1:1 Bildausschnitt
© Robert Hangartner
| Eingestellt: | 2020-03-26 |
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| Aufgenommen: | 2020-03-24 |
| RH © | |
| Vor Tagen schrieb ich, dieses Jahr ein wenig dem Hermelinglück hinterher zu "rennen". Ich denke jeder von uns schaut mit offenen Augen in eine Wiese, wenn er einmal ein Tier entdeckt hat ob er es wieder sieht. Die Freude ist doch gross, wenn man es Tage danach wieder zu sehen bekommt. In der Wiese in welcher ich vor Tagen mein Hermelinbild realisieren durfte, landete dieser kapitale Rotmilan. Mit starken Schwüngen trug er grössere Beute an einen sicheren Ort. Da ich mich an die Schutzgesetze halte, konnte ich nur Bilder auf gut 150 Meter realisieren. Deshalb musste ich den Bildausschnitt 1:1 nehmen. Die Seltenheit - eine Prädation einer solchen Szene erlaubt das sicher. Nun weiss ich - da sehe ich die nächsten Wochen wohl keinen Hermelin mehr. Gefallen kann eine solche Situation nie wirklich, doch es ist die Natur welche das so zeigt. Ich hoffe doch einigen damit eine gewisse Bewunderung unserer Natur und derer Gesetze zeigen zu dürfen. Es grüsst alle Robert |
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| Technik: | Brennweite 840mm 1/400 Sekunden, F/8, ISO 160 manuell Belichtung, manueller Weißabgleich Canon EOS R EF600mm f/4L IS II USM +1.4x III |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 912.5 kB 1500 x 844 Pixel. |
| Ansichten: | 63 durch Benutzer233 durch Gäste |
| Schlagwörter: | rotmilan hermelin praedation robert hangartner |
| Rubrik Vögel: | |
Re: 1:1 Bildausschnitt
2020-03-26
heinz buls
Hallo Robert,
im August 2018 hatte ich das gleiche Erlebnis, als ein Rotmilan mit einem Hermelin auf einen Ansitzpfosten landete und kröpfte, wo ich eigentlich eher einen Bussard erwartete. Scheinbar kommt es gelegentlich vor das der Milan die zwar schnellen aber auch sehr vorwitzigen Wiesel bejagt, denn auch dieses Jahr hat mir schon ein Naturfreund davon erzählt, dass er einen Milan verjagen musste, als dieser den schnellen Flitzer regelrecht verfolgt hat.
Deine Szene gefällt mir natürlich auch gar nicht, wenn auch die Dokumentation gelungen ist, denn viel lieber würde wohl jeder das Hermelin gern lebend vor der Kamera haben, aber wir sollten die Gesetze der Natur achten, die schlimmsten Räuber sind wir so wie so selber !
Viele Grüße
Heinz