Gebänderte Prachtlibelle
| Eingestellt: | 2007-11-21 |
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| AG © | |
| Bin mir nicht ganz sicher, ob das Bild hier in der richtigen Rubrik ist, weil es ja mit einem TELE-Objektiv gemacht wurde. Jedenfalls war mein Hintern dabei ziemlich nah an der Wasseroberfläche (ich in der Hocke) und ständig in Gefahr einzutauchen Leider geht beim Runterrechnen (schrittweise, dezentes Nachschärfen) einiges an der für diese Objektivkombination erstaunlichen Schärfe verloren. Vielleicht hat jemand von euch Makrospezialisten diesbezüglich einen Tip für mich? lg, Andreas |
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| Technik: | Canon 20D, 100-400 mm + 1,5 TK, freihand, 400Iso, 1/400 sek bei f/8 1 Halm weggestempelt, leichter Ausschnitt |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 249.6 kB 950 x 633 Pixel. |
| Ansichten: | 2 durch Benutzer204 durch Gäste424 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | gebaenderte insekten libelle prachtlibelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Gebänderte Prachtlibelle
ich denke Jens hat dir schon alles Wichtige zur Technik und Gestaltung des Bildes gesagt.
Zum Thema Nachschärfen: Ich habe selber auch schon die Erfahrung gemacht, dass nach schrittweisen Verkleinerungen der Tiff-Datei in PS bis auf Forumsgröße die Schärfe in der 100% Ansicht sehr stark schwanken kann. So hatte ich z.B. einmal vergleichshalber mein Bild im letzten Bearbeitungsschritt sowohl auf eine Bildhöhe von 600 und auch 700 Pixeln entwickelt. Sonst absolut identische Bearbeitung. In der 100% Ansicht war das Bild mit den 600 Pixeln knackscharf während das andere ziemlich weich daherkam. Manchmal scheint PS gewisse Schritte beim Runterrechnen nicht ideal umzusetzen. Daher empfehle ich bei der Ausgabe der Datei fürs Forum in verschiedenen Größen abzuspeichern und in 100% zu vergleichen.
Gruß, Dirk
Re: Gebänderte Prachtlibelle
lg, Andreas
Re: Gebänderte Prachtlibelle
nett von dir, dass du noch geantwortet hast!
Der Schärfeverlust beim Herunterrechnen muss nicht sein. Wenn man ein knackscharfes Ausgangsbild voraussetzt, kann ein Bild in der Größe 900x600 px mindestens ebenso scharf aussehen. Es gibt verschiedene Rezepte, die zum Erfolg führen. Ohne Einsatz der aufwändigen Ebenentechnik kommt man auch beim herkömmlichen Verkleinern zum Erfolg: Ich mache eine Vorschärfung beim Ausgangsbild (wenn möglich selektiv am Motiv unter Aussparung des Hintergrunds), rechne schrittweise runter und schärfe dann nach. Sollte sich das Hauptmotiv nicht selektiv vom HG trennen lassen, wende ich die Ebenentechnik an. Dabei wird durch Wegradieren des Hintergrunds in der oberen Ebene der unbehandelte und damit rauschfreie HG der ersten Ebene sichtbar, während das Motiv in der oberen Ebene eine Schärfung erfährt.
Gruß
Jens
Re: Gebänderte Prachtlibelle
natürlich antworte ich auf Kommentare zu meinen Bildern
Was das Nachschärfen und Runterrechnen betrifft, mach ich's eigentlich genauso, also muß wohl irgendwann mal ein ordentliches Makro her.
lg, Andreas
Re: Gebänderte Prachtlibelle
Jetzt ist dein Bild schon 130x angeklickt worden, aber ein Kommentar steht bisher noch nicht drunter. OK, ich will's mal versuchen, ich fotografiere sehr oft Libellen.
Dass dein Bild vom Aufbau her recht ansprechend wirkt, zeigt die Anzahl der Hits. Allerdings sind, wie du selber aufzeigst, deutliche technische Mängel zu sehen: Das 100-400mm-Zoom von Canon ist sicherlich ein gutes Objektiv, aber als Makroobjektiv ungeeignet. Hinzu kommt der Konvertereinsatz, der bei einem Zoomobjektiv immer bedenklich ist. Auch ich habe das 100-400, benutze es aber nie mit einem Konverter. Zu viele Linsen verderben den Brei. Es gibt leider kein Objektiv, das alles kann, und so sollte man das 100-400 nicht Anforderungen aussetzen, denen es nicht gewachsen ist. In der Vogel- und Säugerfotografie ist es jedoch gut zu verwenden, dank des Bildstabilisators sogar aus freier Hand.
Für die Makrofotografie gibt es verschiedene Lösungen. Für mich gibt es aber nur eine optimale, nämlich ein spezielles Makroobjektiv. Ich rate dringend zur längstmöglichen Brennweite, also einem 180er oder 200er. Wie auch immer du dich entscheidest, ein Stativ solltest du in jedem Fall in der Makrofotografie benutzen. Damit hättest du auch bei dieser Aufnahme noch ein wenig mehr an Schärfe herausholen können - trotz der 1/400 Sekunde.
Gruß
Jens
Re: Gebänderte Prachtlibelle
Danke für deinen detaillierten und informativen Kommentar.
Ich weiß natürlich, daß du mit dem Gesagten absolut richtig liegst, - dennoch bleibt die Frage offen, wie man (gerade bei Makros) den zusätzlichen Schärfe- und Detailverlust, der durchs Verkleinern entsteht, minimieren kann.
lg aus Wien, Andreas