Born to be wild
| Eingestellt: | 2011-03-07 |
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| Aufgenommen: | 2011-03-05 |
| MS © | |
| war das, was mir bei -3° C einfiel, als ich diesen Gänseblümchenfrischling entdeckte. War seit laaanger Zeit endlich mal wieder mit der Kamera unterwegs. Das tat guuut... Leider hatte ich keinen "Wonderlandhintergrund" vorgefunden. Ich fand die Szene jedoch "wild-appard"... Ich bin mal gespannt wie ihr das "Gänschen" seht. LG Michael |
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| Technik: | NIKON D300, Nikkor 105mm Makro 1/400 Sek., f/4.0, ISO 200, Bodenlage Etwas mehr Beschnitt im EBV. |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 190.6 kB 1000 x 589 Pixel. |
| Ansichten: | 130 durch Gäste259 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | gaensebluemchen gaensebluemchenfrischling |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
| Serie Gänseblümchen: | |
Re: Born to be wild
also, bei -3°C von "born to be wild" zu sprechen, halte ich nun für übertrieben. Bei diesen Temperaturen falle ich zumindest meist wieder zurück in die Kältestarre -- zumindest gefühlsmäßig. Aber zäh ist dieses kleine Gänseblümchen ganz bestimmt; insofern haben wir zumindest doch etwas gemeinsam.
Dass Fotografieren Spaß mach, entspannt und einfach guuuut, äh, sorry: guuut tut, glaube ich dir gerne. Mir geht es da nicht viel anders.
Zum Foto: Persönlich sagt mir hier der großeflächige Bereich mit Unschärfe nicht so zu -- und ganz gesonders der große Bereich im Vordergrund links und direkt rechts neben der Blüte. Sie scheinen den Protagonisten förmlich zu erschlagen. Vielleicht könnte hier eine etwas kleinere Blende bereits den Gesamteindruck völlig ändern, denn möglicherweise könnte ein wenig mehr Zeichnung in diesen Bereichen dem dominanten Eindruck entgegenwirken.
Dagegen gefällt mir der Schärfeverlauf an sich sehr gut: Der arbeitet schön den Schwung heraus, der von links oben kommt und sich U-förmig durchs Foto zieht. Er gibt dem Bild Struktur und führt das Auge durch das Bild. Leider verdeckt der mächtige Unschärfefleck im Vordergrund diese Linienführung.
Das Motiv selber hat in meinen Augen dann wieder seinen Reiz: Fast wirkt es, als wollten die Kelchblätter die Blüte vor der widrigen Umgebung und den Unbilden des Wetters schützen.
Alles in allem ein Foto, dass mich zwar in mehrerlei Hinsicht anspricht, dann aber doch nicht so richtig zu überzeugen vermag. Fazit: Es muss unbedingt mal wieder Frühling werden, damit es Buchenkeimlinge zu fotografieren gibt.
Freundliche Grüße
Gunnar
Re: Born to be wild
na,das gerade sich entwickelnde Knöspchen mußte ja einen Namen haben, wo es doch noch nicht mal einen
Stengel vorzuweisen hatte.
Das mit der Schutzsymbolik sollte genau rüberkommen, weil genau das die Funktion der Blättern betont.
Wie schon erwähnt ging einiges von der Schärfe verloren. In der ursprünglichen Datei vor dem Einstellen
hier kommt genau die Schärfe in der Bogenführung besser zur Geltung.
Nun, überzeugen sollte dich dieses Bild auch nicht, etwas erfreuen Gunnar...
Schauen wir mal der Dinge, die da demnächst mit dem Frühling vor unsere Linse huschen.
LG Michael
Re: Born to be wild
ich bin mir eigentlich gar nicht so klar, was ich für meine Verhältnisse da so verstehen soll, da ich doch recht
unterschiedliche Bildmotive und Arten angehe. Aber es ist mal interessant, wie du so meine Bilder siehst.
Ich meine das jetzt ohne jeden Vorwurf zu deiner Meinung zu meinen Bildern. Mir hilft das, mich selbst auch mal zu
bestrachten, wie ich meine Bilder mache und wie sie von ihrer Intention bei anderen Betrachtern ankommen/verstanden werden,
oder eben auch nicht.
Ob ich aber die düsteren Farben liebe, kann ich nicht bestätigen. Ich gehe wohl mal eher ins etwas abseitige Gestrüpp und
mache dort Fotos von Objekten, wie ich sie entdecke, bewundere und zeige hier auch mal die etwas unbeschienene Seite der Natur...
Was mich z.B. bei dieser Blüte so sehr angesprochen hat, war ihre fast stengellose Bodennähe.
Leider hat die Schärfe in dem gelben Blütenkörbchen beim Hochladen hier ins Forum etwas gelitten. Ich nehme an, das muß ich in Zukunft
mal mehr einkalkulieren.
Vielen Dank auf jeden Fall für deine Gedanken...
LG Michael