Vorweg eine Empfehlung: wer meinen Artikel entspannt am Bildschirm lesen möchte, sollte im Menü 'Zugang' unter 'Layout' die Fontgröße auf 'groß' stellen.





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Leitfaden zur elektronischen Bildverarbeitung (EBV)


von Christoph Keller





Teil V


Kapitel 11: Abspeicherung und Web-Präsentation




Ich speichere jedes Bild in drei verschiedenen Ordnern ab: Zuerst das Raw, dann die fertige Bearbeitung als Tiff (oder PSD), und schließlich als Jpeg. Dadurch entsteht eine solche Ordnerstruktur:



Abb. 36



Für Bilder, die ich im Web präsentiere, gibt es an anderer Stelle dann noch einen vierten Ordner, z.B. fürs 'Forum'.


Wer an seinen Bildern hängt, sollte darüber hinaus mindestens eine, besser zwei oder mehr Sicherheitskopien an getrennten Orten anlegen. Dafür eignen sich externe Festplatten, die diese Arbeit wesentlich bequemer und schneller gestalten als die mühsame Abspeicherung auf CDs oder DVDs, und wohl auch haltbarer sind.



Die Abspeicherung in Tiff


Zunächst legen wir die fertige Bearbeitung als Tiff an: dafür gehen wir ins erste Menü


DateiSpeichern unter


Dort öffnet sich ein Dialogfenster, wo wir zunächst bestimmen, auf welchem Laufwerk und in welchem Ordner das Bild abgespeichert werden soll. Darunter geben wir den Dateinamen ein - der Übersicht halber am besten denselben wie beim Raw, z.B. Braunwürger 09 - und wählen das Format, also Tiff bzw. PSD, setzen bei ICC-Profil ein Häkchen und klicken auf Save. Im Tiff-Optionen-Fenster kann man bestimmen, ob das Bild unkomprimiert → Ohne, oder mit den angeblich verlustfreien Methoden → LZW oder → ZIP komprimiert werden soll. Wer Speicherplatz sparen will, sollte LZW wählen, mit ZIP könnten manche älteren View-Programme Schwierigkeiten haben. Die anderen Default-Settings – → Interleaved, → IBM PC – lassen wir unberührt stehen und klicken → OK.


Achtung (!): Wer in Jpeg fotografiert hat, im Datei-Menü auf keinen Fall Speichern anklicken, denn damit wird das Original mit der Bearbeitung überschrieben und geht dadurch verloren. Mit Speichern werden Änderungen an einem Bild ungefragt an gleicher Stelle abgespeichert. Daher immer Speichern unter wählen: damit wird eine neue Kopie angelegt.


Ist das Tiff unter Dach und Fach, legen wir ebenfalls unter gleichem Dateinamen noch eine Jpeg-, und bei Bedarf noch eine Web-Version an.



Die Abspeicherung in Jpeg


Falls wir fürs Tiff Adobe RGB als Farbprofil eingebettet haben, konvertieren wir für das Jpeg als erstes nach sRGB (siehe Zuweisen und Konvertieren). Anschließend wechseln wir im Menü


BildModus


vom 16 Bit- in den 8 Bit-Kanal Modus.


Tip: Diese beiden Schritte als Aktion anlegen (siehe Aktionen).


Dann wie oben beschrieben Datei Speichern unter, als Format Jpeg wählen und Save. Nun öffnet sich das Fenster mit den Jpeg-Optionen. Wir wählen maximale Qualität, also 12, und eine der drei Optionen darunter: Baseline ist der Standard, ich habe Grundlinie optimiert eingestellt, erzeugt eine minimal kleinere Datei mit nicht sichtbaren und auch (für mich) nicht messbaren Unterschieden, bei Progressiv wird das Bild in 3 bis 5 Durchgängen geladen, wem das Spaß macht... Option 2 und 3 soll für manche Browser nicht lesbar sein, ist mir aber noch nicht begegnet... Rechts im Fenster sollte die Vorschau aktiviert sein, darunter kann man die aktuelle Dateigröße in KB ablesen. Und OK.



