Noch einmal Mohn
| Eingestellt: | 2017-06-04 |
|---|---|
| DJ © | |
| Vielleicht sagt Dir, Heinz , das mehr zu. - Auch das ist sicher nicht " non plus ultra" , aber wer sagt denn, dass man hier nur seine "Superfotos" zur Diskussion stellen darf ? |
|
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 199.0 kB 807 x 844 Pixel. |
| Ansichten: | 117 durch Benutzer222 durch Gäste |
| Schlagwörter: | mohn |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: Noch einmal Mohn
die Mohnblüte als Hauptmotiv ist recht scharf. Die geschlossene Blüte links unten aber noch schärfer. Dahinter stört mich die knapp neben dem Focus liegende Blüte. Der Hintergrund ist verrauscht und die Helligkeitsabstufungen der Blüten im Hintergrund wirken sehr unnatürlich. Du zeigst keine technischen Daten so sind hilfreicht Tipps schwierig.
Die ISO runter wäre auf jeden Fall wichtig. Das erhöht den Dynamikumfang und reduziert das Rauschen. Blende weiter öffnen gibt dem Bild mehr Ruhe. Weniger ins Bild mit rein nehmen wäre ein Vorteil.
LG Frank
Re: Noch einmal Mohn
da dein Begleittext zu diesem Bild an mich gerichtet war, will ich dir auch gerne darauf antworten.
Zum Thema "Non-plus-ultra-Bilder oder Superfotos" hat Gunnar alles treffend formuliert, was auch Punkt für Punkt meiner Meinung entspricht !
Auch dieses Bild ist kein "Superfoto", aber es zeigt zumindest den Ansatz von dir, ein gutes Mohnbild fotografieren zu wollen. Die Hauptblüte im Vordergrund weist Schärfe auf, das Licht war angenehm (Fotografieren heißt malen mit Licht).
Bei der Gestaltung könnte ich mir noch andere Varianten vorstellen z.B. eine tiefere Perspektive, eine etwas offenere Blende, einen anderen Ausschnitt suchen, so dass die zweite scharfe Blüte (links unten) nicht mit ins Bild kommt und schon hättest du auch noch einen wesentlich ruhigeren Eindruck in deinem Foto, ohne dass du den von dir so geschätzten dokumentarischen Eindruck verlassen musst.
Viele Grüße
Heinz
Re: Noch einmal Mohn
wir verlangen keine Non-plus-ultra-Bilder oder Superfotos, sondern lediglich, dass sich der Fotograf Mühe bei der Auswahl seiner Fotos gibt, die er hier präsentiert. Und dass er bereit ist, sich an der oberen Grenze dessen zu bewegen, was für ihn möglich und machbar ist. Zusätzlich(!) erwarten wir einfach ein Mindestniveau bei der Qualität der Bilder.
Ich kann gerne mal ein Auge zudrücken, wenn ich merke, dass jemand Anfänger ist und sich Mühe gibt, es aber nicht besser kann. Aber die Geduld hat Grenzen. Dein „Drogensüchtig ?“ habe ich übrigens aus dem öffentlichen Bereich genommen.
Es spricht auch nichts dagegen, "dokumentarische Aufnahmen zu machen". Weder ist ein Bild automatisch besonders gut, weil es viel Unschärfe hat, noch ist ein Bild mit einem großen Schärfenbereich automatisch schlecht. Allerdings ist es viel schwieriger mit einem enormen Schärfebereich ein harmonisch wirkendes Foto hinzubekommen. Bildgestaltung, Bildwirkung und Ausarbeitung sind Kriterien, die für alle Bilder gelten.
Dokumentarische Aufnahmen dürfen notfalls von der Qualität her auch mal aus dem Rahmen fallen – vorausgesetzt, das Motiv rechtfertigt das. Die wenigsten Motive, die ich hier sehe, tun das allerdings, denn sie sind bereits dutzendfach, wenn nicht gar tausendfach fotografiert worden. Auch ein Vogel auf einem Säugetier ist genauso wenig neu, wie viele andere witzige Situationen.
Beste Grüße
Gunnar