~ Vulkanismus in der Lausitz? ~
© Sebastian Hennigs
| Eingestellt: | 2011-04-08 |
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| SH © | |
| Gestern auf dem Weg von Cottbus nach Berlin. An dieser Stelle befand sich noch vor zehn Jahren eines der größten Rotbauchunkenvorkommen Brandenburgs. Jetzt ist alles wegen der Braunkohle abgebaggert. Wer mehr wissen will http://de.wikipedia.org/wiki/Lakoma Was hier zu sehen ist, ist der sandige Abbraum, welcher durch den erheblichen Wind gestern wie Rauch aussieht. |
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| Technik: | D300, 2.8/150mm, ISO100, f11, 1/13s., Stativ |
| Fotografischer Anspruch: | Professionell ? |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 393.8 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 12 durch Benutzer307 durch Gäste911 im alten Zähler |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
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Re: ~ Vulkanismus in der Lausitz? ~
2011-04-09
Rüdiger Kaminski
Hallo Sebastian,
für mich ein sehr schönes Bild. Ich bin in dieser Landschaft aufgewachsen. Vulkanismus ist wohl ein Slogan, von Dir. Die Devastierung der Landschaft vor dem Braunkohletagebau ist sicherlich für die Umwelt mit irreversiblen Prozessen verbunden. Aber die Diskussion wäre zu einseitig, nur von Zerstörung zu sprechen. Sie hat zwei Seiten, der Medaille. Der Strom kommt eben nicht aus der Steckdose, bis er da ankommt, ist ne Menge Arbeit vollbracht. Die sogenannten neuen Landschaften bergen ein neues Potenzial, lassen Entwicklung zu , die in der Umgebung, der "Kulturlandschaft so nicht mehr möglich. Es ist eine Ur- Lanschaft. Hier finden wir Arten, die ohnen die Zerstörung des vorhandenen, keine Chance mehr hat, Fuß zu fassen. (Großmöwen, Flußregenpfeifer, Flußuferläufer, Schwarzkelchen, Braunkelchen, Brachpieper, Ziegenmelker, Wiederhopf, Kreiselwespe, Sandohrwurm.... (Alles Rote Liste) vergleichbare Landschaften wären Trubenübungsplätze, deren Flächen wesentlich kleiner sind.) Ich wollte nicht belehrbar klingen oder Oberlehrer haft sein. In diesem Sinne.
Gruß Rüdiger.
für mich ein sehr schönes Bild. Ich bin in dieser Landschaft aufgewachsen. Vulkanismus ist wohl ein Slogan, von Dir. Die Devastierung der Landschaft vor dem Braunkohletagebau ist sicherlich für die Umwelt mit irreversiblen Prozessen verbunden. Aber die Diskussion wäre zu einseitig, nur von Zerstörung zu sprechen. Sie hat zwei Seiten, der Medaille. Der Strom kommt eben nicht aus der Steckdose, bis er da ankommt, ist ne Menge Arbeit vollbracht. Die sogenannten neuen Landschaften bergen ein neues Potenzial, lassen Entwicklung zu , die in der Umgebung, der "Kulturlandschaft so nicht mehr möglich. Es ist eine Ur- Lanschaft. Hier finden wir Arten, die ohnen die Zerstörung des vorhandenen, keine Chance mehr hat, Fuß zu fassen. (Großmöwen, Flußregenpfeifer, Flußuferläufer, Schwarzkelchen, Braunkelchen, Brachpieper, Ziegenmelker, Wiederhopf, Kreiselwespe, Sandohrwurm.... (Alles Rote Liste) vergleichbare Landschaften wären Trubenübungsplätze, deren Flächen wesentlich kleiner sind.) Ich wollte nicht belehrbar klingen oder Oberlehrer haft sein. In diesem Sinne.
Gruß Rüdiger.
Re: ~ Vulkanismus in der Lausitz? ~
2011-04-08
Anne-Marie Kölbach
Hallo Sebastian,
ich dachte dein Bild wäre in der Rubrik "Formen und Farben" und gefiel mir sehr gut. Als ich dann deinen Text gelesen habe, änderte sich meine Stimmung jedoch erheblich. Was an Naturzerstörung bei uns möglich ist, macht auch mich traurig und wütend.
Viele Grüße
Anne-Marie
ich dachte dein Bild wäre in der Rubrik "Formen und Farben" und gefiel mir sehr gut. Als ich dann deinen Text gelesen habe, änderte sich meine Stimmung jedoch erheblich. Was an Naturzerstörung bei uns möglich ist, macht auch mich traurig und wütend.
Viele Grüße
Anne-Marie
Re: ~ Vulkanismus in der Lausitz? ~
2011-04-08
Wolf Spillner
Interessanter Hinweis, Sebastian. Auch auf die Hintergründe, und was mit der Firma Vattenfall an Natur - und Heimatzerstörung möglich war, nach Ende der DDR. An der es ja viel Beklagenswertes gab. Deutlich wird jedoch nun, dass auch in einem gepriesenen "Rechtstaat" mehr oder weniger verbrieftes Recht genauso mit Füßen getreten wird wie in der "Ehemaligen". Davon abgesehen: Sehr eindrückliches Bild! GRuß, Wolf