Jährling als Zaunopfer
| Eingestellt: | 2017-02-25 |
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| AR © | |
| Das Bild ist als Pendant zu Erich`s Gamsopfer gedacht.Hier kam die Rettung vermutlich nicht zu spät, obwohl mir nachträglich Zweifel kamen,warum der Bock UNTER dem Zaun durch wollte.Könnte auch eine hier nicht sichtbare Verletzung gewesen sein. |
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| Technik: | Canon EOS 60D, 40mm 1/60 Sek., f/4.0, ISO 400 |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 526.6 kB 1200 x 800 Pixel. |
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| Ansichten: | 136 durch Benutzer788 durch Gäste |
| Schlagwörter: | rehbock jaehrling |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
Re: Jährling als Zaunopfer
schön dass du es befreien konntest. Wenn keiner kommt dann ist es vorbei. Das habe ich leider auch schon mal bei einem Dammhirsch gesehen, er hatte sich am Geweih an einem Weidedraht verfangen.
LG Frank
Re: Jährling als Zaunopfer
wieso kamen Dir "Zweifel, warum der Bock UNTER dem Zaun durch wollte" !?
Unser Rotwild ist dazu in der Lage, auf der Flucht auch sehr hohe Hindernisse zu überspringen und als ehemaliges "Steppentier" seinem Verfolger durch weite und schnelle Fluchten zu entkommen, und sich, wenn es sich dabei um mehrere Stücke handelt, in Fluchtpausen immer wieder dichtgedrängt zusammen zu rudeln.
Ein ganz anderes Fluchtverhalten hat das Rehwild. Als sog. "Buschschlüpfertyp" versucht es, seinem Verfolger auf engstem Raum zu entkommen, nicht selten durch das Anlegen zahlreicher Wiedergänge.
Nicht ohne Grund hat das Rehwild es bisher erfolgreich geschafft, in dem sehr langen Zeitraum seiner bisherigen Existenz seinen Beutegreifern wie Wolf und Luchs, die es in früheren Zeiten zahlreich hier gab, zu entkommen.
In Bedrängnis geraten versucht es, sich durch engste Lücken im Hindernis hindurch zu zwängen. Überspringen = Fehlanzeige!
So drückt sich Rehwild beispielsweise häufig dort durch Zäune hindurch, wo Sauen diese zuvor "angehoben" haben!
Insofern zeigt Deine Aufnahme hier also nicht unbedingt ein "untypisches" Verhalten!
Schön übrigens, dass dem jungen Böckchen ein qualvolles Ende erspart geblieben ist...!
Viele Grüße
Richard
Re: Jährling als Zaunopfer
Rehwild gehört NICHT zum Rotwild! Im Gegensatz zum Rotwild ist das Rehwild ein "Schlüpfer", bevor es springt, schlüpft es unter dem Hinternis durch. Das liegt daran, dass das Rehwild ein Tier des Waldrandes / Gebüsches ist (im Gegensatz zum Rotwild) und wer schon mal versucht hat Brombeeren zu überwinden weiß, dass man besser unten durch kriecht, als drüber zu klettern...
Konnte denn dem armen Tier noch geholfen werden? Oft verenden sie auch nach der Rettung an dem Schock. Leider sind Zäune ein Problem für viele Tiere. Wobei die losen Schafzäune oder achtlos weggeworfene Strohbänder noch schlimmer sind.
Vielen Dank jedenfalls für das dokumentarische Foto!
Anika
Re: Jährling als Zaunopfer
machte,als das Untendurch,habe ich hier nicht geschildert:Der Bock machte
nach seiner Befreiung keinerlei Anstalten zur Flucht,auch nicht,als er aus
der Wasserflasche zwangsgetränkt wurde gegen die Dehydrierung.Die Stelle war
sehr ablegen und er konnte da ja schon lange liegen.Schock?
Erst nach einem energischen Klaps tat er einen Sprung nach vorn,allerdings
getragen von den Vorderbeinen.Vielleicht hatte er auch eine Wirbelsäulenver-
letzung durch das verzweifelte Scharren,was ihn allerdings immer mehr an den
Drahtzaun fesselte.
GR,Andreas
Re: Jährling als Zaunopfer
Hoffen wir mal für den Bock, dass alles gut gegangen ist.
Viele Grüße
Richard
Re: Jährling als Zaunopfer
schön, dass das Böcklein noch gerettet werden konnte! Interessant zu sehen mit welcher Sturheit Wildtiere versuchen solche Aktionen manchmal durchzusetzen!
VG Erich