Einen Pfiff auf den Lippen
| Eingestellt: | 2017-03-17 |
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| RT © | |
| Hallo, am vergangenen Samstag bin ich mal los in den heimischen Wald. Leichtes Gepäck dabei, Rucksack, Einbeinstativ, 100-400 auf der 7er und einen sich wiederholenden Pfiff auf den Lippen Es war eine spannende Wanderung und hier das Ergebnis. Schönen Gruß Ralph |
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| Technik: | 7d2,400mm, 5.6, 1/250, ISO800 |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 569.7 kB 1200 x 800 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 9 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 107 durch Benutzer719 durch Gäste |
| Schlagwörter: | spauz sperlingskauz |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
VG, Steffen
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
auch wenn es schon eine ganze Weile her ist, dass du das gefragt hast hier noch eine Ergänzung von mir wie es ein Bekannter macht der die Art sein Leben lang kennt und auch beruflich kartiert. Er sagt das beste Zeitfenster zum Abhören ist von etwa 45min vor Sonnenaufgang bis 45min nach Sonnenaufgang und analog dazu derselbe Zeitrahmen um den Sonnenuntergang. In diesen Zeitfenstern ist die Chance, den Reviergesang zu hören am besten.
Interessant ist auch noch, dass sich stabile Wetterlagen am besten zum Abhören eignen. Kündigt sich ein Wetterumschwung an, so rufen die Sperlingskäuze (und übrigens auch Raufußkäuze) oft schon am Vortag oder zwei Tage vorher gar nicht mehr. Habe ich selbst auch schon so erlebt in mehreren besiedelten Gebieten der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald sowie im Schönbuch. Zumindest die beiden Arten scheinen wohl ein sehr feinfühliges Gespür für den Luftdruck zu haben, anders ist das ja wohl kaum zu erklären.
Die Klangattrappe ist mit Bedacht einzusetzen. Wenn man gänzlich neue Verdachtsgebiete erstmals überhaupt begeht im Herbst oder Frühjahr und man weiß gar nicht ob im Gebiet ein Spauz anwesend ist, dann kann man auch mal kurz pfeifen. Man sollte das aber so schonend wie möglich gestalten, darum hört man einfach erst mal nur in den genannten Zeitfenstern ab. Sollte sich nach mehreren Tagen ohne Klangattrappe nichts ergeben, dann bringt man sie halt mal um so sicher wie möglich zu gehen.
Im Anzeiger der ornithologischen Gesellschaft in Bayern ist im August 1974 ein Artikel von Wolfgang Scherzinger zur Ökologie des Sperlingskauzes erschienen in dem er auch auf die Methodik bei der Nachsuche eingeht. Diesen Artikel empfehle ich dir als Lektüre, wenn du magst kann ich ihn dir als pdf mailen.
Nur so viel kurz vorweg, das Simulieren eines Rivalen im Revier reizt und lockt den Revierinhaber natürlich, er verbraucht Energie, fliegt zur Geräuschquelle, begibt sich potentiell in Gefahr und wie der Stress bei häufiger Klangattrappe nur für Fotos sich auswirkt kann man nur erahnen, aber möglicherweise verlässt er dann ja sogar das Revier.
Die Körperhaltung des Kauzes hier im Bild mit dem ambossförmig abgeflachten Kopf zeigt auch schon eine gewisse gereizte Stimmung an. Das ist eine Art Drohgebärde, wenn er sich wohlfühlt und ruht ist der Kopf nicht so flach und er sitzt aufgeplustert irgendwo in einem versteckten Winkel meist in Stammnähe.
Gruß
Jochen
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
hören tue ich sie schon seit Februar und da meist morgens,
liegt aber auch daran das mein Arbeitsplatz der Wald ist
Schöne klare Wetterverhältnisse und die Chance wird größer, allerdings nie ein Garant. Den hier abgebildeten konnte ich am folgenden Tag nicht mehr hören geschweige sehen.
Schönen Gruß Ralph
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
Du beweißt hier wieder,das es nicht immer die große Tüte sein muss.
Gratuliere Dir zur Begegnung und zur feinen Aufnahme!!!
LG
Michael
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
eine Wanderung mit tollem Ergebnis. Auch der HG weis zu gefallen.
LG Heike
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
das ist ja ein echt schönes Ergebnis! Da muss ich auch mal wieder meine Reviere kontrollieren gehen.
Viele Grüße,
Christian
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
VG
Ines
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
Dein schöner Spauz spornt mich an .....
Beste Grüße Thomas
Re: Einen Pfiff auf den Lippen
VG Gunther