Jungfernlibelle
| Eingestellt: | 2010-06-18 |
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| HN © | |
| Da meine andere Hufeisenazurjungfernlibelle nicht so besonders geworden ist, möchte ich eine zweite Aufnahme zeigen. Sie ist vor mir auf der Straße gelandet.Jeder weiß, wenn man sich zu schnell nähert sind sie weg. Garn nicht so einfach sie scharf hinzubekommen. Hoffe es gefällt ein wenig? m.f.G. Holger |
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| Technik: | NIKON D5000, 1/2000, f7.1, ISO400, 300mm, freihändig |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 102.0 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 313 durch Gäste335 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | libelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Jungfernlibelle
nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich ein paar kritische Worte zu deinem Bild schreibe.
1. Die Schärfe reicht nicht aus. An der Verschlusszeit wird es nicht gelegen haben, die ist mit einer 1/2000 Sek. kurz genug. So gehe ich davon aus, dass du die Kamera nicht genau ausgerichtet hast.
2. Das Licht ist recht hart. Das weiche Licht eines diesigen oder bewölkten Himmels ist meistens besser und sorgt für eine gleichmäßige, schattenarme Ausleuchtung ohne störende Reflexe.
3. Der Hintergrund ist akzeptabel, aber das Pflänzchen unter dem Hinterleib macht sich nicht so gut.
Mit dem Problem scheuer und flüchtiger Insekten hat man in der Tageswärme immer zu tun. Dann braucht man viel Geduld, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Außerdem ist der Wind meistens ein richtiges Problem. Viele Makrofotografen gehen daher am frühen Morgen auf Fotopirsch und finden fast bewegungsunfähige Insekten vor, die auf den Pflanzen ruhen, auf denen sie die Nacht verbracht haben. Zu der Zeit hat man auch die besten Chancen auf besseres Licht und Windstille. Um die dann zwangsläufig langen Verschlusszeiten in den Griff zu bekommen, setzen sie ein Stativ ein.
Es handelt sich übrigens um ein Männchen der Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum), ebenso wie in deinem letzten Bild (Paarungsrad).
Gruß
Jens