Wasserböcke
| Eingestellt: | 2012-10-28 |
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| Parque Nacional da Gorongosa - Mocambique Als wir vor vierzig Jahren Gorongosa zum ersten Mal besuchten war er ein Paradies der Tiere. Einer der schönsten, wenn nicht der schönste und tierreichste Park Afrikas. Von den 14.000 Büffeln sind nur knapp zwanzig übrig geblieben. In Gorongosa findet seit Jahren das größte Tierumsiedelungsprojekt statt. Der Amerikanische Multimillionär Carr hat die Finanzierung übernommen. In Gorongosa laufen die Tiere nicht durch die Kamera. Sie müssen mühsam. In Gorongosa ist man überwiegend allein. |
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| Technik: | Als wir vor vierzig Jahren Gorongosa erstmalig besuchten war er ein Paradies der Tiere. Einer der schönsten, wenn nicht der schönste und tierreichste Park Afrikas. Dann kam der Bürgerkrieg. Von den 2.500 Elefanten haben 20 traumatisierte Tiere das Gemetzel überlebt. Es gab keinen Elefanten mit größeren Stoßzähnen mehr. Aus dem Krügerpark sind sechs Elefantenbullen nach Gorongosa umgesiedelt worden. Von den 14.000 Büffeln sind nur knapp zwanzig übrig geblieben. Gorongosa wird heute die höchste Krokodildichte in Afrika haben. Sie haben den Bürgerkrieg weitgehend unbeschadet überlebt. In Gorongosa findet das größte Tierumsiedelungsprojekte statt. Der Amerikanische Multimillionär Carr hat die Finanzierung übernommen. In Gorongosa laufen die Tiere nicht durch die Kamera. Das Wild muss mühsam gesucht werden, aber darin liegt der besondere Reiz. In Gorongosa ist man überwiegend allein. |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 768.8 kB 1200 x 807 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 22 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 1 durch Benutzer298 durch Gäste495 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | gorongosa wasserbock |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Wasserböcke
danke für Deinen Kommentar. Bei den Wasserböcken, wie bei anderen Antilopen ist ein “Kindergarten” häufiger zu beobachten. Die Jungen Antilopen werden von ein oder zwei Erwachsenen behütet.
Die Felle sind besonders struppig weil leichter Regen fällt.
Der Wasserbock ist ein ganz erstaunliches Tier.
Forscher sind der Frage nachgegangen warum in fliegenverseuchten Gebieten Wildtiere existieren können. In den Körpergerüchen des Wasserbocks wurden 18 biologisch aktive Abwehrkomponenten gefunden. Auch in der Atemluft werden diese Substanzen vermutet.
Den Insektenforschern gelang es das Rätsel zu lösen. Das Orientierungssystem der Tsetsefliegen wird, wenn sie in den Dunstkreis des Wasserbocks gelangen ausgeschaltet. Bemerkenswert ist, dass dieses Schutzsystem der Antilopen, die Sensoren der Fliegen bereits auf größere Entfernung blockieren. Somit ist die Antilope quasi unsichtbar für die Fliege. Eine weitere Komponente im Körpergeruch wirkt auf kurze Distanz.
Sollte die Fliege trotz blockiertem Orientierungssystem zu dem Wasserbock gelangen, wird sie durch diese Komponente abgewehrt. Die Antilopen verfügen somit über einen doppelten Abwehrschirm und bleiben von der tötlichen Nagamaseuche verschont. Bei Zebras ist die Zeichnung des Felles der Abwehrmachanismus.
Gruß
Sigi
Re: Wasserböcke
vielen Dank für die ausführliche Info, habe es nicht gewußt. Habe mal in Botswana, Moremi, erfahren, dass wegen des eigenartigen Geschmackes der Haut die Wasserböcke selten von Löwen gerissen werden, falls es stimmt,hängt das vielleicht auch mit dem von Dir beschriebenem Geruch zusammen. Um Deine vielen Afrikareisen bist Du schon zu beneiden
Re: Wasserböcke
die Gruppe der Wasserbock-Mädels zeigst Du uns in einer sehr natürlichen Umgebung, gefällt mir sehr gut, schön finde ich auch, dass man sehen kann, wie haarig diese Antilopenart ist. Hoffe dass es mit der Umsiedlung alles gut klappt und man in Mosambique nicht nur die weißen Strände des indischen Ozeans sondern auch wieder die abwechslungsreiche Tierwelt Afrikas bewundern kann. LG Johanna