Das versunkene Dorf
© Martina Walser
Das versunkene Dorf
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Der Kirchturm im Reschensee ist der einzige stumme Zeuge einer wahren Tragödie, die sich nach dem 2. Weltkrieg in den Dörfern Graun und Reschen abspielte - meines Wissens nach wurden die Menschen dieser zwei Dörfer einfach enteignet, um diesen Stausee bauen zu können...ca. 100 Familien waren betroffen. Sie konnten sich entscheiden, ob sie vor Ort bleiben und an höherer Stelle neue Häuser bauen oder woanders hin umsiedeln wollten. Letztlich gab die verringerte landwirtschaftliche Nutzfläche, die die Lebensgrundlage für die bis dahin überwiegend betriebene Braunviehzucht darstellte, den Ausschlag dafür, dass nur ca. 35 dieser Familien dablieben. Im Sommer 1950 wurden außer dem denkmalgeschützten Kirchturm von Graun aus dem 14. Jh. alle Gebäude in Graun und den Weilern von Arlund, Piz, Gorf und Stockerhöfe (St. Valentin) abgetragen und überflutet, genauso wie im betroffenen Teil von Reschen. Es entstand ein Stausee mit 677 ha Fläche.
Was diese Thematik aber bei den betroffenen Familien psychisch für dramatische Auswirkungen hatte, die von einem Tag auf den anderen ihr Zuhause verloren, darüber kann man nirgends etwas nachlesen....
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Aufgenommen: 2018-10-26
Fotografischer Anspruch: Anfänger ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 492.7 kB, 1629 x 1000 Pixel.
Technik:
Brennweite 32mm, entsprechend 48mm Kleinbild
1/320 Sekunden, F/16, ISO 100
Belichtungsautomatik, Korrektur -13/10, automatischer Weißabgleich
ILCE-6000
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Mensch und Natur:
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