Die Verkleinerung fürs Web


Für die Präsentation im Web sollte ein Bild erstens eine geringe Datei-, also KB-Größe haben, um möglichst schnell geladen werden zu können, und die Seitenabmessungen sollten an die Möglichkeiten der Monitordarstellung angepasst werden, damit man es als Ganzes ohne zu scrollen betrachten kann. Im Forum steht das Limit für die KB-Größe bei großzügigen 800 KB, das Limit der Seitenabmessung bei 3000 Pixel für die Breite und 1000 Pixel für die Höhe.


Um ein Bild zu verkleinern, gehen wir ins Menü


BildBildgröße


und stellen dort die gewünschte Pixelgröße ein. Oben im Fenster kann man die Dateigröße des Bilds vor und nach der Verkleinerung ablesen. Unten muss Proportionen erhalten aktiviert sein, was bewirkt, dass sich die Höhe automatisch der gewählten Breite anpasst und umgekehrt, damit es keine Verzerrungen gibt.


Außerdem kann man zwischen fünf Umrechnungs-Methoden wählen und sollte sich für die Default-Einstellung Bikubisch entscheiden. Pixelwiederholung bringt indiskutable Ergebnisse, Bilinear bringt sehr ähnliche, eine Spur härtere Ergebnisse, und bei Bikubisch glatter und Bikubisch schärfer wird es entweder zu glatt oder zu scharf...;-). Die Option Stile skalieren ist für uns bedeutungslos.


Der Absatz Dokumentgröße ist nur dann von Bedeutung, wenn wir das Bild ausdrucken oder in Anwendungen wie 'Microsoft Office Word' einbinden wollen. Bei festgelegter Pixelzahl entscheidet



Die Auflösung


über die Größe des Ausdrucks. Auflösung ist die Anzahl der Pixel auf einer festgelegten Flächengröße. Je mehr Pixel, desto detaillierter die Darstellung. Meist wird die Auflösung in Pixel pro Zoll bzw. Dots per Inch (dpi) angegeben, zum besseren Verständnis will ich sie aber mal pro cm angeben. Ein Bild von einer Seitenabmessung von 1000x1000 Pixel würde bei einer Auflösung von 100 Pixel/cm einen Ausdruck von 10x10cm ergeben. Bei halber Auflösung, also 50 Pixel/cm, würde der Ausdruck 20x20cm groß, bei doppelter Auflösung, also 200 Pixel/cm, nur 5x5cm groß werden. Die Qualität des Bilds bleibt bei diesen Beispielen unverändert. Sie verändert sich dann, wenn ich z.B. einen Ausdruck von 20x20cm mit einer Auflösung von 100 Pixel/cm 'erzwingen' will: dann wird das Bild auf eine Seitenabmessung von 2000x2000 Pixel aufgeblasen. Es enthält dadurch natürlich nicht mehr Informationen, sondern die vorhandenen Informationen werden auf die vierfache Pixelzahl verteilt, was einen Qualitätsverlust bedeutet. Andererseits könnte man mit einer Auflösung von 10 Pixel/cm einen Ausdruck von einem Quadratmeter Größe in miserabler Qualität erstellen.


Pixelanzahl, Auflösung und Größe des Ausdrucks stehen also in festgelegten Proportionen zueinander, und man hat grob gesagt die Wahl zwischen einem winzig kleinen Ausdruck mit toller Auflösung und gestochener Schärfe, oder einem großen Ausdruck mit schlechter Auflösung und pixeliger Schärfe.



