Kurz im Wald...
| Eingestellt: | 2006-09-10 |
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| SE © | |
| ...war ich heut um ein bischen zu experimentieren. Da ich hier von den Wischerbildern von Jens Kählert und Ralph Loesche so angetan war, musste ich es heut selbst mal probieren. Ich bin mal auf eure Meinung zu dem Bild und zu einem ganz bestimmten Teil des Bildes*g* gespannt. |
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| Technik: | 350D ~ 24mm ~ f 20 ~ 1/5 ~ EV -1 ~ ISO100 ~ Stativ ~ Fullframe |
| Größe | 174.1 kB 900 x 599 Pixel. |
| Ansichten: | 3 durch Benutzer203 durch Gäste460 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | ast baum stamm wald wischer |
| Rubrik Farben und Formen: | |
| Serie wischer: | |
Hallo Sebastian,
Ich meine, die Technik hast Du bereits sehr gut im Griff. Ich möchte Dich ermutigen, damit nun eigene Wege zu gehen!
Dies ist keine Kritik an Jens. Ich hoffe, er versteht meinen Kommentar richtig...
Gruss, Toph
Danke...
Das war mein erster Versuch und ich hab selbst gemerkt dass ich noch viel suchen und experimentieren muss.
Ich weiß jetzt genau auf was ich beim nächsten Mal mehr achten muss.
@Harald
Zuhause beim Betrachten der Bilder hab ich auch gemerkt das mein 12-24 völlig ungeeignet ist für solche Sachen. Ich hab zwar auch noch mit einen 28-75 rumprobiert aber da waren die Ergebnisse nicht so gut.
Du hast es dir schwer gemacht
Gruß Harald
Da fühle ich mich angesprochen!
Ja, ich habe mich an diesem Thema auch schon mehrfach versucht und hier im Forum einige Beispiele gezeigt. Solche Fotos sind natürlich Geschmacksache, aber ich mag sie sehr! Wir entfernen uns von der realistischen Darstellung und geben der abstrakten Fotografie den Vorrang. Formen, Farben und Linien machen jetzt die Bildwirkung aus.
Zu diesem Bild: Der mittlere HG-Teil ist gut gelungen. Links und rechts oben stört der helle Himmel, in der Mitte der krumme Baum, der beim Vertikalschwenk ja auch keine gute Figur machen kann. Dieser Ausschnitt des Waldes ist m.E. auch weniger geeignet, hätte aber bei einem roten oder wenigstens gelben Himmel noch ganz nett werden können. Wenn wir hier nach Westen gucken, kann die Szenerie bei Sonnenuntergang also noch interessant werden. Wenn wir nach Osten gucken, dann sollte diese Stelle zu einer späteren Jahreszeit noch einmal aufgesucht werden. Das Verhältnis von Schwenk- und Verschlussgeschwindigkeit ist OK, der Wischeffekt hat das richtige Maß. (Zum Glück ermöglicht uns die Digitaltechnik die sofortige Kontrolle des Ergebnisses. Zu Dia-Zeiten war das anders.)
Nach vielen Versuchen habe ich mir jetzt folgendes Rezept und eine Suchstrategie zurechtgelegt:
1. Bäume nicht im Stamm "beginnen", sondern immer noch etwas Platz unterhalb des Stammes lassen.
2. Möglichst nach geometrischen Mustern im Wald (z.B. Symmetrien) oder irgend einer fotogenen Anordnung der Bäume suchen.
3. Helle Stellen hinter dem Wald vermeiden.
4. Immer vollständig abblenden, um längere Verschlusszeiten zu erzielen. Gewöhnlich ist ein 4x- oder 8x-Graufilter erforderlich. Die Schwenkgeschwindigkeiten variieren!
Ich kenne zurzeit nur ganz wenige Stellen, die diesen Suchkriterien entsprechen. Zwei liegen ganz nahe (wenige hundert Meter) beieinander in Florida, eine in Kalifornien. Hier in Deutschland muss ich weiter suchen. Neulich sah ich ein Topfoto eines Fotokollegen, das keinem der Suchkriterien entsprach.
Gruß
Jens