Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
| Eingestellt: | 2009-02-06 |
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| TH © | |
| Köthener Ornithologen befürchten bunter Vogel übersteht Extremtemperaturen nicht! "Seinen Namen trägt er zu Recht - und doch wieder nicht. Zwar kann der Eisvogel, auch wennsein buntes Federkleid eher an einen wärmeverwöhnten Tropenvogel erinnert, völlig problemlos eine Serie normaler mitteleuropäischer Winter überstehen, aber was den Frost angeht, haben auch die Nehmerqualitäten des fliegenden Edelsteins eine Grenze. Und in diesem Winter, so befürchten es jedenfalls Ornithologen, könnte sie überschritten worden sein. Im Altkreis Köthen haben die Vogelkundler des Ornithologischen Vereins Cöthen (OVC) auf ihren regelmäßigen Pirschgängen zur Kontrolle der Brutvogelbestände keine Eisvögel mehr vorgefunden seitdem Anfang Januar die Temperaturen auf grönländisches Niveau absackten - das war offensichtlich selbst dem Eisvogel zu kalt." Quelle: Leider kann ich das nur bestätigen, alle Eisvögel sind verschwunden, wie auch immer |
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| Technik: | EOS 1D MarkIII/ 500mm+1.4TK/ ISO560/ 1/125sec/ f9.0/ -1/3 Belichtungskorrektur |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 173.8 kB 950 x 633 Pixel. |
| Ansichten: | 6 durch Benutzer456 durch Gäste797 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | eisvogel |
| Rubrik Vögel: | |
| Serie Eisvogel: | |
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
hoffen wir, dass der Februar noch kalt bleit und die Ferienkinder Freude am Winter haben. Für den Eisi ist´s eh fast zu spät und sicher findet die Natur ihren Weg.
Viele Grüße nach Dessau
Oli
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
zum Bild kann ich nicht viel sagen…wiedermal Perfekt.
Zum Thema Winter, da hoffe ich auch für unsere Eisi´s, dass die Seen bald wieder frei werden und das Brutgeschäft beginnen kann.
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
ich kann dich gut verstehen , dass du dir große Sorgen um deinen Lieblingsvogel machst, denn mit Sicherheit werden wir
Verluste im Eisvogelbestand zu beklagen haben. Kalte Winter bedeuten aber für den Gesamtbestand des Vogels keine Gefahr,
im unregelmäßigen Abständen wird es immeer wieder mal, zu solchen Einbrüchen kommen, mildere Winter, wie in den letzten Jahren
fangen solche natürlichen Schwankungen wieder auf. Viel schlimmer ist die Zerstörung seiner Lebensräume, da müssen wir sehr gut aufpassen! Momentan halten sich die Eisvögel hauptsächlich an den großen Flüssen auf, bei mir sehe ich sie nur noch an der Donau fischen, ich bin aber optimistisch das die meisten im Frühjahr wieder zu ihren Brutgebieten zurückkehren.
Ich hoffe sehr, dass auch dein Freund zurückkehrt und du uns wieder, mit so überragenden Bildern, wie diesem erfreuen kannst !
Viele Grüße
Heinz
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
die kalten Temperaturen im Januar haben sicher manchem Eisvogel das Leben gekostet aber die schillernden Vögel haben auch eine gute Reproduktionsrate und die allgemeinen Lebensbedingungen haben sich für die Eisvögel in den letzten Jahren wohl verbessert, so dass bald wieder mit einem Ausgleich der Bestände zu rechnen ist. Oft ziehen Eisvögel im Winter aber auch umher und suchen z. Bspl. Fließgewässer oder Bacheinläufe auf, die nicht so einfach zufrieren. Dabei hilft Ihnen unsere Industriekultur sogar manchmal - viele Wasservögel überleben strenge Frostperiode an Vorflutern von Kläranlagen oder Kühlwasserzuleitungen, also dort, wo 'warmes' Wasser in die Flüsse und Bäche geleitet wird und die Zuläufe somit eisfrei bleiben.
Soweit mir bekannt ist, machen auch sehr frostige Temperaturen den Vögeln nur wenig aus, solange sie nur ausreichend Futter zur Versorgung ihres Energiehaushaltes bekommen. Die Chancen stehen also gut, dass wir weiter aktuelle Eisvogelaufnahmen von Dir zu sehen bekommen. Ich drück' Dir jedenfalls die Daumen - ich seh' mir Deine Aufnahmen immer sehr gerne an...
VG, Ralf
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
Wieder einmal ein Volltreffer was Schärfe, Pose und Licht betrifft. Bin schon neugierig was du im März über deine Lieblinsvögel berichten wirst! Ich wünsche dir sehr, dass du wieder welche sichten kannst. LG - Charly
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
Schade diese weißen Balken rechts und links.
Natürlich kann man sich nicht aussuchen, wo der Eisvogel landet... es sein denn man kennt seinen ständigen Ansitz.
Hoffentlich werden die Eisvögel diesen Winter überstehen... hier ist es jedenfalls schon richtig warm. Viele Grüße, Sonja.
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
zu diesem Foto kann ich nur "Herzlichen Glückwunsch" sagen, mit Reif am Ast habe ich ihn bisher noch nicht gesehen. Ich hoffe, die "verschwundenen" Eisvögel sind nur woanders hin abgewandert, wo die Eisdecke noch nicht zugefroren war - und kommen von dort bald wieder zurück ! Dir großes Lob für das wunderschöne Bild.
l.G. Manfred
Re: Der Januar war selbst für den Eisvogel zu kalt
auch wenn das, was Du da beschreibst, den Betrachter etwas nachdenklich stimmt und die Stimmung trübt, Dein Bild dieses wunderschönen Vogels ist jedoch trotzdem einfach nur genial!
Farben, Schärfe und Bildgestaltung gefallen mir hier ausgezeichnet!
Hoffen wir, das möglichst viele dieser fliegenden Edelsteine wieder auftauchen, wenn die Temperaturen steigen. Eines sollten wir dabei jedoch nicht vergessen: Das ist "Natur"!
Viele Grüße
Richard