Nachschärfung der Verkleinerung


Haben wir das Bild nun verkleinert (und für Quer- und Hochformat jeweils eine Aktion für die Verkleinerung angelegt), sieht das Bild meist nicht mehr ganz scharf aus: bei der drastischen Reduzierung der zur Verfügung stehenden Pixel hat die Schärfebrillanz gelitten. Kein Wunder: ein Detail, das in der Originalgröße mit 80 Pixeln dargestellt wurde, hat jetzt vielleicht nur noch 10 Pixel zur Verfügung. Klar, dass da einiges durcheinanderkommt bei der Umrechnung. Paradoxer Weise tritt aber auch ein gegenteiliger Effekt auf: ein nicht ganz scharfes Original kann in der Webgröße noch eine gute Schärfe erreichen, denn auch die Unschärfe wird verkleinert: eine unscharfe Kontur etwa, die im Original als Verlauf von 10 Pixeln dargestellt wurde, schmilzt in der Verkleinerung auf ein oder zwei Pixel zusammen und wirkt plötzlich scharf...


In den allermeisten Fällen ist eine Nachschärfung der Verkleinerung angesagt. Dafür gehen wir wie in Kapitel 10: Wie gehe ich beim Schärfen vor? beschrieben vor: wir rufen die gespeicherte Schärfungs-Auswahl auf, erstellen eine Ebene und wählen den → Selektiven Scharfzeichner. Falls dort noch die Werte der Nachschärfung in der Originalgröße stehen, werden wir schnell feststellen, dass die nun nicht mehr passen und das Bild grotesk überschärfen. Also schnell mit dem Radius links an den Anschlag auf 0.1 Pixel. Und meist bleibt er da bei mir auch stehen. Die Stärke kann dann – ähnlich wie in der Originalgröße – irgendwo zwischen 20- und 150% liegen, meist aber zwischen 40 und 80%. Die sonstigen Settings und die Vorgehensweise bleiben bestehen.


Tip: Ich habe mir für die Nachschärfung der Web-Bilder folgende Standard-Aktion angelegt: Ebene durch Kopie und dann zwei Schärfungsdurchgänge mit dem Selektiven Scharfzeichner, erst mit Stärke 80/Radius 0.1, und dann nochmal mit 40/0.1. Meist muss ich dann die Wirkung durch Reduzierung der Ebenen-Deckkraft noch leicht abmildern.



Die Sache mit der schrittweisen Verkleinerung


Immer wieder hört man die Empfehlung, bei der Verkleinerung eines Bilds schrittweise vorzugehen, also etwa in 500 Pixel-Schritten. Dazu folgendes:


Verkleinert man lediglich schrittweise, ohne bei jeder neuen Größe einen Bearbeitungseingriff vorzunehmen, ist ein solches Bild nicht von einem Bild zu unterscheiden, das in einem Schritt verkleinert wurde. Minimale Differenzen erkennt man höchstens in vielfacher Vergrößerung oder anhand winziger Verschiebungen im Histogramm.


Eine schrittweise Verkleinerung macht also nur dann Sinn, wenn in jeder Zwischengröße eine Korrektur vorgenommen wird. Empfohlen wird, jede Zwischengröße nachzuschärfen.


Nach meiner Erfahrung sind aber auch mit einer solchen Behandlung keine nennenswerten Vorteile gegenüber der Verkleinerung in einem Schritt und einer einmaligen Nachschärfung zu erzielen. Ausnahme: unscharfe Ausgangsbilder, die mit der schrittweisen Methode mitunter besser zurechtgebogen werden können.


Demgegenüber sind aber die Gefahren der schrittweisen Verkleinerung plus Nachschärfung ungleich größer: denn jeder kleine Fehler vor allem bei der Wahl des Radius summiert sich und führt oft zu unschön überschärften Endergebnissen. Entschieden abzuraten ist davon, das Ganze als Aktion anzulegen und damit festgelegte Schärfungs-Parameter auf alle Bilder gleich anzuwenden. Denn jedes Bild und jede Größe erfordern eine individuelle Anpassung der Schärfung.


Machen wir aber einmal die Probe aufs Exempel und holen uns nocheinmal den Nachtreiher aus Kapitel 10:



Abb. 37: Um 500px verkleinert und nach bestem Wissen nachgeschärft.



Abb. 38: Weitere 500px verkleinert und nach bestem Wissen nachgeschärft.



Abb. 39: Weitere 500px verkleinert und nach bestem Wissen nachgeschärft.



