"Getaltete Landschaft"
| Eingestellt: | 2008-10-10 |
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| WS © | |
| Dies Bild ist jetzt vorrangig für Martin gedacht, der Neuseeland bereisen will.Es zeigt sehr schön, was aus ehemals sehr anderen Landschaften durch intensive Tierhaltung geworden ist. Neuseeland - beide Inseln - sind in der historischen kurzen Zeit von 15o Jahren seit dem Schandvertrag von Waitangi , wo immer es möglich war, britisch europäisiert worden. Die schönen "Inseln der langen Weißen Wolke" sind Inseln der Zäune, der Hecken und zunehmend der Leihwagen und Wohnmobile. Auch des Weinbaus und der Massen-Rotwild-Haltung! Davon nächstens mehr |
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| Technik: | EOS 3 / 4/3oo / Freihand ( Radler ohne Stativ!) Fuji / Bl. 5,6 / 1/125 sek, Scan |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 234.9 kB 621 x 931 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer272 durch Gäste450 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | banksii cabbage cordyline neuseeland tree |
| Rubrik Landschaften: | |
Re: "Getaltete Landschaft"
Will noch sagen: Wer mit dem Leihwagen oder dem Wohnmobil in zwei, drei Wochen durchs Land fährt, gelangt in der Regel sehr rasch von einem "highlight" zum anderen. Wenn Du acht Wochen lang, naturgemäß sehr langsam mit dem Zweirad und mühevoll durch Neuseeland kommst, siehst Du die offenkundigen Veränderungen dieser Inseln sehr viel deutlicher. Dies alles nicht als Klage oder Anklage geschrieben sondern als sachliche Feststellung. Gruß, Wolf
Re: "Getaltete Landschaft"
für mich ganz grosses kino, insbesondere ergänzt durch deine fundierten kommentare. natürlich hat auch achim mit seinen einwänden recht, nur ich sehe es ähnlich wie du. es ist schlimm mit anzusehen, was der schlaue weisse mann weltweit an schaden angerichtet hat und noch immer anrichtet. und dies meist aus reiner profitgier ohne rücksichtnahme. natürlich haben sich viele einstellungen mittlerweile geändert und man versucht durch grossen einsatz schadensbegrezung zu betreiben. leider muss man aber auch ergänzend erwähnen, das noch nicht alle aufgewacht sind und multikonzerne dermassen grossen einfluss auf die politik haben, das die selben bekannten fehler mit eiskaltem kalkül wiederholt werden. ich hab es in diesem jahr mal wieder in alaska live erleben dürfen. hier wird vielerorts die systematische ausrottung des lachses betrieben, das sich einem die nackenhaare straeuben. wenn man dann auf der dahinterliegenden kanadischen seite mit den menschen darüber spricht, ist es kaum verwunderlich, das viele kanadier mittlerweile einen richtigen hass gegen ihre nachbarn hegen. im kluane durften wir an einem noch vor jahren sehr guten lachsfluss dieses disaster selbst erleben. zur hauptzugzeit des silver salmon hatte man dort in 14 tagen an einer speziell dafür installierten zählstation sage und schreibe 131 lachse gezaehlt. die an der küste gefangenen hundslachse werden übrigens nicht für den menschlichen verzehr gefangen, sondern zu schlittenhundfutter verarbeitet. ich sag es so wie ich es sehe: wie primitiv sind diese us-amerikaner eigentlich wirklich, vor einiger zeit hab gedacht, jetzt werden sie aufwachen, leider fehlanzeige.
es ist einfach nur erschreckend.
hoffe das forum verzeiht mir diesen kommentar, der nicht viel mit der naturfotografie gemein hat.
lg helge
Re: "Getaltete Landschaft"
Re: "Getaltete Landschaft"
ja einen gewissen Bio-Imperialismus der Briten - überall Ginster, sogar auf den Falkland Inseln - kann man nicht absprechen, siehe Kaninchen in Australien. Aber mal ehrlich, die Gesamtnatur dort und hier, also wir würden sofort tauschen...
Und bei uns wurden auch viele Arten eingeführt wie Waschbär,Mink etc. weil es gerade wirtschaftlich passte, man den Begriff der "Faunenverfälschung" noch gar nicht kannte.
Unsere Roten Listen in Mitteleuropa sind auch ziemlich lang, oder? Neuseeland hat es da noch recht gut, sonst würden die Europäer da ja nicht hinfahren? Die Nordinsel ist dabei deutlich im Nachteil, weil dichter besiedelt.
Anyway, no worries, mate, wie die Australier sagen.
HG Achim Kostrzewa
Re: "Getaltete Landschaft"
so negativ würde ich NZ nicht sehen wollen. Da gibt es weniger Einwohner - nur ein paar Millionen - und die meisten davon wohnen in Aukland - als bei uns. Selbst wenn man die 50 Mio. Schafe dazu zählt. Verglichen mit der Bundesrepublik - in der Naturfotografie wirklich nur noch im Kleinen möglich ist, findet man in NZ weite Gebiete abseits des Tourismus in denen man voll in der Natur schwelgen kann. Wir fahren von daher jederzeit wieder dahin, aber gewußt wo!
HG
Achim & Renate Kostrzewa
P.S. ausserdem gibt es dort PINGUINE!!