Eine üble Laune der Natur.
| Eingestellt: | 2017-06-13 |
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| DE © | |
| Gestern Abend erfuhr ich von einem Fotokollegen, dass er auf einem Feld einen Perückenbock gesehen hat. Da ich die Gegend kenne, fuhr ich heute Morgen dort hin um den Bock evtl. auch zu sehen. Tatsächlich stand der Bock in grösserer Entfernung in einem Weizenfeld. Langsam zog er in Richtung Waldkante um dort vermutlich den Tag zu verbringen. Über einen Feldweg erreichte ich das Waldstück und sah dort den Bock am Rand eines kleinen Maisfeldes stehen. So konnte ich diese seltene Begegnung mit der Kamera festhalten. Zum Glück sind solche Gehörnabnormitäten recht selten, denn sie führen früher oder später zum Tod des Tieres. Im Jagdlexikon steht dazu folgendes: Zu einer solchen Abnormität kommt es durch das Fehlen der Testosteron-Ausschüttung im Körper. Durch Krankheiten, den Verlust oder die Verletzung der Testikel sind die Böcke nicht mehr in der Lage, ein einwandfreies Geweih zu bilden. Die Wucherungen können sich über das gesamte Haupt erstrecken und die Augen des Tieres, die Lichter, bedecken. In einem solchen Fall ist der Bock in seiner Lebensweise und auch in der Nahrungsaufnahme, stark behindert. |
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| Technik: | NIKON D7100, 500mm 1/250 Sek., f/5.6, ISO 1000 Belichtungsautomatik, Korrektur -0.7, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 372.5 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 45 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 100 durch Benutzer994 durch Gäste |
| Schlagwörter: | rehbock perueckenbock gehoernabnomitaet |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Eine üble Laune der Natur.
zunächst mal ein großes Kompliment für die Aufnahme,wer einmal in seinem Leben ein solchen Anblick hat kann sich Glücklich schätzen,
Denn das Tier mit solcher Krankheit ist wirklich selten,
Wenn sich ein Bock am Kurzwildbret verletzt (Hoden)funktioniert sein Hormonhaushalt nicht mehr,und er kann im Winter sein Gehörn nicht abwerfen.
So wuchert sein Bast (Haut um das Gehörn ) und es entsteht ein Perückenbock,
So lange die Lichter noch frei sind wird er keine Probleme bei der Nahrungssuche haben,aber sind diese von der Perücke zugewuchert,wird er in kürzester Zeit eingehen,
So schlimm das sich das jetzt wohl anhören mag ,aber ich würde den zuständigen Jagdpächter informieren, um das Tier von seinem Leid zu erlösen.
Vg Erhard
Re: Eine üble Laune der Natur.
meinen Glückwunsch und ich schliesse mich dem Kommentar von Jan gerne an. Ich würde dran bleiben, weil all zu lange wird er bestimmt nicht mehr auf den Läufen sein.
VG Helge
Re: Eine üble Laune der Natur.
grandios!! Ich glaube so ein gutes Foto von einem Perückenbock habe ich bislang noch nicht gesehen. Ich würde noch etwas den Magentastich rausnehmen und dann ist es spitze.
LG Jan
Re: Eine üble Laune der Natur.
Gruß angelika
Re: Eine üble Laune der Natur.
sehr interessantes Bild.
Wie er so da im Mais steht ist farblich vielleicht nicht so toll.
Das Motiv ist aber einmalig.
Schön, dass es geklappt hat.
Wenn Du bei den Schlagwörtern das "ue" in "ü" änderst findet man
noch eine Perückenricke aus Schweden aus 2010.
Gruß, Bernd