Intensiver Blick
| Eingestellt: | 2012-01-18 |
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| AM © | |
| Von kurzer Dauer, er verschwand kurz darauf wieder in den Büschen. Am frühen Nachmittag. Masai Mara, 2011 |
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| Technik: | Canon Mark IV, 700mm 1/2000 Sek., f/5.6, ISO 400 Belichtungsautomatik, Korrektur -0.3, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 756.3 kB 1232 x 856 Pixel. |
| Ansichten: | 309 durch Gäste421 im alten Zähler |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Intensiver Blick
Natürlich stimmt der Beitrag von "Sigurd Treske" etwas nachdenklich und erinnert mich an die Scharen von Tauchern im Roten Meer und überall auf der Welt.
Ein echtes Problem!
Habe kürzlich einen Beitrag gesehen das man wohl überlegt "Afrika" u. seine Park´s wieder exklusiv zu machen, also nicht die Masse an Menschen zu erreichen sondern nur noch wenige, dafür aber richtig teuer.
Der Ansatz ist vielleicht nicht schlecht.
LG
JÖrg
Re: Intensiver Blick
Leoparden in der Mara zu sehen ist ein alltägliches Ereignis. Sobald der Fahrer eines der Hunderte von Fahrzeugen die täglich die Landschaft zerstören einen Leopard sichtet, teilt er das über Funk allen Fahrzeugen mit. Dann rasen Duzende von Autos los um zu dieser Stelle zu gelangen.
Ein wenig tröstlich ist, es gibt auch andere Naturfotografen Z.B. Alfred Tschui.
Wir haben einmal aus der Weite beobachtet, in einem einzeln stehenden Baum war ein Leopard und schlief. In relativ kurzer Zeit waren über dreißig Fahrzeuge dort.
Leoparden werden wie Geparde für ein paar Fotos gnadenlos verfolgt, belagert, bedrängt.
Der Gepardenbestand ist in der Mara erheblich zurückgegangen. Geparde verhungern, weil sie nicht mehr zum jagen kommen. Nur 20-30 Prozent der Jungtiere werden erwachsen. Auch der Leopardenbestand schrumpft.
Die Hauptschuld trifft die verantwortlichen Behörden, diese Zustände nicht zu verhindern.
Besserung scheint in Sicht zu sein.
Was schreibt der bekannte Wildlifefotograf Uwe Skrzypczak zu dem Thema:
“als alle anderen Fahrzeuge weg waren, vorsichtig auf Nahdistanz heranzugehen, um die durch die Masse der Fahrzeuge hervorgerufene Angst und Panik in den Augen des Geparden zu fotografieren“.
Mehr zu dem Thema:
Lasst uns leben
Gruß
Sigi
Re: Intensiver Blick
LG
Gudrun
Re: Intensiver Blick
LG
Gudrun