Schau mir in die Augen
| Eingestellt: | 2013-10-10 |
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| Aufgenommen: | 2013-09-24 |
| ST © | |
| Bitterpan Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist durch Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark in Südafrika und des Gemsbok-Nationalparks in Botswana entstanden. Der Park ist ca. 40.000 Quadratkilometer groß. Wer einen Wildreichtum wie in den Parks Ostafrikas erwartet wird bitter enttäuscht sein. Seit dem Südafrika alljährlich Wildtierauktionen durchführt und damit Millionen von Rand einnimmt, sind die Wildbestände dramatisch gesunken. Die Cheetahbestände sind, wegen des geringen Springbockbestandes auf ca. 1/10 geschrumpft und selten zu beobachten. Leoparden waren und sind sehr selten. Die Springbockbestände sind auf über 1/50 der ehemaligen Größe geschrumpft. Die heute selten sichtbaren Herden umfassen maximal 30 Tiere. Der Bestand an Oryxantilopen ist drastisch gesunken. Die Kuhantilope ist fast nur noch als Einzeltier vorhanden und M.E. vom Aussterben bedroht. Die Elenantilopen waren in Gänze verschwunden. Im Nossob Trockenfluss wurden Elenantilopen aus einer anderen Region ausgesetzt die keine Löwen kannten. Vor zwei Jahren haben wir vor Twee Rivieren an einem Tag sieben Elenkadaver gesehen. Der Park ist für Selbstversorger/Selbstfahrer konzipiert. Nur Twee Revieren am Südausgang des Parks hat ein kleines Restaurant. Heiß begehrt sind die Wilderness Camps die nur mit einem Sonderpermit/Buchung besucht werden dürfen. Proviant, Holz und Wasser müssen mitgebracht werden. Das schönste ist M.E. das Bitterpan Wilderness Camp. Wie die anderen Wildernesscamps besteht es aus vier Häuschen aus Naturmaterialien. Bitterpan ist 51 Kilometer nur in einer Richtung befahrbaren tiefsandiger Fahrspur von der Hauptpiste erreichbar. Das Camp ist nur über eine einspurige Sandpiste verlassbar. Es liegt tief in der Kalahari. Alle Wasserlöcher an den Hauptpisten bestehen aus kleinen Betonbecken. Die Ränder sind mit spitzen Steinen gesichert. Wir haben alle Wasserlöcher abgefahren. Auch das Camp Nossob hat dieses gräßliche Betonbecken. Die Wildernesscamps sollten mindestens 9 Monate vorher gebucht werden. Auch für die anderen Camps empfiehlt sich die sehr frühe Buchung. Alls kann Online erledigt werden. Ob man diesen Park besuchen soll? Eine klare Antwort fällt mir schwer. Wer weitere Information zu diesem und anderen Parks in Namibia und Südafrika haben möchte, kann sich gern an mich wenden. |
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| Technik: | Canon EOS 7D, 180mm 1/320 Sek., f/6.3, ISO 200 Belichtungsautomatik, Korrektur -0.3, Automatischer Weißabgleich, kein Ausschnitt |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 732.6 kB 1200 x 800 Pixel. |
| Ansichten: | 21 durch Benutzer360 durch Gäste730 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | loewe |
| Gebiet | Kalahari |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Schau mir in die Augen
sie sitzt da wie ein liebes Kätzchen!!!
interessante Infos, ich habe persönlich Botswana
als sehr wildreiches Land erlebt, vor allem der Chobe NP und
Moremi WR habe ich wie große Zooparks erlebt. LG Johanna
Re: Schau mir in die Augen
für die interessanten, wenn auch ernüchternden/erschreckenden Infos. Würdest du im Vergleich sagen, dass die Masai Mara momentan noch die größte Artenvielfalt bietet?
LG, Thomas
Re: Schau mir in die Augen
ein schönes Bild und eine sehr ausführliche Bildbeschreibung. Gefällt mir.
Die Schärfe sitzt glaube ich etwas zu weit hinten. Die Ohren sind scharf, die Augen nicht so. Dafür hattest Du aber schönes Licht, die Farben sind toll.
Gruß, Bernd