Schriftart wählen

Schriftgröße wählen

Zeilenabstand wählen

Gnitze im Lebensraum

Gnitze im Lebensraum
  • Hintergrundfarbe ändern
  • Kontextmenü-Emulation abschalten
* ** *** ****
©...
https://naturfotografen-forum.de/data/o/17/88783/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/17/88783/image.jpg
Eingestellt:
TS ©
Eine Gnitze, eine Mücke aus der Familie Ceratopogonidae in "natürlicher Umgebung" - einer Federlibelle Bild: Lächelndes Gesicht

Gnitzen sind sehr kleine gedrungere Mücken von ca. 1mm Körperlänge, deren Weibchen bei vielen Arten genauso wie bei den Stechmücken (Culicidae) Blutsauger sind. Die Männchen leben überwiegend (wie auch bei den Stechmücken) von Pflanzensäften (Blütenbesucher).

Im Gegensatz zu den Stechmücken, gibt es unter den Gnitzen aufgrund ihrer geringen Größe auch viele Arten, die an Insekten parasitieren. Hier eine Art, die Hämolymphe (das Blut) von Libellen saugt. Besonders die Flügel des Wirts sind dabei begehrt. In den Aderungen der Flügel fließt Hämolymphe und ist leichter "erreichbar" als am stark "chitin-gepanzerten" Körper.

Auch Menschen werden von Gnitzen-Arten "gepiesackt"... oft sind sie in den Abend und Nachtstunden besonders aktiv. Im Ggs. zu den Stechmücken bemerkt man sie aber selten. Sie sind nur sehr klein und verbreiten kein hörbares Fluggeräusch. Mehr als einmal habe ich mich nach abendlichem Aufenthalt z.B. an einem Teich/See am nächsten morgen gewundert, wieso ich aussehe "wie ein Streuselkuchen"... Bild: Lächelndes/zwinkerndes Gesicht Bei mir erzeugen die Stiche kleine rote Punkte von 3-4mm Durchmesser, die [bei mir] auch nur wenig jucken. Sind sie im Gesicht "zu Hauf" vorhanden, ist der morgendliche Blick in den Spiegel beizeiten fast ein "Schock"... ["Röchel"... hab ich jetzt Windpocken, Masern oder die Pest.... ach so... neeee... ich war ja am "Teich"... Bild: Lächelndes/zwinkerndes Gesicht]

Die Larven der Gnitzen sind ebenfalls nur wenige mm lang und "kleine Stäbchen" ohne Beine und erkennbarem Kopf. Diese leben überwiegend limnisch in Gewässern aller Art, eine Pfütze oder Regentonne reicht, sie sind völlig anspruchslos. Es gibt aber auch Arten, die als Larven terrestrisch in Humus oder Kuhfladen ein "Auskommen" finden...

In tropischen Regionen sind Gnitzen-Arten auch teilweise Krankheits-Vektoren für den Menschen, bei uns zum Glück nicht... [Mücken, Flöhe, Zecken usw... wir haben nach meinem Geschmack schon genug davon... Bild: Lächelndes/zwinkerndes Gesicht]

Gruß, Thorsten

Technik:
Nikon P5000 + "Dia-Teil", f7,3, 26mm (~125mm KB), 1/57stel freihand, ISO64, -1,0LW, Tiefen/Lichter-, Tonwert- und Farbkorrekturen, Schärfen, Entrauschen, Schnitt ins 3:2-Format (Gering, insgesamt als EBV m.E. "wenig")
Natur: Naturdokument ?
Größe 245.7 kB 900 x 600 Pixel.
Ansichten: 3 durch Benutzer685 durch Gäste506 im alten Zähler
Schlagwörter:
Rubrik
Wirbellose: