| Schlagwörter: | artenschwund vogelzaehlung insektensterben voegel singvoegel gruenfink carduelis chloris |
| Rubrik Vögel: | |
2026-01-28
Hi Karl-Heinz
wie recht du hast,dem gibt es leider nichts hinzuzufügen.
Früher waren bei mir ganze Trupps von Finken,Grünfinken,Stieglitz und Co.
Heute sehe ich selten mal einen einzelnen Fink,ein Jammer.
Wenigstens konntest du ein schönes,natürliches Bild machen,gefällt mir sehr gut.
Gruss
Otto
Danke Otto ! Auch Deine Anerkennung für das Foto. L.G. Karl-Heinz
2026-01-28
Hallo Karl-Heinz,
da habe ich auch leider dieselben Beobachtungen gemacht. Grünfinken hörten wir hier oft, jetzt nur noch ganz selten. Auch Buchfinken und Stieglitze machen sich rar. Wohl hört man noch oft Sommergoldhähnchen, Girlitze und verschiedene Meisenarten, allen voran die Haubenmeisen. Spatzen sind aber noch sehr zahlreich vertreten. Dein Bild gefällt mir sehr gut!
LG,
Marion
Danke Marion, Dein Kommentar freut mich. Besonders deshalb, weil Du auch Bezug auf das Foto genommen hast. L.G. Karl-Heinz
2026-01-28
Oh, das schreibst Due etwas. Hier in NRW ist die Lage noch viel schlimmer.
Im Norden Mülheim, Essen und Bochum, im Osten Hattingen und Ennepe/Ruhr, im Süden Wuppertal und Solingen,
im Westen Wülfrath, Ratingen, Düsseldorf. Ein Kreis 10 km in der Mitte die grüne Insel mit Langenberg.
Und doch ist dort nicht mehr viel los. Hier ist Landnahme schon immer ein Problem, aber was ist hier auch sehen ist die Monokultur, Überdüngung und ein saurer Wald. Hier ist der Drehpunkt aller Maschinen von Nord, Ost und Süd, Richtung Düsseldorf Flughafen.
Alles zusammen lässt auch keine Insekten zu, so ist auch noch kein Futter mehr da.
In dem Gebiet leben 8 Mio Menschen, was soll da übrig bleiben für die Piepse.
Ich habe da noch einen sehr kleinen aber artenreichen Garten, der extra mit heimischen Gehölzen bepflanzt ist.
Und doch geht bei jeder NABU Zählung der Bestand zurück.
500m² reichen da einfach nicht aus.
Im Norden Mülheim, Essen und Bochum, im Osten Hattingen und Ennepe/Ruhr, im Süden Wuppertal und Solingen,
im Westen Wülfrath, Ratingen, Düsseldorf. Ein Kreis 10 km in der Mitte die grüne Insel mit Langenberg.
Und doch ist dort nicht mehr viel los. Hier ist Landnahme schon immer ein Problem, aber was ist hier auch sehen ist die Monokultur, Überdüngung und ein saurer Wald. Hier ist der Drehpunkt aller Maschinen von Nord, Ost und Süd, Richtung Düsseldorf Flughafen.
Alles zusammen lässt auch keine Insekten zu, so ist auch noch kein Futter mehr da.
In dem Gebiet leben 8 Mio Menschen, was soll da übrig bleiben für die Piepse.
Ich habe da noch einen sehr kleinen aber artenreichen Garten, der extra mit heimischen Gehölzen bepflanzt ist.
Und doch geht bei jeder NABU Zählung der Bestand zurück.
500m² reichen da einfach nicht aus.
Danke Robert, was den Garten angeht, hast Du sicher die richtige Entscheidung getroffen. Wenn allerdings das Drumherum nicht stimmt, bleibt es eine kleine Insel. In jedem Fall besser als nichts zu tun. Vieles hat mit unseren Ansprüchen und unserem Verhalten zu tun. Denn auch der menschengemachte Klimawandel begünstigt die negative Entwicklung ( Dürren, Schwunde der Wälder etc. ) Aus diesem Grund habe ich mich vor einigen Jahren entschlossen, keine Flugreisen mehr zu unternehmen. Aufgrund des vorhandenen Wissens, ist es aus meiner Sicht nur schwer mit meiner Liebe zur Natur vereinbar. Ob es letztendlich den Lauf der Dinge aufhält ? Heute habe ich meine Zweifel. Läuft ja eh alles immer so weiter. Nein, es wird jedes Jahr sogar schlimmer. L.G. Karl-Heinz
2026-01-30
Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch immer mehr Lebensraum vernichtet ist es naheliegend, dass die Artenvielfalt und die Individuenzahlen zurückgehen. Allerdings sind die Zählungen, die der NABU veranstaltet aus wissenschaftlicher Sicht äußerst fragwürdig. Solche Messungen müssen über einen längeren Zeitraum und am besten an den definierten Orten durchgeführt werden.
