Tote Bäume
| Eingestellt: | 2008-02-25 |
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| Diesen Bäumen ist vermutlich der Grund unter den Wurzeln weggeschwemmt worden, und so gerieten sie von der Vertikalen in eine horizontale Position. Im Sommer nachdem das Bild entstand, hielten sich in den Resten der Buamwipfel tausende kleine Fische auf. Ganz in der Nähe, sozusagen beim nächsten abgestürzten Baum, tummeln sich unter Wasser gerne mal halbwüchsige Karpfen. Aufgenommen am 21.4.2002 am Rahmer See in Duisburg. |
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| Technik: | Olympus E100-RS, ISO 100, 1/250stel, F/2.8. Brennweite 20mm, enspricht ungefähr 108mm Kleinbild. EBV: Lokalkontrasterhöhung, einige kleine, aber auffällige, Überstrahlungen weggestempelt. |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 226.1 kB 900 x 678 Pixel. |
| Ansichten: | 2 durch Benutzer244 durch Gäste507 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | baeume baum wasser |
| Gebiet | Düsseldorf |
| Rubrik Unter Wasser: | |
Tote Bäume
so isses.
Und die selben Wasserwirtschafter, die für Millionenbeträge ab und zu ein paar Meter Fließgewässer renaturieren, machen im Rest des Jahres ein vielfaches an Gewässern kaputt. Damit sich nicht etwa ein dappiger Kanut im Totholz verhakt und ersaufen tut oder sich Wasser staut und die Aue überflutet (wofür sie ja eigentlich da ist?!?).
Vielleicht hilft ja die Europäische Wasserrahmenrichtlinie.
Gruß, Andreas
Re: Tote Bäume
stimmt, fotografisch gibt das Bild nichts her (wobei ich ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung habe, wie man das Thema überhaupt umsetzen kann - daher tut's der alte Schnapschuß). Mir ging's auch mehr um den Text.
Wir haben in Duisburg immer noch, wenn mal wieder Geld weg muß, den Hang zur Uferbereinigung - zuletzte gesehen an einem der langen Ufer des Sees unseres Tauchvereins, wo dann nach Beseitigung von unerwünschtem viele Steine ins Wasser gekippt wurden, um das Ufer zu befestigen.
Seitdem ist die Ecke natürlich ziemlich tot.
Gruß, Uwe
Re: Tote Bäume
vom fotografischen her sagt mir das Bild irgendwie nichts. Das Thema des Bildes allerdings finde ich allerdings sehr interessant. Sind es doch genau diese Strukturen, die den Fischen Schutz bieten vor Räubern. Und nachwievor werden deratige Strukturen massiv von den Wasserwirtschaftern zerstört. Und selbst die Angler stören sich an derartigem, weil sich die Schnüre im Geäst verfangen, das da unter Wasser lauert.
Und wenn dann die schutzlose Fischbrut vom Kormoran und Gänsesäger gefressen werden, dann sind diese "Fischräuber" eben "Problemarten". Dabei liegt das Problem ganz woanders, aber da darf man halt nicht drauf schießen....
Gruß, Andreas