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Von einer Rarität zum Allerweltsvogel.

Von einer Rarität zum Allerweltsvogel.
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Eingestellt:
Aufgenommen: 2021-04-06
DE ©
Anfang der 70er Jahre war der Kranich eine absolute Rarität in Westdeutschland. Hier in Niedersachsen gab es nur wenige Brutpaare in der Elbtalaue. Die Nester wurden damals vom NABU rund um die Uhr bewacht. In den nächsten Jahrzehnten nahm der Bestand allmählich zu. Das niedersächsische Moorschutzprogramm schuf durch wieder vernässen der Moore neue und ungestörte Brutmöglichkeiten. Außerdem wurde durch den ständig zunehmenden Maisanbau neue Nahrungsquellen geschaffen. Heute ist der Kranich zum Allerweltsvogel geworden. Er ist von den größeren Vogelarten nach Krähen und Tauben der häufigste Vogel in der Landschaft. Bei Fahrten durch meine Fotoreviere sehe ich viel häufiger Kraniche, als z.B. Störche, Grau- und Silberreiher. Selbst in den Wintermonaten ziehen die Kraniche nicht mehr in den Süden, sondern sind das ganzen Jahr über zu beobachten. Nur bei sehr strengem Frost und überraschendem Schneefall weichen sie kurzfristig in frostfreie Gebiete aus. Bei einsetzendem Tauwetter sind sie aber sehr schnell wieder da. Sie sind auch nicht mehr die scheuen Vögel wie in früheren Zeiten. Oft stehen sie nur wenige Meter von der Straße entfernt und lassen sich nicht im geringsten stören. Der Kranich zählt heute neben Seeadler, Kormoran und Blaukehlchen eindeutig zu den Gewinnern in unserer Landschaft. Während Birkhuhn, Brachvogel, Rebhuhn und Haubenlerche auf der Verliererseite stehen.
Technik:
NIKON D7200, 200.0-500.0 mm f/5.6
1/500s, F/6.3, ISO 220, 500mm
Fotografischer Anspruch: Dokumentarisch ?
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Größe 476.1 kB 1200 x 800 Pixel.
Ansichten: 56 durch Benutzer217 durch Gäste
Schlagwörter:
Rubrik
Vögel: