Verzweifelt
| Eingestellt: | 2023-05-09 |
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| Aufgenommen: | 2023-05-09 |
| GZ © | |
| Es mag schön aussehen, die Schwarzkehlchen-Dame im gelben Umfeld. Im Graben vor dem Feld konnte ich die letzten Tage beide Altvögel beim Futtertransport und beim Einfliegen an immer dieselbe Stelle im Graben beobachten. Heute Morgen, als ich schauen wollte, was die Schwarzkehlchen treiben, war der Graben komplett gemäht. Beide Altvögel flogen nervös immer um diesen vermutlichen Brutplatz und haben ständig mit den typischen klackenden Tönen gerufen. Kein schöner Anblick für mich. Ich habe die Felder "keine Wettbewerbe" sowie "kein Bild des Tages" aktiviert. Zeigen aber wollte ich dieses Bild dennoch. Nun hoffe ich, dass die Schwarzkehlchen für eine mögliche Zweitbrut einen besseren Platz finden. VG Gunther |
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| Technik: | Canon EOS R5, RF400mm F2.8 L IS USM + EXTENDER RF2x 1/500s, F/5.6, ISO 500, 800mm Manuelle Belichtung |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 453.2 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 2 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 129 durch Benutzer370 durch Gäste |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Verzweifelt
VG Hans Peter
Re: Verzweifelt
sehr schönes Bild und leider auch eine tragische Geschichte.
viele Grüße
Julius
Re: Verzweifelt
Grüsse Mario
Re: Verzweifelt
was für eine traurige Geschichte! Leider werden auch hier in Spanien die Wegränder frenetisch wegrasiert.
Klar im Gelände passiert das oft, um es eventuellen Bränden schwerer zu machen, sich leicht auszubreiten.
Aber auch Weg- und Strassenränder in urbanen Regionen werden gnadenlos weggeschnitten. Kleinen Lebewesen wie
Insekten, Eidechsen etc., wird dadurch ebenfalls die Lebensgrundlage entzogen.
Ich rege mich auch dauernd nur auf über das fehlende Umweltbewusstsein und Respekt der Natur gegenüber.
Trotzdem ist dein Bild wunderschön...
LG,
Marion
Re: Verzweifelt
vor diesem recht traurigen Hintergrund fällt es schwer, das Bild, das in fotografischer Hinsicht wirklich sehr schön anzusehen ist, entsprechend zu würdigen.
Letztendlich aber dürfen wir uns nix vormachen: Du beschreibst mit diesem Bild eindrücklich, warum es unseren Feld- und Wiesenvögeln so dreckig geht. Sowas passiert jedes Jahr im Sommer tausende Male.
Oftmals bleibt da nur Frust und Wut, weil oftmals gar kein so hoher Aufwand notwendig wäre, um die Vögel und deren Bruten zu schützen.
Ich kann Dir da bzgl. "meiner" Haubenlerchen ein Lied darüber singen, gegen welche Wände man rennen kann beim VErsuch, bedrohten Arten ein Gehör zu verschaffen...
Gruß
Stefan
Re: Verzweifelt
in meiner Gegend (nördl. München) leider das gleiche Spiel.
Kein minimalster Grünstreifen zwischen den Feldern oder am Wegesrand wird stehen gelassen.
Das Bild ist dennoch ganz toll geworden.
VG
Christoph
Re: Verzweifelt
Wenn man 20 Probleme beim Artenschutz aufzählt,
kommt 12 mal Landwirtschaft vor.
Traurige Grüße
Thomas
Re: Verzweifelt
ein wirklich tolles, wunderschönes Bild, das die
Hintergrundgeschichte, eine dieser unzähligen traurigen Vogel- und Naturgeschichten, nicht erahnen lässt.
BG Axel
Re: Verzweifelt
ich sage mal ganz platt: Scheisse !
super Bild, aber ich gfebe Dir recht. Der HG ist traurig .
Gruss
Eric
Re: Verzweifelt
danke,dass du die Felder aktiviert hast!!
Wie sollen die armen Vögel ienen besseren Platz finden,wenn es der Mensch nicht zuläßt??
Wenigstens ist es bei uns geändert worden,die Wegränder werden erst im Herbst gemäht!!
Was allerdings den Aurorafalter Puppen an der Knoblauchrauke nicht hilft,die bei uns
überall an den Straßenrändern wachsen.
Gruss
Otto
Re: Verzweifelt
Das frühe Mähen kann man in der Landwirtschaft ja unter Umständen noch verstehen, auch wenn hier unbedingt eun Umdenken nötig wäre. Das frühe Mähen von Wegesrändern ist aber grösstenteils absolut unnötig und sollte unterbleiben, wo es die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht unbedingt erfordert! Für die Artenvielfalt wäre so schon ein Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
bG aus Luxemburg (wo es diebezüglich leider nicht anders als in Deutschland ist )
Robert
Re: Verzweifelt
es ist zum Haare raufen ... Artenschutz und Landwirtschaft driften immer weiter auseinander - ein Drama!
Gruß Wolfgang
Re: Verzweifelt
VG Holger