"Pyrrhosoma-Tag" im NF-Forum... (ND)
| Eingestellt: | 2007-05-06 |
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| TS © | |
| ... die Dritte heute... Ein Weibchen der Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) hat eine Azurjungfer (verm. Coenagrion puella) gefangen und frisst sie auf. Dass Großlibellen auch Kleinlibellen fangen und verzehren, konnte ich schon beobachten. Dass aber eine Kleinlibelle eine fast gleichgroße Kleinlibelle fängt und "verdrückt", war mir neu. Darüber habe ich dann ein bisschen nachgelesen und gefunden, dass insbesondere bei den Weibchen durch Massenproduktion an Eiern in der Paarungszeit, der Nahrungsbedarf sehr hoch ist. Eine Kleinlibelle kann in ca. einer Stunde ein gleichgroßes Tier vollständig mit Beinen und Flügeln auffressen....! Gruß, Thorsten PS: Die Mittagssonne schien "gnadenlos kontrastverstärkend" auf diese Szene, habt bitte "Erbarmen"! |
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| Technik: | Nikon P5000 + Dia-Projektor-Objektiv. Schnitt ca. 90%. |
| Größe | 171.3 kB 900 x 600 Pixel. |
| Ansichten: | 251 durch Gäste259 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | fruehe adonislibelle pyrrhosoma nymphula |
| Rubrik Wirbellose: | |
Danke...
"Wenn der kleine Hunger kommt..."
(leider ist mir dieser passende Titel erst jetzt eingefallen )
Ich freue mich, dass es Euch gefällt.
@Lukas
Tiefenschärfe: Das ist der Vorteil des kleinen Chips einer Kompakten Ich versuche ihn "gnadenlos" auszunutzen.
Gruß, Thorsten
Eine interessante
Viele Grüße,
Marko
Hallo Thorsten,
Neulich sah ich, wie eine Adonislibelle ein ziemlich großes Tierchen erbeutete, ich vermute eine Art Schlammfliege, genau erkennen konnte ich's nicht. Aber eine andere Kleinlibelle ist schon "heftig"
Interessant übrigens auch die vergleichsweise große Tiefenschärfe - ich habe vor ein paar Tagen ähnliche Aufnahmen gemacht, aber mit meinen optischen Geräten kann man entweder auf ein Auge oder auf den Thorax scharfstellen, beides geht einfach nicht, wobei ich allerdings auch in noch größeren Abbildungsmaßstäben gearbeitet habe. (Resultat waren dann eben frontale Aufnahmen, geht ja auch
Gruß Lukas
...
Wie Kleinlibellen ihre Beute in Mückengröße verspeisen, konnte ich letzte Woche ausgiebig und aus nächster Nähe gut beobachten, dass sie auch vor ihren Artgenossen nicht halt machen, ist wirklich erstaunlich.
Gruß
Oliver
P.S. Der Vergleich mit dem Schwein ist gut!
Hallo Thorsten
Solche Ereignisse kann man eben nur bei relativ hohen Temperaturen miterleben, was in unseren Breiten eben meist "Prallsonne" bedeutet.
Ich dachte eigentlich auch, das sich unsere heimischen Kleinlibellen eher an Beute in +- Mückengrösse halten - wieder was gelernt.
Und genau dieses ist auch ein Grund, warum ich ein Foto dieser Art hier nicht missen möchte!
Gruß Frank