Im Spiegel der Pfütze
| Eingestellt: | 2017-11-08 |
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| Aufgenommen: | 2017-11-06 |
| WK © | |
| liegen die Wipfel des herbstlichen Buchenwaldes. Bei Peter Wohlleben habe ich gelesen, dass durch schweres Gerät verdichteter Waldboden auf Jahrhunderte für den Wald verloren ist. Deshalb habe ich dies Bild in die Rubrik Mensch und Natur eingestellt. Besonders durch die Beschäftigung mit der Naturfotografie sehe ich Vieles, was mir vordem verborgen, denke ich über Vieles nach, was mir vordem ohne Belang erschien. Auch so gesehen ist dieses Hobby eine wirkliche Bereicherung für mich. |
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| Technik: | Takumar 3,5/35mm 1/40 Sekunden, F/0, ISO 200 Belichtungsautomatik, Korrektur -3/10, automatischer Weißabgleich ILCE-7 ---- |
| Größe | 648.1 kB 667 x 1000 Pixel. |
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Beste Tophit-Platzierung: 5 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 101 durch Benutzer718 durch Gäste |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
Re: Im Spiegel der Pfütze
stoße gerade noch einmal auf diese Aufnahme....
Das Bild selber gefällt mir richtig gut.
Gestaltung und technische Ausführung sind bestens.
Inhaltlich sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich das Bild eines WEGES sehe und dazu Wohllebens Aussage, dass "durch schweres Gerät verdichteter Waldboden auf Jahrhunderte für den Wald verloren ist".
Ein Weg ist überhaupt kein Wald mehr.
Meister Wohlleben meint die Maschinen, die abseits der Wege auf festgelegten Rückegassen im Wald fahren. Dieses Gassen sind genau festgelegt, teilweise GPS vermessen und ein Verlassen dieser Gasse beschert dem Maschinenfahrer größten Ärger.
Dort wird der Waldboden massiv beeinträchtigt.
Allerdings ist dieser Boden auch nicht für Jahrhunderte verloren, er ist verändert, verdichtet, seiner ursprünglichen Struktur geraubt!
Trotzdem ist er Lebensraum - anders, beeinflusst, nicht mehr ursprünglich - aber Lebensraum zum Beispiel für Molche, Kröten, Insekten .....
Ich will nicht die großen Maschinen im Wald schönreden, auch ich würde lieber anders Arbeiten im Wald.
Solange wir jedoch einen klimaneutralen Wertstoff im Wald gewinnen wollen/müssen, muss auch irgendwie die technische Seite bedacht werden.
Zu meinen Anfangszeiten als Försterin haben wir noch sehr viel Schwachholz mit Pferden aus dem Wald geholt.
Wer jedoch professionelles Pferderücken schön findet, der hat noch nicht gesehen, was ein voller Arbeitstag für Pferd und Rücker bedeutet - das hat nichts mit Waldromantik zu tun!
Populistische und pauschalisierende Aussagen á la Wohlleben mag ich also nicht so gerne
VG Ingrid
Re: Im Spiegel der Pfütze
Re: Im Spiegel der Pfütze
Gruß angelika
Re: Im Spiegel der Pfütze
Sehr schöne aber vor allem kreative Aufnahme gut gesehen und sauber,
fotografisch umgesetzt. Gratulation.
Grüße franz