Argiope lobata
| Eingestellt: | 2012-08-05 |
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| MK © | |
| Die gezeigte Art ist die Verwandte aus Südeuropa - habe ich aus Bulgarien mitgebracht. Die heimische Art ist die Wespenspinne Ariope bruenichi. Bei der Bedeutung des Zickzackmusters - Stabiliment genannt - ist man sich in der Wissenschaft noch nicht ganz sicher. Es werden im wesentlichen drei verschiedene Funktionen vermutet. Wenn die Spinne einen Beutegreifer bemerkt, versetzt sie das Netz in Schwingungen und "verschmimmt" damit - ist also nicht mehr so deutlich zu sehen. Die Hauptbeute der Wespenspinne sind Grashüpfer und manche nehmen an, dass damit eine "Landebahn" für Grashüpfer vorgegaukelt wird. Und schließlich vermuten andere, dass Licht dadurch in bestimmte Wellen gebrochen wird und so die Heuschrecken besonders wirksam anzieht. Das Stabiliment ist typisch für die Gattung Argiope. |
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| Technik: | Sony Alpha 77; 4/200 Makro; Stativ |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 212.3 kB 667 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 4 durch Benutzer372 durch Gäste312 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | argiope lobata |
| Gebiet | Bulgarien |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Argiope lobata
eine interessante Art der Wespenspinnen zeigst du uns in toller Schärfe. Danke auch für die verschiedenen Erklärungen des Zickzackmusters.
Viele Grüße
Anne-Marie
Re: Argiope lobata
Ein sehr schönes Bild dieser Spinne, die ich heuer auch erstmal in life sehen durfte. Für gute Bilder hat es meinerseits aber leider nicht gereicht (da war ich mit anderen Motiven beschäftigt ...) und umso mehr freue ich mich, hier ein richtig gutes Bild betrachten zu dürfen.
Schöne Grüße
Günther
Re: Argiope lobata
Gruß Dirk
Re: Argiope lobata
Viele Grüße,
Marko
Re: Argiope lobata
eine wunderschöne, sehr interessante (Unter-) Art zeigst du uns hier. Schöne, klassische Pose. Ein Bild mit Seltenheitsfaktor!
Das Abdomen ist ja nun wirklich was besonderes, mal schauen ob es die Art in Rumänien auch gibt...
Ein wirklich gelungenes Bild mit starkem dokumentarischen Charakter! Das Netz gibt der Ariope einen natürlichen Rahmen der nicht aufdringlich wirkt. Schade dass das besondere Abdomen nicht ganz in der Schärfenebene liegt...aber so ist das, die Spinnen halten für uns nicht still.
War die Blendenzahl (F4?) ein Kompromiss damit nicht zuviel Unruhe im Hintergrund entsteht? Dann ist die der schmale Grad dennoch sehr gut gelungen.
Ich komme auch gerade von einer Ariope-Tour (die Wiese war voll), das stark zappelnde Verhalten war sehr deutlich.
Ich war etwas irritiert, da noch keine frische Beute im Netz gelandet war. Ich nahm bisher an dass das Zappeln dazu dienen sollte, frisch eingetroffene Beute stärker mit den Fäden zu verkleben....
Man lernt immer was neues
Alle Gute!
Sebastian
Re: Argiope lobata
4 ist die Lichtstärke des Objektivs, abgeblendet hatte ich auf 18. Aufgrund der Haltung war da mit Schärfe auf dem Hinterkörper nichts möglich, dann wären Teile vom Rest unscharf gewesen und der war für mich hier entscheidender. Stacking war aufgrund der Bewegung nicht möglich.
Viele Grüße,
Marko