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Graukopfkasarka und Rostgans ND
© Stephan Roscher
Graukopfkasarka und Rostgans ND
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Hier eine seltene Dokuaufnahme vom letzten Winter, technisch nicht das gelbe vom Ei, aber da war mein Equipment auch noch schlechter als heute und ich bin froh, das ganze überhaupt einigermaßen eingefangen zu haben. Natürlich zeigen sich hier die doch recht engen Grenzen einer 1,4-MP-Kamera, zumal wenn eine Auschnittvergrößerung vorzunehmen ist.

Hier mein Beschreibungstext aus der Fotogalerie des German Birdnet, wo ich einige Bilder dieser Serie gezeigt hatte (http://www.birdnet.de/fotos/galerie3.htm):

»Bäumchen wechsel Dich - Graukopfkasarka in der Wetterau sorgt für Verwirrung

Bekanntlich hatte es - wie Hanns-Jürgen Roland (Reichelsheim) mehrfach im Birdnet berichtete - eine weibliche Graukopfkasarka (Tadorna cana), wohl ein Gefangenschaftsflüchtling, in die Wetterau verschlagen. Wochenlang, vom 31. Dezember 2002 bis 9. Februar 2003, rastete sie wohlgelitten unter einem Nilgans-Trupp in der Aue von Reichelsheim. Danach wurde sie - stets vergesellschaftet mit Nilgänsen - bei Marburg, gut 50 km Luftlinie von Reichelsheim entfernt, in der Lahnaue sowie im Ohmbecken beobachtet.
Der unberingte Vogel, dessen Faible für die streitbaren "Vettern vom Nil" auffallend und interessant ist, scheint sich zum echten Hessen-Fan entwickelt zu haben, der es sich augenscheinlich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele Winkel unseres schönen Bundeslandes vom Boden und aus der Luft zu inspizieren. Bild: Lächelndes/zwinkerndes Gesicht Als die Kasarka sich andernorts vergnügte, trat in der Wetterau plötzlich eine enge Verwandte des südafrikanischen Halbgansexoten auf den Plan, nämlich ein Rostgansweibchen, das exakt dort, wo vorher die Kasarka kampiert hatte, am 1. März auftauchte und wie diese sogleich in die Nilgansgruppe integriert wurde. Am 5. März machte nun plötzlich unsere alte Bekannte, die Graukopfkasarka, wieder bei Reichelsheim ihre Aufwartung und mischte sich wie selbstverständlich erneut unter die Nilgansschar. Fortan wohnte sie zusammen mit der Rostgans bei den schnatternden Ägyptern, bis sie uns schließlich am 12. März verließ, ich sollte wohl besser sagen: vorerst verließ. Es wäre schön zu erfahren, welche hessische Nilgansgruppe sie zur Zeit gerade mit ihrer Anwesenheit erfreut. Bild: Lächelndes/zwinkerndes Gesicht Die Rostgans habe ich zuletzt am 19. März in der Reichelsheimer Aue beobachtet.«

Dieses Foto zeigt die Rostgans gerade beim Abflug von "ihrem" Hügel, während die Kasarka erstaunt zuschaut. Dieser Hügel roch übrigens - um das ganze mal etwas auf den Boden nackter Tatsachen zu stellen - nach einigen Wochen Gänsecamp bestialisch nach Vogelexkrementen, so daß man leichte Vergiftungserscheinungen verspürte, wenn man sich zu lange dort aufhielt. Aber das ist halt Wildlife pur und damit auch schon wieder irgendwie liebenswert!

Exif-Daten gibt es natürlich auch: 07.03.2003 - Olympus E 100 RS & Telekonverter Olympus B-300 (1,7fach) - 1/800 Sek. - F 3.5 - ISO 100 - 646 mm (effektive Brennweite).

Größe 117.5 kB 607 x 475 Pixel.
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