fragil
| Eingestellt: | 2011-02-12 |
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| Aufgenommen: | 2010-05-30 |
| BL © | |
| In Aurigeno/Tessin stand dieses zarte Wildkraut und bezauberte mich. |
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| Technik: | NIKON D700, 150mm 1/1250 Sek., f/5.6, ISO 400 Korrektur 0.3 |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 62.0 kB 1000 x 665 Pixel. |
| Ansichten: | 186 durch Gäste313 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | highkey minimal wildkraut |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: fragil
Jede einzelne eurer Rückmeldungen ist für mich auf ihre Art wichtig.
Anne, du hast sicher Recht, dass das Bild in Farben und Formen besser platziert gewesen wäre und doch auch dort drüber hinaus ginge.
Das Bild ist nicht selbstredend, das ist für mich die wichtigste Quintessenz.
In diesem Sinn habe ich ganz sicher zu wenig Information dazu gegeben.
Das Foto entstand im Vorfeld eine Kurses mit den Themen Aufmerksamkeitsfokussierung - Meditation - 'das Nichts'.
Es trägt ursprünglich den Titel 'Lichtwesen', nur wollte ich hier mit solchem Titel nicht fälschlicherweise in der Schublade Esoterik landen, mit der ich nichts am Hut habe.
Es ist eine Illustration, wie sehr unser Gehirn von der Evolution geprägt ist, sich an Strukturen zu orientieren und sie zu suchen.
Der gewohnte Fokus auf Strukturen lässt sich durchaus verschieben auf 'das Nichts' - was im Meditationszustand passiert und dann die Eigenart und Atmospäre der fragilen Form umso stärker wahrnehmen lässt.
Die leere Fläche und ihre Platzierung links sind deshalb sehr bewusst gewählt, ebenso wie der geringe, aber nicht minimale Schärfebereich.
Es ging mir nicht um Einsamkeit sondern um das Zusammenspiel von der Zerbrechlichkeit (des Lebens), die jedes Lebewesens in sich trägt und das Nichts, aus dem im Grunde der ganze Kosmos mehr besteht als aus Materie. Um das geht es in der Meditation.
In diesem Sinne bin ich sehr dankbar, dass ihr mir die Wirkung, die das Bild auf euch hatte, so ehrlich mitgeteilt habt.
LG, Barbara
Re: fragil
Es ist schon erstaunlich, wie an diesem Bild genau das, was du sagst deutlich wird. Das menschliche Gehirn sucht nach Strukturen, an denen es sich festhalten kann, und man ist irritiert, wenn man sie nicht findet.
LG
Anne
Re: fragil
Mir gefällt das Bild sehr gut. Gerade das "Fragile" und Zarte dieser Aufnahme spricht mich sehr an. Vielleicht hätte das Bild aber besser unter Formen und Farben gepasst.
LG
Anne
Re: fragil
Die Idee war sicher gut gedacht, aber es springt nicht wirklich über.
LG ANgela
Re: fragil
Ehrlich gesagt ist mir hier ein wenig zu wenig im Bild, irgendwie fehlt da was. Mein Auge springt im weißen Raum immer zwischen den scharfen und unscharfen Grünstellen des Wildkrautes hin und her. Flares z.B. oder ein viel kleinerer ABM unter Einbeziehung des Habitates würden es für mich beleben. Du weißt ja, daß das eine ehrliche Kritik ist und die bringt Dir sicher mehr als lapidare Kommentare.
LG Martin
Re: fragil
eins von den Bildern, die mich zögern lassen, überhaupt etwas zu schreiben ... Dieses Kraut hätte mich in seiner Zartheit zweifellos auch begeistern können, und ich finde, dass es auch prinzipiell gut zu einem highkey passt. Du spürst sicher schon: jetzt kommt ein ABER ...
Ich habe das Gefühl, dass es zu wenig Beziehung zu seiner Umgebung hat. Nicht, dass mich das QF stören würde. Nein, das verstärkt sogar meinem Empfinden nach seine Zerbrechlichkeit und Einsamkeit. Ich hätte mir nur gewünscht, dass diese große Fläche links noch etwas mehr Struktur aufweisen würde, und sei es auch nur farbliche Nuancen.
Aber ich bin gespannt, wie das die anderen sehen - vielleicht ganz anders?
VG,
Pascale