Gähn, nicht schon wieder ein Fotograf
| Eingestellt: | 2011-01-22 |
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| Aufgenommen: | 2011-01-02 |
| AM © | |
| Gleich bei unserere ersten Safari in der Masai Mara stießen wir auf zwei junge Löwenmännchen. Zunächst lagen beide im Gras und schliefen. Dann wurde einer der beiden wach hob den Kopf und gähnte herzhaft. Danach begann er sich nach katzenart zu putzen. Beides sah ganz drollig aus. Das wird vorerst mein letztes Löwenbild im Forum sein, auch wenn es von diesem Löwen noch ein weiteres nette Gähnbild gibt. Ich hoffe es lässt sich keiner durch sein Gähnen anstecken. Gruß Angela |
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| Technik: | EOS 50D, 190 mmm Brennweite, ISO 125, Belichtungszeit 1/200 sec., Blende 5 etwas nachgeschärft und Belichtung korrigiert |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 241.8 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 226 durch Gäste268 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | gaehnend loewenmaennchen |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Gähn, nicht schon wieder ein Fotograf
Positiv auf jeden Fall schon mal: Du hast einen Loewen erwischt, aus der Naehe, klar erkennbar, scharf... und es ist etwas ungewoehliches, weils hier keine Loewen gibt. Und Du hast auch eine typisch katzenartige Taetigkeit mit dem Gaehnen erwischt (unser Kater kann das auch sehr gut...).
Das ist in meinen Augen ein guter Anfang, aber da geht eigentlich noch mehr. Es reicht, finde ich, nicht, ein ungewoehnliches Tier zu erwischen. Da sind einmal die Dinge, fuer die Du nicht oder nur begrenzt etwas kannst - die Du zumindest bei der Aufnahme selber nicht aendern kannst. Zuerst einmal die Tatsache, dass Du den Loewen nicht von vorne erwischt hast und eigentlich von zu weit oben (auf Augenhoehe ist ideal, ich weiss selber, dass das oft nicht geht in der Mara). Nun ist das nicht von vorne vielleicht gar nicht so uebel, immerhin sieht man ja ein Auge. Das naechste, fuer das Du vermutlich nur wenig kannst, ist die maessige Freistellung (ich weiss nicht, was Du fuer ein Objektiv verwendet hast) und das maessige Bokeh.
Dann gibt es aber auch noch Dinge, fuer die Du eindeutig etwas kannst. Zuerst mal finde ich, dass Du versuchen solltest, ein Gaehnen in dem Moment einzufangen, wo das Maul am weitesten geoeffnet ist. So sieht der Loewe eher wie eine gelangweilte Schmusekatze aus. Ich sehe nur einen einzigen Zahn des Raubtiers, und den auch nur so gerade. Der Loewe hatte das Maul doch sicher irgendwann weiter geoeffnet? Und dann wuerde ich auch noch sagen, dass der Weissabgleich etwas kuehl geraten ist - das Fell sieht teilweise schon blaeulich aus.
Aber, wie war das, aus Fehlern lernt man und das naechste Mal wirds sicher schon besser :).
Gruesse,
Henning
Re: Gähn, nicht schon wieder ein Fotograf
danke für Deine ausführliche Beurteilung meine Bildes.
Die ungünstige Position zum Löwen konnte ich leider nicht ändern, aussteigen oder um die Tier rumfahren war nicht möglich. Ich habe schon aus dem geöffneten Fenster mit Bohnensack fotografiert.
Das verwendet Objektiv ist ein Telezoom von Ultrasonic 70 - 300 mm.
Dieses ist das erst von 3 Bildern, die ich vom gähnenden Junglöwen (er war fest noch eine Schmusekatze) gemacht hatte. Bei der letzten Aufnahme hat er das Maul etwas weiter geöffnet und seine unteren beiden Eckzähne gezeigt. Ich hätte vielleicht besser dieses Bild einstellen sollen, aber mir gefiel das mit der rausgestreckten Zunge irgendwie besser.
Zum Thema Weißabgleich und Freistellung: Ich habe mit dem Photoshop eine automatische Korrektur vom Originalbild gemacht, dabei hat es die Farben wahrscheinlich verschoben. Das Bild wurde auch nicht freigestellt und zeigt den Ausschnitt so, wie ich ihn festgehalten habe.
Ich kann ja das unbearbeitet Bild mit dem offenen Maul nochmal besser bearbeiten und Hochladen.
Gruß
Angela