Die Zurechtweisung
| Eingestellt: | 2008-01-31 |
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| WM © | |
| Das nicht immer zimperliche Verhalten der Blässhühner gegenüber seinem Nachwuchs ist des öfteren zu beobachten. Aufnahme vom Mai letzten Jahres. |
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| Technik: | Canon 100-400mm, Tv 1/500/ Av 7,1/ ISO 400 |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 239.5 kB 900 x 600 Pixel. |
| Ansichten: | 4 durch Benutzer291 durch Gäste455 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | blaesshuhn blaesshuhnfamilie blaessralle |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Die Zurechtweisung
LG Winfried
Re: Die Zurechtweisung
Wär' vielleicht noch ganz nett, wenn du auf Martinas Frage reagieren würdest ... Das interessiert mich nämlich auch ...
Gruß,
Pascale
Re: Die Zurechtweisung
ich weiß genau, die Antwort wird Dir nicht gefallen
Einige natürliche Verhaltensweisen von Wildtieren erscheinen uns absolut grausam, hätten sich aber nicht entwickelt, wenn die Art als solche nicht einen evolutiven Vorteil damit hätte.
Das Blesshuhn ist da auch so ein "Kandidat". Der Kleine hier hat nichts getan, er hat nur Pech, dass er wohl einer der schwächeren seiner Geschwister ist. Blesshühner legen relativ viele Eier aus denen dann Junge schlüpfen. Wird die Nahrung knapp oder die Eltern sind überfordert, gehen diese dazu über zu selektieren. Die schwachen Jungen werden sobald sie nach Futter bettelt gepickt, gehackt, "zurechtgewiesen" bis sie damit aufhören und verhungern. Tun sie dieses nicht, kommt es auch vor, dass die Eltern sie töten...
[David Attenborough beschreibt das im "The life of birds"]
Der Grund dafür ist wohl: Besser 3 starke Junge rund füttern, so dass sie im Weiteren Leben einen guten Start hatten und sich kräftig gegen andere durchsetzen können (und damit selbst brüten und die Gene weitergeben können), als 8 kleine "Hungerleider", die den nächsten Winter nicht überleben hochpäppeln...
Sorry, wie gesagt... das gefällt Dir sicher nicht, aber das sehen wir hier (übrigens gut festgehalten - Winfried!). Es passt nicht in unser eigenes soziales Denken... das Blesshuhn kann aber nichts dafür, es verhält sich so, wie es ihm angeboren ist.
Gruß, Thorsten
Re: Die Zurechtweisung
Ja, das ist zwar bitter ... aber ich denke, du hast schon Recht:
Besser 3 starke Junge rund füttern, so dass sie im Weiteren Leben einen guten Start hatten und sich kräftig gegen andere durchsetzen können (und damit selbst brüten und die Gene weitergeben können), als 8 kleine "Hungerleider", die den nächsten Winter nicht überleben hochpäppeln...
Dem kann man eigentlich nicht widersprechen ... so Leid es mir auch tut für den Winzling.
Gruß,
Pascale
Re: Die Zurechtweisung
Eine interessante Szene hast Du da eingefangen! Was hat das Kleine denn angestellt um so zurechtgewiesen zu werden?
Kann es sein daß der See etwas kippt? Oder haben die Rallen eine so große Welle gemacht (die Seerosenblätter schauen irgendwie komisch schief aus)
LG
Martina
Re: Die Zurechtweisung
Gruß
Volker