In die Ferne
| Eingestellt: | 2013-11-10 |
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| Aufgenommen: | 2013-11-08 |
| SB © | |
| Die winzige Ente auf dem letzten kleinen Stein vor dem Horizont mit Blick in die Weite war der Grund, mich an dieser Aufnahme zu versuchen. Mir gefällt, zu wissen, dass sie dort sitzt, aber sie kaum zu sehen. |
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| Technik: | Canon EOS 7D, 20mm 1/2 Sek., f/22.0, ISO 160 Manuell belichtet, Automatischer Weißabgleich |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 321.0 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 38 durch Benutzer344 durch Gäste458 im alten Zähler |
| Rubrik Landschaften: | |
Re: In die Ferne
Ich bin überhaupt keine Landschaftsfoto-Frau. Ich würde es aber gerne lernen :)
Re: In die Ferne
danke für eure ausführlichen KOmmentare. Mit den angeschnittenen Steinen bin ich selbst nicht ganz glücklich. Ich habe so viele verschiedene Schnitte versucht und schon bei der Aufnahme des Bildes lange rumgehampelt. Aber es ging nicht. Alles Andere wäre noch mehr angeschnitten gewesen. Den Stein unten hatte ich mal weggeschnitten, ähnlich wie du, Gisela, es vorgeschlagen hast. Das gefiel mir nicht, weil das nach unten so leer wirkte.
Auf ein anderes Format bin ich jedoch nicht gekommen. Das probiere ich mal aus.
Gunnar, die dunklen Bereiche aufhellen kann ich noch mal versuchen. Ein wenig habe ich das schon gemacht. Bei Bearbeitungen bin ich immer noch zu unsicher. Je länger ich an einem Bild herumfummel, umso mehr verliere ich den Blick für realistische Farben und Helligkeiten usw.
Den Farbsaum habe ich übersehen. Er ist aber tatsächlich da. Und jetzt wo du es geschrieben hast sehe ich nur noch den Saum ;)
VG Simone
Re: In die Ferne
Bei so viel leerem Himmel und einer im unteren Drittel verlaufenden Horizontlinie wirken die Steine auf mich sehr schwer. Ich glaube, die Anschnitte verstärken diesen Eindruck, und zwar besonders der Anschnitt des flachen Steines unten. Je mehr Wasser und je weniger Steine du an der Unterkante des Bildes hast, desto mehr scheinen die Steine im hellen Wasser zu schweben. Ein Schnitt ungefähr bei y615 würde dem Bild aus meiner Sicht gut tun ... und ich finde, bei Meerbildern bietet sich ein 16:9 Format an - das würde etwas vom Himmel wegnehmen und den Eindruck von Weite verstärken, schätze ich.
Die Ente gefällt mir, auch wenn sie klein ist!
Viele Grüße von
Gisela
Re: In die Ferne
dein Bild spricht mich vor allem von den schönen Blautönen her an, dem interessanten Vordergrund mit den kleineren und größeren Findlingen, einer unendlichen Weite, der ein Horizont zur Orientierung fehlt, und insgesamt mag ich an dem Bild die ruhige, friedvolle Stimmung. Etliche Details, darunter die eine Ente auf dem Stein machen das Bild interessant.
Grundsätzlich finde ich die Bildgestaltung nicht verkehrt. Die eine Reihe mit Felsblöckenrechts lenken den Blick in die Tiefe und rechts sorgen die Steine dafür, dass mein Blick nicht aus dem Bild hinausgleitet. Wenn ich hier einen Kritikpunkt anbringe, dann sind es die vielen, vielen angeschnittenen Elemente. Im Vordergrund rechts und links in den Ecken sowie in der Mitte; links und rechts am Rand etliche kleinere und größere Steine. Weniger Anschnitte, ggf. auch ein paar weniger Steine würden auf mich wohl entschiedener, ruhiger und auch interessanter wirken.
Ein Versuch wäre es evtl. auch wert zu schauen, wie das Bild wirkt, wenn du die Steine selektiv etwas aufhellst, die Kontrast minimal reduzierst und dabei auch etwas Zeichnung in die tiefschwarzen Bereich hineinbringst.
Eine Erbse, die nur bei genauem Hinsehen auffällt: Ich erkenne am hinteren Stein links auf der rechten Seite, die ins Wasser abfällt einen Farbsaum. Nicht weiter schlimm, aber wenn man schon nachbearbeitet, kann man das dann gleich mitentfernen, etwa durch ein Verschmier- oder Kopierwerkzeug.
Viele Grüße
Gunnar