Blässhuhn im Oktoberlicht (Digiskopie)
| Eingestellt: | 2009-11-09 |
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| UH © | |
| Die Laubverfärbung zaubert farbige Spiegelungen auf die Gewässeroberfläche und läßt den ansonsten wenig auffälligen Schwimmvogel in einem besonderen Licht erscheinen. Aufgrund dessen, dass Blässhühner ständig in Bewegung sind, ist die Digiskopie eine besondere Herausforderung, da meistens mit längeren Belichtungszeiten gearbeitet werden muß. Die Aufnahme machte ich vor wenigen Wochen an einem Villesee. |
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| Technik: | Digiskopie, Kowa Spektiv TSN 883, Okular 20-60 fach, (30 fach), Nikon Coolpix 8400, Drahtauslöser, Berlebach Stativ. 1/102 Sek. Bl.4,9 ISO 200, Brennweite 2550mm (KB äquivalent), Hintergrund entrauscht. |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 384.0 kB 854 x 642 Pixel. |
| Ansichten: | 3 durch Benutzer263 durch Gäste475 im alten Zähler |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Blässhuhn im Oktoberlicht (Digiskopie)
vielen Dank für Eure konstruktive Kritik, ich hatte mir wohl etwas zuviel zugemutet. Auf die Idee, ein Entrauschen der Farben vorzunehmen, bin ich noch nicht gekommen. Thorsten, ich bedanke mich sehr für Deine aufwendige Stellungnahme, leider halten sich meine EBV Kenntnisse in Grenzen, gerade habe ich Noise Ninja gekauft und übe mit diesem Programm. Deinen Ratschlag bezüglich der "Übungsaufnahmen" befolge ich weiterhin, einiges habe ich schon erkennen können. Vor einigen Wochen hatte ich eine Digiskopie einer Türkentaube (Portrait) ins Forum gestellt, ich fand, dass sie einigermaßen gelungen war. Wahrscheinlich hast Du sie nicht gesehen, Dein Urteil würde mich sehr interessieren, eventuell (wenn Du etwas Zeit hast und nur dann!) könntest Du freundlicherweise unter meinem Namen einmal nachschauen. 200 ISO werde ich nicht mehr verwenden, ich wollte nur einmal testen, wieweit man mit der ISO-Zahl gehen kann, meine Kamera bietet ansonsten nur noch 50 und 100 ISO.
Euch beiden vielen Dank und herzliche Grüße
Udo
Re: Blässhuhn im Oktoberlicht (Digiskopie)
da hast Du Dir ja gleich mal ein richtig schwieriges Motiv ausgesucht - nicht nur bei der Digiskopie!
Vom Blesshuhn habe ich mal ein einziges Bild ("aus Versehen" ) produziert, welches mir von der Belichtung ganz gut gefällt. Diese "Zappen" mit ihrem schwärzlichen Gefieder zeichnen sich fotografisch durch eine "ganz fiese" Blesse aus - leider! So ist mir auch hier die Blesse mit Schnabel deutlich ausgebrannt (nebst Wellen), aber auch das dunkle Gefieder zu hell. Scharf scheints zu sein (Digikopie-scharf) und Licht sowie Farben der Umgebung, Spiegelung, Blick in die Kamera und Lichtpunkt im "magisch"-roten Auge sind absolute Pluspunkte.
Ich kann nicht entscheiden, ob Dir bereits bei der Aufnahme oder erst bei der Nachbearbeitung verbesserungswürdige "Fehler" unterlaufen sind. Farben und Kontraste erscheinen mir über das gesamte Bild aber leider nicht gelungen. Auch das im dunklen Gefieder erscheinende Farbrauschen mag mir nicht gefallen, auch wenn ich es sehr gut aus eigenen Bildern kenne - da "spricht" die Kompaktkamera in Verbindung mit Nachschärfen. Eines meiner meist ersten Schritte bei der Nachbearbeitung von Digiskopien ist daher ein Entrauschen der Farben (ohne Entrauschen der Helligkeitswerte) im Original - das KANN helfen...
Mein Tipp ist eigentlich immer gleich: Üben, üben, üben... Das "Instrument" Digiskopie-Ausrüstung spielt eine andere Musik, als man im ersten Moment denkt und aufgrund der enormen Brennweiten-Vorteile auch erstmal gerne übersieht bzw. nicht wahr haben will. Eiche Dich mit der Ausrüstung und schieße drauf los, was das Zeug hält (egal was...) und analysiere die Ergebnisse im Detail, sei Dein eigener größter Kritiker, gib nicht auf und versuche Dich darin es zu verbessern. Das ist ein anstrengender und oft frustrierender Weg. Aber erst mit einem "das hatte ich schon mal so ähnlich, jetzt müsste ich DIES oder DAS probieren", ist es auch möglich in Momenten wie diesem von Dir gezeigten noch mehr rauszuholen.
Nicht aufgeben!! Das wird noch!
Grüße, Thorsten
Nachtrag: Sehe es erst jetzt: ISO200, bei einer digiskopen Kompaktkamera, ist m.E. nur noch bei besonderen Momenten, in denen man die Szene unbedingt als Bild haben MUSS noch zu gebrauchen. Ansonsten: Möglichst immer das Minimum benutzen (50, 64, 80 oder 100 - je nach Modell), selbst DAS rauscht oft - "zwergchipbedingt" - schon gut und ist nicht mit einer DSLR zu vergleichen.
Re: Blässhuhn im Oktoberlicht (Digiskopie)
Eine angenehm tiefe Perspektive, die Dir die enorme Brennweite da zaubert - und auch die Umgebung mit dem Gelb ist durchaus angenehm, wobei ich jedoch eine leichte "Überstrahlung" am Rand der Ralle und deutliches Farbrauschen am Kopf und im Gefieder zu erkennen glaube; dies ist aber sicher der Technik geschuldet und tut dem ansonsten sehenswerten Motiv keinen besonderen Abbruch!
Viele Grüße
Andreas