Abb. 40: Und nun der Vergleich (und man sieht endlich mal das ganze Bild, und den Grund, warum ich es nicht ins Forum gestellt habe: Perspektive ... pfui...;-): Oben wie mitverfolgt die schrittweise Verkleinerung plus Nachschärfung, unten in einem Schritt verkleinert und einmal nachgeschärft (bis auf die Beine, die hab ich mit gleicher Einstellung ein zweites Mal nachgeschärft). Also ich tendiere fast dazu, die untere Version vorzuziehen: sie wirkt natürlicher, die obere Version wirkt 'behandelter', allerdings vielleicht etwas schärfer... da mag sich jeder selbst ein Urteil bilden.



Mein Fazit: Schrittweise Verkleinerung plus Nachschärfung nur für professionellen Umgang mit der Schärfung! Dann ist mit dieser Methode ein Tick mehr Schärfe möglich, der Motiven mit klaren, harten Konturen mehr Brillanz verleihen kann, für Motive mit weichen Konturen aber nicht unbedingt vorteilhaft ist.


Tip: Die etwas brillantere Schärfe der schrittweisen Methode erreicht man meist einfacher und besser kontrollierbar durch einen zweiten Schärfungsdurchgang des in einem Schritt verkleinerten Bilds mit angepasst reduzierten Settings (siehe auch hier) .


Wer sein Bild nun fertig verkleinert und nachgeschärft hat, möchte vor der Abspeicherung fürs Web vielleicht noch einen



Rahmen anlegen


Das geht so: Im Menü


AuswahlAlles auswählen


anklicken. Im Menü


BearbeitenKontur füllen


anklicken. Damit öffnet sich ein Dialog-Fenster, in dem man oben die Breite und die Farbe des Rahmens wählen kann. Unter Position wählen wir innen, denn alles, was außerhalb des Bilds bzw. der Arbeitsfläche liegt, wird nicht als Rahmen angelegt. Außerdem würde das Bild bei 1000 Pixel Seitenlänge dann auch zu groß fürs Forum. Die Füllmethode ist Standard-mäßig Normal und die Deckkraft 100%, aber da kann natürlich jeder machen, was er will.


Haben wir die Settings gewählt - OK - und fertig.


Ich wähle für meine Bilder einen Rahmen in nicht ganz knalligem Weiß und 1 Pixel Breite, um sie dezent vom Dunkelgrau des Forum-Hintergrunds abzusetzen. Wer aufwändigere Rahmen, beispielsweise Doppel- oder Trippelrahmen bevorzugt, kann so vorgehen:


Wie oben beschrieben einen Rahmen mit der Gesamtbreite und der Farbe des innersten Rahmens erstellen. Beispiel: Breite 4 Pixel, Farbe Weiß.


Ohne die Auswahl aufzuheben erneut mit Kontur füllen einen Rahmen erstellen, diesmal mit 3 Pixel Breite und hellgrauer Farbe.


In gleicher Weise noch einen dritten Rahmen erstellen, diesmal mit 1 Pixel Breite und dunkelgrauer Farbe.


Nun heben wir die Auswahl auf und fertig ist der Trippelrahmen mit innen 1 Pixel Weiß, in der Mitte 2 Pixel Hellgrau und außen 1 Pixel Dunkelgrau.


Wer einen Standardrahmen benutzt, kann sich die Erstellung wieder als Aktion speichern.



Abspeicherung fürs Web


Dies ist der letzte Bearbeitungsschritt: Im Menü


DateiFür Web und Geräte speichern


öffnen und oben links die Ansichts-Option Optimiert wählen, falls nicht schon geschehen, denn in diesem Modus kann man unten links die aktuelle Dateigröße und sogar die Ladegeschwindigkeit ablesen. Rechts oben wählen wir Jpeg, und je nach Bedarf eine oder keine der Jpeg-Optionen Optimiert oder Progressiv, die uns weiter oben schon begegnet sind. Wichtig ist die Qualität. Wenn wir fürs Forum speichern, stellen wir sie mit dem Schieber so ein, dass die Dateigröße in der Anzeige unten links unter 800 KB zu liegen kommt.


