Regenabend
| Eingestellt: | 2015-02-06 |
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| Aufgenommen: | 2014-11-17 |
| HB © | |
| Feldweg im November nach einem Regenschauer kurz vor Sonnenuntergang- |
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| Technik: | Canon PowerShot SX130 IS, 8mm 1/1000 Sek., f/4.0, ISO 400 Belichtungsautomatik, Automatischer Weißabgleich |
| Bearbeitung | Gestempelt |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 90.9 kB 480 x 626 Pixel. |
| Ansichten: | 59 durch Benutzer198 durch Gäste |
| Schlagwörter: | abendstimmung laendlich |
Re: Regenabend
erst einmal herzlich willkommen bei uns im Forum. Auf deiner Profilseite schreibst du, dass du "nur" mit einer kleinen Kompakten oder dem Smartphone unterwegs bist. Das ist kein Hinderungsgrund, um gute Bilder zu machen. Es hilft dabei, wenn man die Stärken und Schwächen der Kamera kennt. Die Einschränkungen bezüglich der Brennweite nennst du ja schon selber auf deiner Profilseite; vermutlich gibt es auch Schwächen bei den ganz kleinen und den ganz großen Blendenzahlen (ab 6.3?, 8.0?) sowie bei höheren ISO-Werten (Rauschen und Detailverlust). Ab wann diese Schwächen auftreten, muss man einach mal ausprobieren. Immerhin bietet dir deine kleine Kompakte den Vorteil manueller Einstellungen. Vielleicht noch ein Tipp bezüglich der Ausrüstung: Gerade bei der Landschaftsfotografie kann man in vielen Situationen hohe ISO-Zahlen durch eine entsprechend lange Belichtungszeit kompensieren. Da hilft ein Stativ ernorm weiter, wobei für den Anfang und für eine kleine Kompaktkamera ein billiges, leichtes Stativ erst einmal völlig ausreicht.
Zu deinem Bild:
Du hattest einen schönen Abendhimmel. Die Wolken und kräftigen Farben gefallen mir gut und besonders reizvoll finde ich natürlich die Spiegelung des Abendrotes in den vielen Pfützen. Durch das relativ dunkle Umfeld kommt das rot-orangfarbene Leuchten besonders gut zur Geltung. Der Bildgestaltung wirkt insofern interessant, als Weg diagonal ins Bild hineinverläuft und die Sonne, etwas versetzt auf der gegenüberliegenden Seite einen Gegenpol bildet.
Die flächenmäßige Halbierung des Bildes durch die Horizontlinie, nimmt dem Bild dann leider wieder etwas vom interessanten Bildaufbau. Auch wenn mir hier an dem Bild gut gefällt, dass der Weg nicht aus der unteren Ecke kommt, so würde ich wohl trotzdem diesen Pluspnkt zugunsten eines anderen Schnitts opfern, damit die Horizontlinie aus der Mitte kommt. Schau doch mal, wie das Bild auf dich wirkt, wenn du die linke untere Ecke etwas nach innen ziehst (bei gleichbleibendem Format), wenn du also links und unten etwas vom Bild abschneidest.
Alternativ kann man auch
- etwas mehr Weitwinkel ausprobieren und dabei mehr Himmel mit ins Bild nehmen (vermutlich aber warst du bereits bei der weitwinkeligsten Einstellung) oder
- eine niedrigere Perspektive einnehmen und die Kamera dabei etwas nach oben schwenken, ggf. muss man gleichzeitig auch etwas näher ans Motiv heranrücken, damit der Winkel zu den Wasserpfützen und damit die schöne Spiegelung erhalten bleibt.
Einfach mal bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
Vielleicht noch ein Wort zum Motiv. Für ein Naturfotografen-Forum, das bestrebt ist, zivilisatorische Einflüsse (insbesondere bei den Landschaftsaufnahmen) möglichst aus Bildern auszublenden, ist mir dieser Schotterweg als Hauptmotiv (neben dem Himmel) eigentlich schon zu viel Zivilisation im Bild. Näheres dazu findest du z.B. hier: Landschaften
Viele Grüße und viel Spaß, viele Tipps und Anregungen im Forum
Gunnar