Es geht aufwärts...
| Eingestellt: | 2019-10-02 |
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| Aufgenommen: | 2019-09-28 |
| LS © | |
| ... für diesen Siebenpunktmarienkäfer. Die Aufnahme entstand am letzten Wochenende, nach einem Regenguss (im Ausschnitt nicht zu erkennen). |
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| Technik: | Brennweite 60mm, entsprechend 120mm Kleinbild 10/3200 Sekunden, F/3.2, ISO 200 Belichtungsautomatik DMC-G81 |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 276.8 kB 1323 x 972 Pixel. |
| Ansichten: | 39 durch Benutzer137 durch Gäste |
| Schlagwörter: | siebenpunkt marienkaefer kaefer insekten |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Es geht aufwärts...
in bewegung sind die immer schwer zu fotografieren.
dazu kommt noch der Körper, der nicht so plan ist, wie man ihn sich für ein Foto wünschen würde.
Ina hat dir schon prima Tipps gegeben.
Ich freue mich über jedes Marienkäferchenbild, weil es so viel in diesem Jahr gar nicht gab.
Danke für's zeigen.
LG
Christine
Re: Es geht aufwärts...
sehr schön ist, wie der kleine Glücksbringer diagonal nach oben steigt. Du hast ihn sehr ansprechend aus niedriger Position fotografiert, so dass Nähe entsteht, die meinen Geschmack voll trifft.
Bei den kugeligen Käferchen sind diese Nahaufnahmen für mich immer so eine besondere Herausforderung.
In der Nähe ist die Tiefenschärfe gering - so dass es oft schwierig ist, den Käfer dann voll mit allem, was das Herz begehren könnte, in die Schärfe zu bringen.
Da sollte der Leib des Käfers auf jeden Fall scharf sein, das sieht seltsam aus, wenn er in der Unschärfe verschwimmt. Die Insektenliebhaber wünschen dann oft noch volle Schärfe auf den Augen - und beides ist ein Drahtseilakt, der auch bei MFT-Kameras, wie wir sie beide benutzen, dann doch eine Entscheidung abfordert (ein Moment, wo ich meine 1 Zoll Bridge-Kamera oder 2/3-Zoll Kompakte herauskrame mit noch mehr Tiefenschärfe... oder, falls sie nicht zur Hand sind, dann doch oft ein kleinerer Abbildungsmaßstab übrig bleibt und ich dann einen oder mehrere Schritte zurückgehe. Das löst so manches Tiefenschärfeproblem (habe ich erst kürzlich erkannt)).
Zwar wäre ein Stack auch aus wenigen Einzelbildern eine Möglichkeit, wie bei der Oly OMD EM 10 II auch als Kameraoption verfügbar, aber was tun, wenn sich das Käferchen auch noch bewegt?
Resümee: ein sehr ästehtisches Bild, das mir sehr, sehr gefällt. Mir reicht die Schärfe auf dem Körper, auch auf den Augen ist sie knapp aber so in Ordnung. Die schwarzen Augen im schwarzen Kopf sind beim Marienkäfer für mich ohnehin nicht der Blickfang.
Dennoch wollte ich meine Gedanken zu meinen eigenen Kleinkämpfen mit dem Käfer auch mal teilen... das geht so manchem sicher ähnlich wie mir.
Viele Grüße Ina
Re: Es geht aufwärts...
für mich sind diese Nahaufnahmen auch eine Herausforderung und oft erkenne ich erst zuhause am großen Bildschirm, was sich mit dem Foto machen lässt. Hinzu kommt, wie Du auch gesagt hast, dass sich die Kleinen bewegen und man oft nicht voraussehen kann, in welche Richtung.
Die Nahaufnahmen sind aber für mich auch so eine Art Leidenschaft, auch bei den Vögeln - es kann mir meist nicht nahe genug sein und oft bin ich erstaunt, welche Nähe möglich ist.
Schärfen und Unschärfen sehe ich wahrscheinlich lockerer als viele hier im Forum. Schärfe ist mir schon wichtig, aber wenn mir das Bild insgesamt, trotz nicht optimaler Schärfe an der richtigen Stelle, sehr gefällt, dann bleibe ich dabei, lasse mich nicht davon abbringen ...
Deine Gedanken zu 'Deinen Kleinkämpfen' helfen natürlich auch mir und überhaupt denke ich, dass der Sinn des Forums auch sein sollte, sich nachvollziehbar mit der Arbeits- und Denkweise unterschiedlicher FotografInnen zu beschäftigen.
Liebe Grüße - Lothar