Limenitis camilla
| Eingestellt: | 2020-04-07 |
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| Meiner Meinung nach einer der Falter mit der schönsten Flügelunterseite. Bilder der Entwicklungsstadien hatte ich hier gezeigt... Vom.Ei.zum.Schmetterling.-.der.Kleine.Eisvogel.-.die.Metamorphose |
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| Technik: | Canon EOS 500D, 60mm 1/60 Sek., f/2.5, ISO 200 Manuell belichtet, Manueller Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 234.6 kB 1350 x 900 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 3 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 84 durch Benutzer303 durch Gäste |
| Schlagwörter: | kleiner eisvogel eisvoegel limenitis camilla limenitis camilla schmetterlinge falter tagfalter edelfalter nymphalidae lichtwald waldweg limenitidinae lepidoptera insekten |
| Gebiet | Unterallgäu |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Limenitis camilla
Bei uns werden manche Falter seltener, andere kommen zurück.
So hatte ich letztes Jahr gleich 10 dunkle Wiesenknopfameisenbläulinge auf einem sehr kleinen Areal an einem Tag vor der Cam.
Ich hätte aus optischer Sicht unten den kleine
Auswuchs noch gestempelt.
Pillepalle
Re: Limenitis camilla
hatte auch daran gedacht, aber da er sowieso unscharf war, hab ich darauf verzichtet.
VG
Peter
Re: Limenitis camilla
stimmt, eine wirklich fotogene Flügelunterseite hat der Kleine Eisvogel.
Mich würde interessieren, wie Du als Spezialist den Arten- und Individuenschwund in den letzten Jahrzehnten bei den Insekten beurteilst. Viele sprechen ja von 80% Rückgang, zumindest was die Individuenzahl betrifft.
Um ein Beispiel zu nehmen: Im Garten meines Elternhauses habe ich als Kind zur entsprechenden Jahreszeit fast täglich einen Trauermantel fliegen sehen. Heutzutage sehe ich ihn höchstens noch einmal pro Jahrzehnt. Und auch nur dann, wenn ich in ein geeignetes Schutzgebiet wie den Bayerischen Wald fahre.
Wirst Du da nicht auch manchmal etwas wehmütig?
Gruß Wolfgang
Re: Limenitis camilla
Was soll ich dazu schreiben?
Der Insektenschwund ist nicht zu übersehen.
Gerade die Wiesenarten werden durch viel zu intensive Grünlandwirtschaft arg dezimiert (bis zu 6 mal im Jahr gemäht und danach Gülle drauf ohne Ende).
In meiner Gegend werden auch die letzten Magerrasenreste in Fettwiesen umgewandelt oder aufgeforstet, alles des lieben Profits willens.
Auch die Grünstreifen an Straßen und Wegen werden viel zu oft und unnötigerweise mehrmals im Jahr gemäht.
Ausnahme sind bei mir die Wälder, die durch Stürme wie Vivian, Wiebke und Lothar gelichtet wurden und noch halbwegs gute Biotope für verschiedene Lichtwald Arten bieten.
VG
Peter