erste Versuche
| Eingestellt: | 2008-07-30 |
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| SR © | |
| Libelle im Garten, leider kenne ich weder namen noch die bestimmung |
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| Technik: | Olympus E10 Makrovorsatz close-up +4 |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 228.8 kB 1000 x 750 Pixel. |
| Ansichten: | 180 durch Gäste223 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | libelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: erste Versuche
erstmal Willkommen im Forum - hier bist Du völlig richtig, wenn Du Dich für die Natur- und Makrofotografie interessierst!
Was Dein Bild betrifft, so ist es natürlich so, dass gerade Libellenfotos hier mittlerweile einen derart hohen Qualitätsstandard aufweisen, dass sie schon sehr perfekt sein müssen, um Kommentare (oder gar viele Kommentare) zu bekommen. Dein Bild kommt da nicht ganz mit - aus verschiedenen Gründen. Im Sinne einer konstruktiven Kritik hier die "optimierbaren" Aspekte:
Das Bild ist unscharf (nichts im Bild ist richtig scharf, allenfalls die linken Flügel). Wahrscheinlich hast Du Freihand fotografiert, und die Flügelposition rechts lässt Wind vermuten - beides verursacht eine gewisse Bewegungsunschärfe. Der Hintergrund ist nicht besonders schön und die Libelle hebt sich nicht gut davon ab. Dies stört umso mehr, als die Libelle relativ klein im Bild ist, und drumherum eben sehr viel von diesem eher unschönen Hintergrund. Das Licht bei der Aufnahme war nicht optimal, sondern zu hart (direkte Sonneneinstrahlung). Das sieht man an den sehr harten Unterschieden zwischen hellen und dunklen Stellen im Bild. Die Pose der Libelle bzw. die Aufnahmeperspektive sind etwas langweilig (halt so, wie man Libellen erwischt, wenn sie sich kurz mal hinsetzen, und man dahinter steht). Schliesslich wirkt die Gestaltung deines Bildes eher zufällig: Die Libelle ist nicht ganz in der Mitte und nicht ganz im goldenen Schnitt und den vielen Hintergrund darum herum habe ich schon erwähnt.
Es ist sehr aufwändig, wirklich schöne Libellenfotos zu machen. Meist eignen sich die frühen Morgenstunden am besten dazu, wenn die Libellen noch relativ träge sind und man in grösserer Ruhe die Aufnahme planen kann. Hier hätte man wohl versucht, etwas in die Knie zu gehen um einen tieferen Aufnahmestandpunkt zu bekommen. Damit wäre das HG-Problem vielleicht zu lösen gewesen. Dann hätte man versucht, sich etwas nach links und näher anzuschleichen, sodass man die Libelle etwas mehr von der Seite bekommen hätte und etwas grossformatiger ... Und schliesslich hätte man wohl ein Stativ einsetzen können, um die Fokussierung zu verbessern und das Verwackeln zu verhindern. Und schliesslich: Etwas EBV gehört halt auch dazu, um das beste aus dem Bild herauszuholen. Ich rate Dir, das reichliche Bildanschauungsmaterial hier im Forum (z.T. auch mit Beschreibungen, wie die Bilder entstanden sind) zu nutzen und daraus zu lernen zu versuchen!
Es dürfte sich übrigens um eine Heidelibelle handeln, aber genau ist das in deinem Bild leider nicht erkennbar. Besonders viele Kommentare kriegt man natürlich auch dann, wenn man eine seltenere Libellenart als gerade diese hier präsentiert. Wäre Deine Libelle die Geisterlibelle, so würdest Du zweifellos auch trotz der gestalterischen Unvollkommenheiten des Bildes Kommentare bekommen ....
Gruss Kai
Re: erste Versuche
erst mal danke an deine ehrliche meinung.
was mir gefallen hat, ist das du meine aufnahme tatsächlich auseinandergenommen hast.
dazu konnte ich recht nützliche tipps bekommen.
tatsächlich ist es ohne zweifel (im vergleich mit euren aufnahmen) eher negativ ausgefallen.
aber dazu habe ich mich auch angemeldet um mehr zu lernen.
leider hat meine kamera nur 4 mil. pixel und daher einige einschränkungen bei der schärfe.
aber ich denke mir, dass ich mir ein neues finanziel tragbares sortiment beschaffen werde. so lange muss ich noch mit meiner olympus auskommen.-:)
durch die ständige bearbeitung geht natürlich einiges verloren.
ich werde es weiter versuchen, auch wenn ich einige einschränkungen habe. nur dadurch und mit eurer netten hilfe könnte ich in zukunft den gleichen bildstandart erreichen.
besten dank für den kommentar.
grüsse stefan
Re: erste Versuche
eine grosse DSRL-Ausrüstung ist erst "die halbe Miete" - oder anders gesagt: Auch mit einer 4 MP Olympus kann man gute Fotos machen. Durch "ständige Bearbeitung" geht nichts verloren, wenn Du das Bild nach dem ersten Bearbeiten nicht als JPEG sondern als TIFF speicherst. Danach kannst Du es wieder aufmachen, bearbeiten und speichern soviel Du willst - ohne Qualitätsverlust. Am Schluss, wenn es "fertig" ist, wieder als JPEG speichern und hochladen ..
Gruss Kai
Re: erste Versuche
Re: erste Versuche
der fleck ist tatsächlich nicht gerade positiv. fällt mir ehrlich gesagt erst jetzt auf.
wenn man am bearbeiten ist, erkennt man manche dinge gar nicht. ich hätte den ausschnitt verkleinern sollen, oder deine tipps umsetzten können.
na ja, beim nächsten mal.
ich habe mir deine aufnahmen angeschaut und muss sagen, dass sie mir klasse gefallen. diesen standart muss ich erst mal erlernen und meine ausrüstung komplett umstellen.
besten dank für den kommentar und ich freue mich, dass ich ehrliche meinungen bekomme.
grüsse stefan
Re: erste Versuche
g
stefan