Jakutischer Sandsturm...
© Wolf Spillner
| Eingestellt: | 2010-09-13 |
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| WS © | |
| ...vor dem Gewitter. Vor allem für Ines Mondon gedacht. Dies war der letzte Nachmittag am Fluss Olenjok in Jakutien. Die Wolken zogen sich blauschwarz zusammen. Dann kam wiederum kurzzeitig ein heftiger Sturm auf. Da es über viele Tage nicht mehr geregnet hatte und wir Tagestemperaturen von 28 - 30 Grad erlebten, waren die Sände der kilometerlangen Schotterbank am Zusammenfluss von Olenjok und Alakit extrem trocken geworden. Der Sturm riss den Sand vor den schwärzlichen Wolkenmassen in die Höhe und trieb ihn auch unter die Zelte.Seine Wucht war so groß, dass wir sie mit unserem Körpergewicht am Boden halten mussten, während sich der Sand durch die sehr feinen Moskitoinnennetze blitzschnell im Zelt staubfein verteilte. Regen fiel übrigens nicht, und nach gut zehn Minuten war der ganze Spuk vorüber.War also ( Ines ) kein "gescheites" Gewitter. "Nur" Blitz und Donner. Der Hubschrauber holte uns am nächsten Morgen ab. Im Gegensatz zu den Zügen der Deutschen Bahn AG war er in der Wildnis Jakutiens nicht pünktlich. Er kam genau eine Minute zu früh. |
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| Technik: | 30 D / Sigma 3,5 / 180 / Bl. 4 / 1/ 250 / ISO 200 / Freihd. |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 394.9 kB 999 x 624 Pixel. |
| Ansichten: | 5 durch Benutzer316 durch Gäste629 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | sandsturm olenjok jakutien |
| Rubrik Landschaften: | |
| Serie Mitbringsel aus Jakutien: | |
Re: Jakutischer Sandsturm...
2010-09-19
Lars Fricke
Hallo Wolf,
warum dieses Bild keine Kommentare hat, verstehe ich nicht. Mir bläst es den Wind ins Gesicht
Ich finde auch die Farben gut!
Herzlichen Gruß
Lars
Re: Jakutischer Sandsturm...
2010-09-19
Wolf Spillner
Ja, danke Lars. Was soll ich schreiben ? Ehrlich: Ich verstehe es auch nicht. Wenngleich dies keine bildgestalterische Leistung ist, so ist hier doch wirklich was los. ES war - aber das ist ein anderes Thema - einer der spannendsten Momente der relativ langen Reise. Es war sehr schwierig, die Zelte von innen zu halten und gleichzeitig die noch freie Technik vor dem staubfeinen Sand , der blitzschnell den INnenraum füllte, zu retten. Dies läßt sich naturgemäß nicht wiedergeben. Gruß, Wolf