Libelle ND
© Dirk Neugebauer
| Eingestellt: | 2006-09-02 |
|---|---|
| DN © | |
| Technik: | EOS 30D, Sigma 3,5/180, Berlebach Mini, SVA, KA, F14, EX550 - 2. |
| Größe | 176.2 kB 908 x 628 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer186 durch Gäste226 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | libelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Hallo Jens
2006-09-03
Dirk Neugebauer
ich gebe dir in allen Punkten recht.
VG Dirk N.
Hallo!
2006-09-02
Jens Kählert
Das Bild zeigt ein Männchen der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum), offenbar noch nicht ganz ausgefärbt.
Nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich mehrere Kritikpunkte anführe. Ich möchte nur ein paar Tipps geben:
1. Porträt oder ganze Libelle? Es wird nicht deutlich, was du mit diesem Ausschnitt im Sinn hattest. Als Porträt zeigt es zu viel, als Totale zu wenig.
2. Der Blitz hat das Tier "totgeblitzt". (Das ist die Formulierung, die ich fast immer für geblitzte Aufnahmen verwende.) Ich gebe dem natürlichen Licht eindeutig den Vorrang, weil es subtiler, feiner und nuancenreicher ist. Das Blitzlicht mag die Lösung für Lichtmangel sein, erzeugt aber oft unerwünschte Reflektionen und harte Schlagschatten. Also: Wenn das Licht wirklich nicht ausreicht, aufs Fotografieren verzichten! (So mache ich es, andere mögen anderer Ansicht sein.)
3. Die wesentlichen und bildbestimmenden Linien verlaufen parallel zum Bildrand. Mit Diagonalen erzeugt man wesentlich mehr Spannung und Dynamik. Libellen sitzen gern auf Holzbrettern, um sich aufzuwärmen; und die Bretter sind nun mal gerade. Solche Tiere würde ich nicht fotografieren.
4. Die Flügel sind kein einfaches zu lösendes Problem. Man sollte darauf achten, dass sie nicht unangenehm ins Bild (dem Betrachter entgegen) "stechen" und den Blick auf die Augen nicht zu sehr behindern.
Nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich mehrere Kritikpunkte anführe. Ich möchte nur ein paar Tipps geben:
1. Porträt oder ganze Libelle? Es wird nicht deutlich, was du mit diesem Ausschnitt im Sinn hattest. Als Porträt zeigt es zu viel, als Totale zu wenig.
2. Der Blitz hat das Tier "totgeblitzt". (Das ist die Formulierung, die ich fast immer für geblitzte Aufnahmen verwende.) Ich gebe dem natürlichen Licht eindeutig den Vorrang, weil es subtiler, feiner und nuancenreicher ist. Das Blitzlicht mag die Lösung für Lichtmangel sein, erzeugt aber oft unerwünschte Reflektionen und harte Schlagschatten. Also: Wenn das Licht wirklich nicht ausreicht, aufs Fotografieren verzichten! (So mache ich es, andere mögen anderer Ansicht sein.)
3. Die wesentlichen und bildbestimmenden Linien verlaufen parallel zum Bildrand. Mit Diagonalen erzeugt man wesentlich mehr Spannung und Dynamik. Libellen sitzen gern auf Holzbrettern, um sich aufzuwärmen; und die Bretter sind nun mal gerade. Solche Tiere würde ich nicht fotografieren.
4. Die Flügel sind kein einfaches zu lösendes Problem. Man sollte darauf achten, dass sie nicht unangenehm ins Bild (dem Betrachter entgegen) "stechen" und den Blick auf die Augen nicht zu sehr behindern.
Gruß
Jens