Vielen Dank für Deinen Kommentar. der sich ja nicht auf das eingestellte Foto sondern auf den Text bezieht.
Es geht nicht um 100 oder 1000 Vögel mehr oder weniger. Die Tendenz ist eindeutig negativ, beängstigend.
Auch wenn es einige Gewinner des Klimawandels gibt ( Bienenfresser, Wiedehopf u.s.w. Die wissenschaftliche Dokumentation belegt die Entwicklung sehr wohl. Z.B.: Das Langzeit-Monitoring (DDA & BFN ) „Krefelder Studie“ (2017) und Pan-Europäisches gemeinsames Vogelüberwachungssystem (PECBMS), Vogelzählung Helgoland u. s. w. Wir können natürlich immer weiter dokumentieren. Das bestehende Problem beseitigt das nicht.
Über fachkundige Kommentare, die sich auf meine eingestellten Fotos beziehen, würde ich mich auch freuen. L.G. Karl-Heinz
Es geht nicht um 100 oder 1000 Vögel mehr oder weniger. Die Tendenz ist eindeutig negativ, beängstigend.
Auch wenn es einige Gewinner des Klimawandels gibt ( Bienenfresser, Wiedehopf u.s.w. Die wissenschaftliche Dokumentation belegt die Entwicklung sehr wohl. Z.B.: Das Langzeit-Monitoring (DDA & BFN ) „Krefelder Studie“ (2017) und Pan-Europäisches gemeinsames Vogelüberwachungssystem (PECBMS), Vogelzählung Helgoland u. s. w. Wir können natürlich immer weiter dokumentieren. Das bestehende Problem beseitigt das nicht.
Über fachkundige Kommentare, die sich auf meine eingestellten Fotos beziehen, würde ich mich auch freuen. L.G. Karl-Heinz
2026-01-28
Hallo Karl- Heinz, Du sprichst mir aus dem Herzen. Diese Entwicklung ist äußerst dramatisch. Um so schöner ist es, dass Du das Glück hattest, den Grünfinken- Hahn so schön abzulichten ! Zu diesem Glück kommt natürlich auch das Können. Gratulation fein gemacht !
BG, Norbert
BG, Norbert
Vielen Dank für Deinen Kommentar ! L.G. Karl-Heinz
2026-01-28
Ein Trupp Grünfinken (10-15) okkupiert seit Jahren im Winter eines der beiden Vogelhäuser in unserem "Wildgarten" und verteidigt es auch gegen Spatzen. Blau- und Kohlmeisen werden geduldet; auch das Rotkehlchen, was aber zeitlich meist früher kommt.
Wir kriegen die Umwelt schon noch kaputt, keine Sorge...
Wir kriegen die Umwelt schon noch kaputt, keine Sorge...
Danke Achim, vielen sind die Problem seit Jahren bekannt. Das sich nichts ändert, lässt nicht gerade hoffen ! L.G. Karl-Heinz
2026-01-28
Da muss ich leider zustimmen - hier bei uns in Österreich gibt es seit Jahren kaum mehr Grünfinken, in meinem Garten ( trotz vieler Hecken, Bäume, Bio) seit 4 Jahren nicht ein einziger Grünfink, was sehr schade ist.
Dein Bild ist sensationell !!!
Auch Schmetterlinge, Bienen, Libellen gibt es viel seltener zu sehen, bei uns wird leider die Agrarlobby zu stark gefördert und diese bringen ungehemmt Unkrautvertilger auf die Flächen auf.
Traurig!!
liebe Grüße
Martina
Dein Bild ist sensationell !!!
Auch Schmetterlinge, Bienen, Libellen gibt es viel seltener zu sehen, bei uns wird leider die Agrarlobby zu stark gefördert und diese bringen ungehemmt Unkrautvertilger auf die Flächen auf.
Traurig!!
liebe Grüße
Martina
Danke für Deinen Kommentar ! L.G. Karl-Heinz