Damit ein Farbprofil eingebettet wird, setzen wir ein Häkchen bei ICC-Profil. Rechts über dem Qualitäts-Einsteller gibt es einen kleinen Pfeil zum Menü Optimiert. Dort aktivieren wir In sRGB konvertieren, damit sRGB als Profil eingebettet wird. Ist das Bild ohnehin schon nach sRGB konvertiert, was der Fall ist, wenn man meiner Beschreibung gefolgt ist, spielt diese Einstellung keine Rolle, wenn sich das Bild aber noch in Adobe RGB befindet oder gar kein eingebettetes Profil hat, und bei Für Web und Geräte speichern die Konvertierung in sRGB nicht aktiviert ist, wird dort sRGB zugewiesen, mit den in Kapitel 2: Zuweisen und Konvertieren beschriebenen fatalen Folgen für die Farbwiedergabe.


Rechts unten gibt es die Möglichkeit, eine Vorschau des Bilds mit den aktuellen Settings in der Darstellung eines Internet-Browsers unserer Wahl zu laden. Sind wir zufrieden, klicken wir auf Speichern rechts oben, wählen Zielordner, Dateinamen und Standardeinstellungen, Save und fertig.


Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die Webgröße auf dem normalen oben beschriebenen Weg als Jpeg abzuspeichern. Wer die Exif-Daten für die Web-Version erhalten will, muss diesen Weg gehen, denn die werden bei 'Für Web und Geräte speichern' eliminiert. Das Gleiche gilt für den, der die eingestellte Auflösung seines Bilds in der Webgröße erhalten will, denn die wird von 'Für Web und Geräte speichern' ignoriert und automatisch festgesetzt. Die Abstimmung der Qualität auf die erlaubte KB-Größe ist dann eben nicht ganz so bequem und vor allem nicht so genau zu bewerkstelligen.




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Schlusswort




Es ist klar, dass in meinem Leitfaden nur ein Bruchteil dessen beschrieben werden konnte, was es zur Bildbearbeitung zu sagen gäbe. Allein im Photoshop gibt es eine Fülle von Funktionen, die ich noch nie benutzt habe, Tricks, die ich nicht kenne...


Andererseits glaube ich, dass nur durch die Beschränkung auf wenige wichtige Aspekte ein Einstieg in diese komplizierte Materie möglich wird. Es wäre völlig hoffnungslos, etwa die gesamte Bedienungsanleitung im Menü


HilfePhotoshop-Hilfe


durchlesen zu wollen. Dringend zu empfehlen ist aber, sie gezielt für eine bestimmte Anwendung aufzurufen, um alle ihre Optionen ausschöpfen zu können. Außerdem lohnt es sich immer, mit Begriffen zu 'googlen' und dadurch interessante Websites mit interessanten Tips kennenzulernen, oder sich über 'Wikipedia' Hintergrundwissen anzueignen.


Das Allerwichtigste bei der Bildbearbeitung aber ist nicht das Wissen um die technischen Möglichkeiten, ist nicht die Beherrschung trickreicher Verfahren - diese erleichtern oder ermöglichen lediglich den Weg zum Ziel - das Wichtigste ist das Auge und die Idee, wie ein Bild aussehen könnte oder sollte, ein Blick dafür, wann ein Bild welche Korrekturen benötigt und wann nicht, und ein Gefühl für die richtige Dosierung.


So wird jemandem mit einem sensiblen Auge auch mit bescheidenen Kenntnissen eine bessere EBV gelingen als jemandem, der 'alle Tricks kennt', sie aber anwendet, ohne sein Bild vorher und nachher wirklich zu sehen.


Ich hoffe, dass mein Leitfaden für Neueinsteiger verständlich und hilfreich war, und dass auch Fortgeschrittene den einen oder anderen nützlichen Tip finden konnten.



Mit den besten Wünschen für unser Forum und alle seine Teilnehmer,

Toph



Erstfassung Mai/Juni 2009, überarbeitet und ergänzt Juni/Juli 2011




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