Das Geheimnis der Kornblumenwiese
| Eingestellt: | 2017-07-03 |
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| Aufgenommen: | 2017-06-28 |
| DD © | |
| Anfänger müssen experimentieren, oder? ..darum hier ein etwas "provokantes" Bild.^^ LG! Nachtrag: Wie wirkt mein tatsächlich vorliegendes Bild dagegen? |
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| Technik: | NIKON D80, Freihandaufnahme bei Wind, Brennweite 26mm, 1/2000 Sekunden, F/7.099999, ISO 500, Korrektur 4292967296/1000000 |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 216.8 kB 659 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 52 durch Benutzer223 durch Gäste |
| Schlagwörter: | wiese graeser kornblumen klatschmohn verborgen geheimnis natur sommer feldrand mecklenburg |
| Gebiet | Mecklenburg-Vorpommern |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: Das Geheimnis der Kornblumenwiese
ich bin ja ein Freund von Experimenten
Auf deinem Bild sind aber oben die Gräser scharf, was meinen Blick stets anzieht bzw. von der Mohnblume ablenkt. Deswegen wäre ich sogar noch etwas mutiger gewesen und hätte die obere Hälfte auch noch weg gelassen. Das aber nur meine ganz persönliche Wahrnehmung.
LG Helmut
Re: Das Geheimnis der Kornblumenwiese
ui, ganz lieben Dank dafür, dass Du Dich so intensiv mit meinem Bild beschäftigt hast!
Den Eindruck, dass das Auge etwas konfus und unschlüssig auf dem Foto herumirrt und das Bild dadurch anstrengend wirkt, hatte ich auch.
Aber auf die Idee, deshalb auch die letzten scharfen Details wegzulassen, bin ich bisher noch gar nicht gekommen. Sehr interessant! Vielen Dank
Ohne Deinen guten Vorschlag abzulehnen, ich brauch noch ein bissl, um mich damit anzufreunden.. Denn ich hatte bisher ausgerechnet diese wenigen "scharfen" Halme irgendwie als Stütze/ Festhalte-Punkt für's Auge gesehen (und als wenigstens etwas, das "optisch gewöhnlich" ist und dadurch beruhigt) - und sie verstärken ja außerdem die Tiefenwirkung des Bildes.
Für ein abstrahiert-unscharfes "Gemälde" ist das Bild doch viel zu hektisch-unruhig, oder?
Klar, es gibt auch wirre Kritzelkunst, aber bei einem Gemälde, wie Du es angesprochen hast, denke ich doch eher an ein sanft ineinanderfließendes Aquarell.
Wenn man alles Scharfe wegschneidet und quasi nur die untere Bildhälfte übrigließe, müsste dann nicht entweder
a) die Mohnblüte (die hinter den unscharfen Halmen angedeutet ist) scharf sein, damit die Tiefenwirkung erzielt wird und das Auge zur Blüte hingezogen wird,
oder umgekehrt
b) der Vordergrund bzw die die Blüte verdeckenden Halme scharf sein (damit die verschwommene Blüte dann wiederum wie ein verborgenes Geheimnis aussieht)?
Oder würde es tatsächlich so reichen, wie die untere Bildhälfte jetzt ist: Unscharfer Vordergrund und die Blüte verschwommen (die Verschwommenheit hat ja eine etwas andere, positivere Wirkung als einfach nur Unschärfe)?
Ich freu mich sehr über Deine Gedanken.
Liebe Grüße!
Daniel
Re: Das Geheimnis der Kornblumenwiese
Ersteindruck: Ich merke, diese Umsetzung hat wirklich was für sich. Sie wirkt harmonischer, ruhiger, und das Bild hat ein eindeutiges "Zentrum", das Auge findet einen deutlichen Halt in der Mohnblüte.
Trotzdem widerstrebt es mir noch, dass da gar nix Scharfes auf dem Foto zu finden ist.
Re: Das Geheimnis der Kornblumenwiese
Es gibt hier viele abstrakte Bilder auch von Pflanzen, bei denen nichts scharf ist und die ich wunderschön finde. Sie wirken wie ein harmonisches Gemälde. Allerdings ist das ähnlich wie bei den Wischern, Geschmackssache. Es gibt Leute, die finden das kreativ (da zähle ich mich auch mit dazu, wenn es nicht übertrieben wird - eben als Experiment zwischendurch) und andere können gar nichts damit anfangen.
Wenn du was scharfes im Bild brauchst, wäre auch nur die obere Hälfte eine Idee. Nur alles auf einem Bild ist mir persönlich zu viel und mein Auge irrt umher.
Auf alle Fälle finde ich es gut, wenn du experimentierst und dich auch die Meinung anderer User interessiert. Letztendlich muss das Bild aber dir gefallen.
Liebe Grüße
Helmut